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3 Wege, um nicht in die Dividendenfalle zu tappen

Bulle und Bär Aktien Bullenmarkt
Foto: Getty Images

Wichtige Punkte

  • Dividendenrenditen können irreführend sein.
  • Die Ausschüttungsquote ist entscheidend.
  • Die Aufnahme von Schulden zur Zahlung von
  • Dividenden ist ein Warnsignal.

Dividenden können die Investition in bestimmte Unternehmen lohnenswert machen. Viele dividendenzahlende Unternehmen haben vielleicht nicht das gleiche Hyperwachstumspotenzial wie jüngere, kleinere Unternehmen, aber sie können eine großartige Quelle für ein verlässliches Einkommen sein, was besonders für Menschen im Ruhestand attraktiv sein kann. Wenn du bewusst in Dividenden investieren willst, solltest du Dividendenfallen tunlichst vermeiden.

Eine Dividendenfalle ist eine Dividendenrendite, die zu gut ist, um wahr zu sein, und die nicht nachhaltig ist. Es ist nicht immer einfach, sie zu erkennen, aber wenn du diese drei Dinge beachtest, wird es dir bestimmt helfen.

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1. Schau nicht nur auf die Dividendenrendite

Obwohl sie die am häufigsten genannte Kennzahl für Dividenden ist, kann die Dividendenrendite irreführend sein. Wenn Unternehmen ihre Dividende festsetzen, tu dies in der Regel als Betrag. Wenn ein Unternehmen eine jährliche Dividende von 1 US-Dollar ausschüttet und sein Aktienkurs 20 US-Dollar beträgt, beträgt die Dividendenrendite 5 %. Fällt der Aktienkurs jedoch aus irgendeinem Grund auf 10 US-Dollar, beträgt die Dividendenrendite jetzt 10 %.

Wenn du es nicht besser wüsstest, könntest du die höhere Dividendenrendite als Grund für eine Investition ansehen, ohne zu überlegen, warum der Aktienkurs gefallen ist. Lass dich von einer höheren Dividendenrendite nicht dazu verleiten, zu übersehen, ob der Kursrückgang auf eine grundlegende Schwäche des Unternehmens zurückzuführen ist. Wenn das Unternehmen schwächelt, ist das kein gutes Zeichen dafür, dass die Dividende hoch bleibt.

2. Achte auf die Ausschüttungsquote

Die Ausschüttungsquote verrät dir, wie viel von den Gewinnen eines Unternehmens als Dividende ausgeschüttet wird. Du kannst die Ausschüttungsquote berechnen, indem du die jährliche Dividende eines Unternehmens durch seinen Gewinn pro Aktie (EPS) teilst. Du findest diese Zahlen, wenn du dir eine Aktie auf deiner Broker-Plattform ansiehst oder in den Berichten, die ein Unternehmen bei der Securities and Exchange Commission einreicht.

Wenn die Ausschüttungsquote eines Unternehmens über 100 % liegt, schüttet es mehr Dividenden aus, als es einnimmt, was, wie du dir sicher denken kannst, nicht gut ist. Es gibt keine allgemein gültige Ausschüttungsquote, da die besten Praktiken für Dividenden je nach Branche sehr unterschiedlich sein können, aber im Allgemeinen solltest du eine Quote zwischen etwa 30 % und 50 % anstreben.

Liegt sie darunter, ist das Unternehmen vielleicht nicht so aktionärsfreundlich, wie du es gerne hättest, aber es gibt mehr Spielraum für eine Erhöhung der Dividende. Liegt sie darüber, kann es sein, dass die Dividende nicht nachhaltig ist und dass das Unternehmen nicht genug Geld in sich selbst reinvestiert. Die Ausschüttungsquote eines Unternehmens kann durch viele Faktoren beeinflusst werden, z. B. durch den freien Cashflow, frühere Dividendensätze (Unternehmen wollen ihre Dividenden mit der Zeit erhöhen), die Ertragsstabilität und andere Investitionsmöglichkeiten.

3. Kenne den Schuldenstand eines Unternehmens

Es ist nicht schlimm, wenn ein Unternehmen Schulden hat. Manchmal ist es sogar sinnvoll, dass ein Unternehmen Schulden aufnimmt, weil die Rendite höher ist als die Zinsen, die es zahlt. Aber Schulden sind auch mit Risiken verbunden, und ab einem gewissen Punkt sind zu viele Schulden ein Warnsignal, vor allem wenn die Schulden zur Zahlung der Dividende verwendet werden.

Wenn du dir den Verschuldungsgrad eines Unternehmens ansiehst – er wird ermittelt, indem die Gesamtverschuldung durch das Eigenkapital geteilt wird -, kannst du dir ein Bild davon machen, wie hoch die Verschuldung des Unternehmens ist. Diese Information findest du in der Bilanz eines Unternehmens. Der ideale Verschuldungsgrad variiert je nach Branche stark. Technologieunternehmen haben in der Regel niedrigere Quoten (2 oder weniger), während andere Unternehmen, z. B. aus dem verarbeitenden Gewerbe, eher etwas höhere Quoten haben. Es ist jedoch ratsam, bei einem Verhältnis von 5 bis 6 vorsichtig zu sein.

Die Investition in Dividendenaktien kann eine gute Möglichkeit sein, Geld zu verdienen. Wenn du die drei oben genannten Tipps beachtest, erhöhst du deine Chancen, Dividendenfallen zu vermeiden.

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Dieser Artikel wurde von Stefon Walters auf Englisch verfasst und am 08.06.2022 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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