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Tesla-Aktie und VW-Aktie: 2 sehr interessante Batterie-News

Tesla Model 3
Foto: Tesla

Tesla (WKN: A1CX3T)-Aktien sind zuletzt stärker gesunken, was nach einem langen Anstieg allerdings normal ist. Aufgrund des sehr hohen Wachstums sind sie aktuell nicht mehr weit von ihrem fairen Wert entfernt.

Das Herzstück eines E-Autos bildet die Batterie. Bisher ist sie sehr schwer, relativ ineffizient und die Lebensdauer ist begrenzt. Doch Tesla, VW (WKN: 766403) und weitere Unternehmen wollen dies ändern und forschen bereits an deutlich besseren Lösungen.

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1. Tesla arbeitet an einer wegweisenden Batterie

Zuletzt haben Tesla-Ingenieure zusammen mit Forschern der kanadischen Dalhousie Universität (Halifax, Kanada) neue wahrscheinlich zukunftsweisende Entwicklungsergebnisse präsentiert. So soll eine auf Nickel basierende Batterie bis zu 100 Jahre halten, bei einer gleichzeitig höheren Energiedichte und geringeren Kosten, gegenüber einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie.

Während Akkus derzeit mit jedem Ladevorgang und über die Zeit an Speicherfähigkeit verlieren, bleibt sie mit nickelbasierten Batterien länger erhalten. Bei einer Temperatur von 25 Grad könnten es bis zu 100 Jahre sein, sodass die Haltedauer in der Praxis tatsächlich schwanken sollte.

Bisher sind die Batterien noch nicht für Tesla nutzbar, aber die Entwicklung zeigt, dass die Akkuforschung wahrscheinlich noch lange Zeit weitere Fortschritte erzielen wird. Mit einer längeren Lebensdauer könnte Tesla auch das Problem des Batterierecyclings und des hohen Rohstoffverbrauchs lösen.

2. Japanische Forscher entwickeln Lithium-Luft-Batterie

Japanischen Forschern des Nationalen Instituts für Materialwissenschaften, das von Softbank (WKN: 891624) finanziell unterstützt wird, ist die Entwicklung einer Lithium-Luft-Batterie mit einer Energiedichte von mehr als 500 Wattstunden je Kilogramm gelungen. Dies entspricht etwa der doppelten Energiedichte einer Tesla Model 3-Batterie, bei der sie 260 Wattstunden je Kilogramm beträgt.

Der neuartige Akku ist bei Raumtemperatur lade- und entladefähig, sodass er praxistauglich wäre. Neben der höheren Energiedichte spricht auch das geringere Gewicht für die Batterie. Sie könnte deshalb sogar bei Flugzeugen im Regionalbetrieb zum Einsatz kommen.

Auch der Lithium-Luft- besitzt gegenüber dem heutigen Lithium-Ionen-Akku eine höhere Zykluslebensdauer. Bevor er aber tatsächlich in E-Autos zum Einsatz kommt, könnten noch Jahre vergehen.

Derzeit bestehen immer noch Probleme. So muss die Luftkathode Sauerstoff aus der Atmosphäre gewinnen, ohne dass Feuchtigkeit in die Batterie eindringt. Viele Forscher halten dieses Problem für unlösbar. Eine Membran zwischen der negativen Elektrode und der Batterie-Reaktionskammer soll es lösen.

VW arbeitet ebenfalls an der neuen Technologie. Wo die Entwicklung hier steht, ist unklar. Doch die Forschung läuft auf Hochtouren, denn Konzernangaben zufolge könnte sich die Reichweite eines e-Golfs mit der Lithium-Luft-Batterie mehr als verdreifachen. So könnte vielen Kunden die Reichweitenangst genommen werden.

Von Tesla gibt es zur Lithium-Luft-Batterie bisher noch keine Meldungen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla und Volkswagen AG.

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