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Impfstoff: 2 schlechte News zur Valneva-Aktie und Biontech-Aktie!

BioNTech CureVac Corona Börsencrash
Foto: Getty Images

Zu Beginn und während der Hochzeit der Corona-Pandemie boomten fast alle Impfstoff-Aktien. Doch am Ende machten nur wenige Unternehmen das Rennen und somit das große Geschäft.

Biontech (WKN: A2PSR2) und Moderna (WKN: A2N9D9) erzielten plötzlich Milliardengewinne. Der finanzielle Erfolg ist berechtigt, weil die Impfstoffe effektiv und relativ sicher sind. 2021 fielen die Gewinnmargen mit 54,4 beziehungsweise 66,3 % aber so hoch aus, dass die Verkaufspreise möglicherweise nicht gerechtfertigt waren.

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Valneva-Impfstoff-Vertrag auf der Kippe

Mittlerweile hat das Corona-Virus infolge der Mutationen an Gefährlichkeit verloren, weshalb viele Impfstoff-Aktien fallen. Zudem lässt aufgrund der erfolgten Durchimpfung der Impfstoffbedarf nach. Dieser Umstand wird nun Valneva (WKN: A0MVJZ) zum Verhängnis. Das Unternehmen schloss seine Studien möglicherweise zu spät ab.

In Europa läuft noch immer ein Zulassungsverfahren, in dem nun bis Ende Juni 2022 eine Entscheidung fallen soll. Doch die Europäische Union hat bereits ihre Absicht bekundet, den Vorabkaufvertrag mit Valneva kündigen zu wollen.

Zwar zeigen einige Länder Interesse an dem inaktiven, adjuvantierten Ganzvirus-Impfstoff, doch die „erhaltenen vorläufigen, inoffiziellen Mengenangaben würden nicht ausreichen, um die Nachhaltigkeit des COVID-19-Impfstoffprogramms von Valneva zu gewährleisten“, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Valneva sieht sich nicht in der Lage, den Vorabkaufvertrag den geringen Mengen anzupassen. Somit könnte der Impfstoff für Europa ausfallen.

„Wir hoffen, dass die Europäische Kommission und ihre Mitgliedstaaten die potenziellen Vorteile eines inaktivierten Impfstoffs weiter prüfen werden. Es gibt immer mehr Belege dafür, dass eine hybride Immunität – eine Kombination aus Impfung und natürlicher Infektion – die Wahrscheinlichkeit für schwere COVID-19-Verläufe verringert, die durch verschiedene besorgniserregende Varianten verursacht werden, und unser inaktivierter Impfstoff ahmt die natürliche Infektion sehr gut nach, indem er die Geimpften dem gesamten inaktivierten SARS-CoV-2-Virus aussetzt. Darüber hinaus zeigten Marktforschungsstudien in sechs europäischen Ländern ein erhebliches Interesse an einem inaktivierten COVID-19-Impfstoff für die Erst- oder Auffrischungsimpfung. Wir erhalten weiterhin Nachrichten von Menschen, die eine traditionellere Impfstofftechnologie suchen, und wir hoffen, dass wir einen bedeutenden Auftragsumfang erhalten, um die öffentliche Gesundheit in Europa weiter zu unterstützen“, so der Valneva-CEO Thomas Lingelbach.

Sanofi-GSK besser als Biontech?

Für Biontech gibt es heute ebenfalls eine Negativmeldung.

So berichtet die Forschungskooperation zwischen Sanofi (WKN: 920657) und Glaxosmithkline (WKN: 940610), dass sich ihr Produkt besser als Auffrischungsimpfung gegen Omikron eignet.

In einer Studie mit 247 Teilnehmern, die zuvor zwei Biontech-Impfungen erhalten hatten, rief der Sanofi-GSK-Impfstoff als Drittimpfung eine stärkere Reaktion als Biontech gegen Omikron BA.1 hervor. In einer weiteren Studie mit 1.500 Teilnehmern, die zuvor mRNA-Impfstoffe erhalten hatten, stieg die Zahl der Antikörper gegen die BA.1-Variante um das 40-Fache.

Somit könnte zukünftig Sanofi-GSK als Drittimpfung, statt bisher Biontech oder Moderna, zum Einsatz kommen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Moderna.

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