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Crash: 3 günstige Aktien, die man jetzt kaufen und niemals verkaufen sollte

Bär im Anzug steht vor sinkendem Kurs Börsencrash Crash an der Börse
Foto: Getty Images

In 2 Sätzen:

  • Obwohl Börsenkorrekturen beängstigend sein können, zeigt die Geschichte, dass dies der ideale Zeitpunkt zum Kauf ist.
  • Diese starken Aktien haben in der Vergangenheit viel für ihre Aktionäre geleistet.

Es steht außer Frage, dass das vergangene Jahr für Anleger ein schwieriges war. Seit ihren Allzeithochs in der ersten Januarwoche sind der Dow Jones Industrial Average und der S&P 500 bis zum 11. Mai um 13,5 bzw. 18 % gesunken.

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Für den von Wachstumswerten abhängigen Nasdaq Composite war der Rückgang sogar noch schlimmer. Seit seinem Höchststand vor sechs Monaten ist der Index um 29 % gesunken.

Obwohl große Abwärtsbewegungen am Aktienmarkt beängstigend sein können und mit den Emotionen der Anleger spielen, sind Korrekturen (und sogar Bärenmärkte) ein normaler und unvermeidlicher Teil des Investitionszyklus. Doch jeder einzelne Rückgang in der Geschichte der großen Indizes erwies sich letztlich als Kaufgelegenheit für geduldige Anleger.

Und was noch wichtiger ist: Wenn der Markt einbricht, werden die günstigen Preise für hochwertige Aktien immer deutlicher. Im Folgenden behandeln wir drei Aktien, die langfristige Anleger jetzt getrost kaufen können und höchstwahrscheinlich nie verkaufen müssen.

Berkshire Hathaway

Wenn es eine Aktie gibt, die definitiv bewiesen hat, dass sie den Test der Zeit bestehen kann, dann ist es der Mischkonzern Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2). Berkshire ist das Unternehmen, das von dem Milliardär Warren Buffett geleitet wird.

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1965 hat Buffett für die Aktionäre (einschließlich seiner selbst) einen Wertzuwachs von mehr als 680 Mrd. US-Dollar geschaffen und eine durchschnittliche jährliche Rendite von 20,1 % erzielt. Insgesamt ergibt sich für die Aktien der Klasse A des Unternehmens (BRK.A) ein Zuwachs von mehr als 3.600.000 %. Auch wenn Berkshire Hathaway für schlechte Jahre anfällig ist, gibt es eine ausreichend lange Erfolgsbilanz, die zeigt, dass das Unternehmen den S&P 500 über lange Zeiträume regelmäßig übertraf.

Einer der Gründe, warum Berkshire Hathaway eine so kluge Investition ist, ist Warren Buffetts Vorliebe für zyklische Unternehmen. Ein solches Unternehmen schneidet gut ab, wenn die US-amerikanische oder die Weltwirtschaft wächst, und kann bei Rezessionen oder Konjunkturabschwächungen Probleme bekommen.

Das Orakel von Omaha weiß sehr wohl, dass Rezessionen ein unvermeidlicher Teil des Wirtschaftszyklus sind. Dazu hat er das Portfolio von Berkshire Hathaway mit Unternehmen bestückt, die in Phasen der Expansion florieren. Wachstumsphasen dauern wesentlich länger als Rezessionen, weshalb Buffetts Portfolio von der natürlichen Expansion des US-amerikanischen und globalen Wachstums zu profitieren. Es ist eine eher langweilige Strategie, die sich im Laufe der Zeit aber sehr bezahlt macht.

Das andere, nicht allzu subtile Erfolgsgeheimnis von Berkshire Hathaway ist der Berg an passiven Einkünften, den es erhält. Nach großen Investitionen in Chevron und Verizon in den letzten zwei Jahren scheint Buffetts Unternehmen auf dem besten Weg zu sein, jährliche Dividendeneinnahmen von über 6 Mrd. US-Dollar zu erzielen. Da Unternehmen, die eine Dividende zahlen, oft profitabel sind und sich bewährt haben, sind sie besser gegen wirtschaftliche Abschwünge gewappnet.

In der Vergangenheit gab jeder zweistellige prozentuale Rückgang der Berkshire Hathaway-Aktie den Anlegern grünes Licht, um auf Einkaufstour zu gehen.

Mastercard

Eine zweite günstige Wachstumsaktie, die Anleger jetzt kaufen können, ohne sich Gedanken über einen Verkauf machen zu müssen, ist der Zahlungsabwickler Mastercard (WKN: A0F602).

Ähnlich wie Berkshire Hathaway ist auch Mastercard nicht immun gegen wirtschaftliche Abschwünge und Rezessionen. Wenn Verbraucher und Unternehmen ihre Ausgaben einschränken, werden die Umsätze und Gewinne von Mastercard wahrscheinlich zurückgehen. Die zunehmende Aussicht auf eine Rezession in den USA ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass die Aktien des Unternehmens um fast 20 % von ihrem Allzeithoch gefallen sind.

Es gibt jedoch eine Vielzahl von Gründen, sich über die langfristigen Chancen von Mastercard zu freuen. Zunächst einmal ist das Unternehmen ein wichtiger Akteur auf dem führenden Markt für Konsumgüter: den Vereinigten Staaten. Nach Angaben der Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) war Mastercard im Jahr 2020 für fast 23 % des Einkaufsvolumens des Kreditkartennetzes in den USA verantwortlich. Das ist eine lukrative Position, wenn man bedenkt, dass Wirtschaftsexpansionen wesentlich länger dauern als Rezessionen.

Die Anleger können sich auch über die Tatsache freuen und trösten, dass Mastercard ausschließlich als Zahlungsabwickler fungiert. Obwohl das Unternehmen als Kreditgeber wahrscheinlich keine Probleme hätte, Zinserträge und Gebühren zu erwirtschaften, bedeutet ein Kreditgeber zu werden, dass es in Rezessionen zu Kreditausfällen kommen kann. Da das Unternehmen keine Kredite vergibt, muss in Rezessionen kein Kapital zurückgelegt werden. Dies erklärt, warum sich Mastercard nach einem Abschwung in der US- oder Weltwirtschaft schneller erholt als die meisten anderen Finanzwerte.

Apropos Weltwirtschaft: Ein Großteil der Transaktionen wird immer noch in bar abgewickelt. Mastercard kann noch lange Zeit seine Zahlungsinfrastruktur organisch oder durch Akquisitionen auf Schwellenländer ausweiten. Die Möglichkeit, sich auf einen vorhersehbaren Cashflow aus den Industrieländern sowie auf ein beschleunigtes Wachstum in den Schwellenländern zu stützen, sollte es Mastercard ermöglichen, eine langfristige jährliche Wachstumsrate von rund 10 % zu erzielen.

Walt Disney

Die dritte verbilligte Aktie ist der Freizeitparkbetreiber und Unterhaltungskonzern Walt Disney (WNK: 855686). Die Aktien des Unternehmens liegen fast 44 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Das größte Problem für Disney war in den letzten zwei Jahren zweifellos die Unberechenbarkeit der Pandemie. Die Schließung von Parks hat für ordentlich Ärger gesorgt. Im jüngsten Quartalsbericht des Unternehmens wurden die Schließungen in Hongkong und Schanghai erwähnt, die sich negativ auf die Einnahmen der Disney-Parks auswirken. Doch laut Forschern haben wir das Schlimmste der Pandemie hinter uns. 

Zudem beeindruckt das Unternehmen auch weiterhin an der Streaming-Front. Zum Ende des zweiten Geschäftsquartals (2. April 2022) hatte Disney+ 137,7 Millionen Abonnenten, was einem Anstieg von 33 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der durchschnittliche Monatsumsatz pro Abonnent weltweit stieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 um 9 %, wobei das Unternehmen auf die Stärke in bestehenden Märkten und auf Preiserhöhungen im Einzelhandel verweist. 

Ein weiterer Grund, warum sich Disney für eine Investition anbietet, ist seine Preismacht. Disney verfügt über eine riesige Bibliothek an Marken, die Menschen aller Altersgruppen ansprechen. Walt Disney hatte noch nie ein Problem damit, Preiserhöhungen an die Verbraucher weiterzugeben, und ist daher in der Lage, der vorherrschenden Inflationsrate weit voraus zu sein.

Auch wenn Disney in nächster Zeit mit einer Menge Gegenwind zu kämpfen hat, sind die langfristigen Zukunftsaussichten des Unternehmens rosig.

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Sean Williams besitzt Aktien von Mastercard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B shares), Mastercard und Walt Disney und empfiehlt Aktien von Verizon Communications. Dieser Artikel erschien am 15.5.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.



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