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Unruhige Zeiten an der Börse: Versuche, deine Emotionen unter Kontrolle zu bringen, um Fehler zu vermeiden!

Börsenkorrektur
Foto: Getty Images

Mit solch einem Fiasko haben wohl die wenigsten gerechnet. Denn nachdem die Märkte den Corona-Crash im März 2020 verdaut hatten, ging es mit den Kursen bis Ende letzten Jahres immer weiter nach oben. Doch die Börse ist nun mal keine Einbahnstraße.

Dies mussten viele Anleger seit Anfang des Jahres relativ schmerzlich erleben. Denn Zins-und Inflationssorgen sowie der Ukraine-Konflikt haben die Aktienmärkte ganz schön ins Wanken gebracht. Und auch der Ausverkauf der Technologiewerte scheint unvermindert weiterzugehen.

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Aber gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und keine unüberlegten Entscheidungen zu treffen. Ich bin sogar der Ansicht, dass es wesentlich besser sein kann, an Tagen wie diesen ein wenig Abstand zu gewinnen. Wir befassen uns im heutigen Artikel deshalb einmal mit ein paar Tipps, wie man seine Emotionen im Zaum halten könnte.

Vermeide unnötigen Medienkonsum

Wenn an den Märkten eine gewisse Panik ausgebrochen ist, dann kann eines nicht schaden. Und zwar, sich nicht allzu viel von den Medien berieseln zu lassen, sondern die Angelegenheit lieber ganz nüchtern zu betrachten und zu versuchen, sich lieber eine eigene Meinung zu bilden.

Denn in Zeiten einer Börsenkorrektur empfängt man in der Regel über sämtliche Informationskanäle überwiegend nur schlechte Nachrichten. Doch wenn man sich aufgrund der schlechten Lage sowieso schon etwas ängstlich fühlt, könnte es fatal sein, nun noch mehr katastrophale Meldungen auf sich einwirken zu lassen.

Es ist nämlich meines Erachtens dann nicht jeder so standhaft, weiter Ruhe zu bewahren. Und könnte unter Umständen dazu verleitet werden, seine Investitionen zu sehr schlechten Konditionen aufzulösen. Hier deshalb mein Tipp: In Krisenzeiten an der Börse könnte weniger Medienkonsum manchmal mehr wert sein, als man denkt.

Beantworte dir diese Frage

Um nicht kopflos zu handeln und etwas mehr Klarheit zu erhalten, könnte man sich einmal diese Frage beantworten. Sowohl zu den Werten, die man bereits in seinem Portfolio hat, als auch zu den Unternehmen, an denen man sich über Aktien eventuell noch beteiligen möchte.

Denn auch in der aktuellen Korrektur lässt es sich wieder sehr schön erkennen. Wenn erst mal eine gewisse Panik an den Märkten herrscht, dann werden meistens so gut wie alle Aktien abgestraft. Und sie müssen dabei teils herbe Kursverluste hinnehmen. Dabei werden aber nicht alle Firmen gleichermaßen unter den Folgen der aktuellen Krise zu leiden haben.

Man sollte sich also die Frage stellen, inwieweit eine Firma wirklich vom Krieg in der Ukraine oder etwaigen Zinsanhebungen betroffen ist. Hier könnten sicherlich Unternehmen, die auf hohen Krediten sitzen, etwas stärker zu leiden haben als Firmen, die finanziell relativ gut aufgestellt sind.

Nun könnte es ja zum Beispiel passieren, dass man Folgendes feststellt. Nämlich, dass die meisten Aktien im Depot das Potenzial haben, nach dem Ende der Krise wahrscheinlich wieder zur gewohnten Stärke zurückzufinden. Dies sollte dann sicherlich hilfreich dabei sein, etwas gelassener mit der aktuellen Situation umzugehen und den Blick wieder in die Zukunft zu richten.

Was könnte maximal passieren?

Vielleicht könnte es auch Sinn machen, einmal darüber nachzudenken, was denn im schlimmsten Fall passieren würde. Und zu überlegen, welche Auswirkungen es auf einen selbst hätte.

Man könnte hier zum Beispiel ein Szenario durchspielen, in dem die Kurse wie in der Finanzkrise um 50 bis 60 % einbrechen. Hier könnte man dann eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, was dies letztendlich für einen selbst bedeuten würde.

Im Klartext würde es natürlich heißen, dass der Depotwert um diese hohen Prozentsätze nachgibt. Doch was wäre nun eigentlich so gravierend an dieser Tatsache? Man muss sich nur immer wieder vor Augen halten, dass ja alle Aktien noch da sind. Nur deren Bewertung hat sich vorübergehend zum Negativen geändert.

Ich hoffe, du hast an dieser Stelle alles richtig gemacht und nur das Geld investiert, welches langfristig nicht benötigt wird. Denn dann müssen dich die momentanen Buchverluste eigentlich in keiner Weise zum Verzweifeln bringen.

Fazit

In einer Krise sollte es also immer sinnvoll sein, sich eigene Gedanken zu machen. Das ist auf jeden Fall besser, als zu viele Informationen auf sich einwirken zu lassen.

Wenn man den Kopf frei hat, sollte es einem nämlich wesentlich leichter fallen, klare Gedanken zu fassen. Denn diese sind in Korrekturphasen besonders wichtig, weil sie Anleger davor bewahren können, schwerwiegende Fehler zu begehen.

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