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Warum es Sinn macht, dass Apple Warren Buffetts größte Beteiligung ist

Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha
Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Wichtige Punkte

  • Das Geschäft von Apple ist beständig, vorhersehbar und widerstandsfähig.
  • Die Fähigkeit des Unternehmens, Bargeld zu generieren, ist unübertroffen.
  • Apples Markenbekanntheit ist unübertroffen.

Die Anleger können von Warren Buffett und seiner Anlagestrategie nicht genug bekommen. Schließlich ist das Orakel von Omaha einer der wohlhabendsten Investoren aller Zeiten, wie der Erfolg seiner multinationalen Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: 854075, -0,63 %) (WKN: A0YJQ2, -0,61 %) zeigt. Wenn du dir das Investitionsportfolio von Berkshire ansiehst, wirst du feststellen, dass etwa 40 % des Wertes in einer einzigen Aktie stecken: Apple (WKN: 865985, 0,14 %). Die Apple-Aktien von Berkshire sind etwa 128 Mrd. US-Dollar wert.

Warum also liebt Buffett Apple so sehr? Hier sind drei Gründe, warum Apple die größte Beteiligung von Berkshire ist.

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1. Konsistente und vorhersehbare Finanzdaten

Apple hat eines der widerstandsfähigsten Geschäfte der Welt und das hilft dem Unternehmen heute zu glänzen. Während viele große Tech-Unternehmen in letzter Zeit schwächer als erwartet abgeschnitten haben – was auf eine Reihe von makroökonomischen und unternehmensspezifischen Faktoren zurückzuführen ist –, lief Apple im letzten Quartal auf allen Zylindern.

Der Gesamtumsatz des Unternehmens in Höhe von 97,3 Mrd. US-Dollar stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 % und übertraf die Schätzungen der Wall Street um 3,5 %. Der Gewinn pro Aktie lag mit 1,52 US-Dollar um 6,3 % über den Konsensprognosen. Während das Wachstum im Kernproduktgeschäft, d. h. iPhone, iPad, Mac, Wearables, Home und Zubehör, mit 6,6 % solide ausfiel, war es das Dienstleistungssegment des Unternehmens, das die Krone des stärksten Wachstums trug. Die Kategorie Dienstleistungen stieg um 17 % auf einen Rekordwert von 19,8 Mrd. US-Dollar und war damit der Haupttreiber für das Wachstum mit großen Zuwächsen und hohen Gewinnspannen.

„Diese beeindruckenden Ergebnisse spiegeln die Auswirkungen unserer kontinuierlichen Investitionen in die Verbesserung und Erweiterung unseres Dienstleistungsportfolios und die positive Dynamik wider, die wir an vielen Fronten beobachten“, sagte Finanzvorstand Luca Maestri während der vierteljährlichen Telefonkonferenz mit den Analysten. Das Dienstleistungssegment umfasst den App Store, iTunes, Apple Pay, iCloud und AppleCare.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2022 rechnen die Analysten mit einem Umsatz von 394,2 Mrd. US-Dollar und einem Gewinn von 6,15 US-Dollar pro Aktie, was einem Wachstum von 8 bzw. 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Apples beliebtes Produktgeschäft und das wachsende Dienstleistungssegment positionieren den Technologieriesen gut.

2. Die Fähigkeit, Bargeld zu generieren

Buffett hat einmal gesagt: „Bargeld ist für ein Unternehmen so wichtig wie Sauerstoff für einen Menschen.“ Apple verkörpert dies mit Sicherheit. Das Unternehmen verfügt über einen Bargeldbestand von 28,1 Mrd. US-Dollar und ist praktisch eine Gelddruckmaschine. In den letzten zwölf Monaten erwirtschaftete es 105,8 Mrd. US-Dollar an freiem Cashflow (FCF), und die dreijährige gehebelte FCF-Wachstumsrate beträgt 13 %.

Ein hoher Kassenbestand ist aus mehreren Gründen von Vorteil. Erstens kann ein Unternehmen damit all seinen Verpflichtungen nachkommen und ist im Falle unerwarteter wirtschaftlicher Ereignisse abgesichert.

Ebenso wichtig ist, dass das Unternehmen seine Aktionäre durch Dividenden und Aktienrückkäufe belohnen und in das Unternehmen reinvestieren kann. Kürzlich hat der Vorstand von Apple eine Erhöhung der vierteljährlichen Dividende um 5 % auf 0,23 US-Dollar pro Aktie beschlossen – die Aktie wirft bei ihrem aktuellen Kurs weniger als 1 % ab – und eine Aufstockung des Aktienrückkaufplans um 90 Mrd. US-Dollar genehmigt. Kurz gesagt: Ein hoher Bargeldbestand bietet Spitzenstabilität und finanzielle Flexibilität – zwei wichtige Eigenschaften, die Buffett bei einer Aktie sucht.

3. Ein breiter Wettbewerbsvorteil und Markenbekanntheit

Die Macht der Marke ist oft ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens. Laut Forbes ist Apple die wertvollste Marke der Welt. Der Bekanntheitsgrad von Apple trug dazu bei, dass das Unternehmen Ende März einen Umsatz von 386 Mrd. US-Dollar in den vergangenen zwölf Monaten erzielt hatte und im vergangenen Jahr knapp über 50 % des Smartphone-Marktes in den USA eroberte.

Heute entspricht die Marktkapitalisierung des iPhone-Herstellers mit 2,3 Billionen US-Dollar 11 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA im Jahr 2020 und ist damit genauso groß wie die des Vereinigten Königreichs. Apple bindet die Nutzer in sein Ökosystem ein und hat einen starken Wettbewerbsvorteil. Das Unternehmen hat eine große Liebe für seine Produkte entwickelt und führt regelmäßig neue Produkte ein. Dies führt zu einer größeren Vorhersehbarkeit für Investoren und zu einem sehr langlebigen Geschäft für Apple, unabhängig vom wirtschaftlichen Klima. Für Buffett, einen Investor, der nach Unternehmen mit einem breiten und dauerhaften Wettbewerbsvorteil sucht, ist Apple die perfekte Aktie für sein Berkshire-Portfolio.

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Dieser Artikel wurde von Lukas Meindl auf Englisch verfasst und am 31.05.2022 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

Lukas Meindl besitzt Apple.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2023 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Long März 2023 $120 Calls auf Apple, Short Januar 2023 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short Januar 2023 $265 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short März 2023 $130 Calls auf Apple. 

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