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Eine der besten Fintech-Aktien der Welt kommt ausgerechnet aus Deutschland

Fintech Aktien
Foto: Getty Images

Während weite Teile der Fintech-Branche in den letzten Monaten schwächelten, zog der Kurs eines deutschen Fintechs weiter nach oben: die Deutsche Börse (WKN: 581005).

Das mag überraschend sein für Anleger, die beim Thema Fintech meist in Richtung USA schauen. Aber ein genauerer Blick auf das Unternehmen zeigt auf, warum die Deutsche Börse im Vergleich so stark ist.

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Fintech leidet unter dem Marktumfeld

Der aufstrebende Zahlungsdienstleister Klarna entlässt zahlreiche Mitarbeiter. Ähnlich sieht es bei Wunderkind PayPal (WKN: A14R7U) aus, wo der Aktienkurs in den letzten zwölf Monaten um rund 70 % eingebrochen ist. Auch Kryptowährungen scheinen einen Durchhänger zu haben. Und Coinbase (WKN: A2QP7J), die führende Handelsplattform für digitale Zahlungsmittel, wurde zuletzt brutal abverkauft.

Fintech scheint nach mehreren Hype-Jahren aus der Mode zu kommen. Der Corona-Boom ebbt ab. Auf extrem hohe Wachstumsraten bei vielen Marktteilnehmern folgt nun eine abrupte Abflachung, die viele Anleger so nicht erwartet haben. Vielmehr war doch die vielfach formulierte Erwartung, dass die besten Anbieter den Schwung in die Zeit nach der Pandemie mitnehmen können.

Schließlich haben sich nachhaltige digitalisierte Strukturen etabliert und viele Menschen haben beschleunigt den Umgang mit digitalen Zahlungsmitteln eingeübt. Andererseits hat der Hype aber auch zu ungesunden Auswüchsen geführt. Plötzlich haben sich alle mit Macht auf Trends wie „Buy now, pay later“ und Handelsplattformen für digitale Bildchen (NFT) gestürzt.

Dass aus einem solchen umkämpften Prozess nicht alle als Gewinner hervorgehen, ist naheliegend. Eine Abkühlung und Neubesinnung auf das Wesentliche tut der Branche gut.

Darum kann sich die Deutsche Börse dem Trend entziehen

Völlig unbeeindruckt vom Einbruch bei vielen Mitbewerbern in der Fintech-Welt zeigt sich die Aktie der Deutschen Börse. Seit zehn Jahren strebt der Kurs konsequent nach oben und notiert aktuell nahe seiner Allzeithochs.

DBOEY Chart

Chart erstellt mit YCharts. Entwicklung des Aktienkurses der Deutschen Börse über zehn Jahre in US-Dollar.

Obwohl das Bestandsgeschäft 2021 um 4 % zurückging, konnte der Umsatz um 9 % gesteigert werden. Dazu trugen Übernahmen mit 7 % und organisch aufgebaute Innovationen mit 6 % bei. Dass trotz des Gegenwinds und der Wachstumsinvestitionen der operative Gewinn proportional zulegte, spricht für die Stärke des Geschäftsmodells.

Ohne sich in irgendwelche gehypten Abenteuer zu verstricken, gelingt es der Deutsche Börse, rund um ihr starkes Kerngeschäft — den Betrieb der Frankfurt Börse und der Terminbörse Eurex — ständig ihr Leistungsspektrum auszubauen. Dazu gehören datengetriebene Services (Data & Analytics), Nachhaltigkeitsratings, neue Anlageklassen (z. B. Kryptowährungen) und der internationale Ausbau der starken Position beim Energiehandel.

Die Kombination aus Effizienzmaßnahmen zur weiteren Skalierung der Plattformen, gezielten Wachstumsinvestitionen und der Übernahme von passenden Unternehmen sollte sicherstellen, dass die Deutsche Börse weiterhin mit rund 10 % pro Jahr bei Umsatz und Gewinn wachsen kann.

Und ähnlich wie viele Software- und Produktionsunternehmen, die durch Abonnements und langfristige Serviceleistungen mehr Stabilität in ihre Barmittelzuflüsse bringen, arbeitet auch die Deutsche Börse daran, den Anteil der wiederkehrenden Umsätze zu steigern (2021: 55 %). Die Segmente jenseits von Trading & Clearing dürften schon im laufenden Jahr mehr als 50 % der Umsätze beisteuern (2021: 49 %). Die Abhängigkeit vom Börsenklima nimmt so ab und die Ergebnisse werden verlässlicher.

So stehen jetzt die Chancen für die Aktie der Deutschen Börse

Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von etwa 9 (zum 26.05.) ist eine Hausnummer, die man sonst eher bei den oligopolistisch agierenden Kreditkartenkonzernen vermuten würde. Allerdings sitzt auch die Deutsche Börse sehr fest im Sattel. Sie ist nicht nur in Deutschland der klare Marktführer, sondern nimmt auch europaweit in diversen Geschäftsbereichen eine Führungsrolle ein. Zum Teil strebt sie sogar an die weltweite Spitze.

Entsprechend hoch sind die Gewinnmargen. Aus Nettoerlösen von 3,5 Mrd. Euro sprang für die Aktionäre ein stolzer Nettogewinn von 1,2 Mrd. Euro heraus. Das sind 6,59 Euro pro Aktie und das davon abgeleitete Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25 (zum 26.05.) wirkt deutlich handlicher als das luftige KUV.

Am 29. Juni wird die Deutsche Börse ihren großen jährlichen Investorentag abhalten und sicherlich weitere Details zu ihren Wachstumsinitiativen liefern. Fintech Made in Germany, die man auf dem Zettel haben sollte.

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Ralf Anders besitzt keine der genannten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Coinbase und PayPal Holdings.

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