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100 Aktien zählen nicht so viel wie die Top-Aktie: Trotzdem ist ein ETF ein guter Mix!

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Ein ETF ist ein guter Mix oder eben ein Kompromiss. Er ermöglicht fast jedem Investor, selbst mit einem kleinen Betrag pro Monat oder Vierteljahr in die Welt von Aktien, Börse und des Vermögensaufbaus einzutauchen. Das ist ein vorteilhafter Ansatz, der sich kaum leugnen lässt.

Trotzdem gibt es auch Nachteile, was einen ETF-Ansatz betrifft. Zum Beispiel den, dass in vielen breiten Märkten die letzten 100 Aktien nicht so viel zählen wie die Top-Aktie in einem Indexfonds. Aber ist das ein Problem, das man ohne größer nachzudenken einfach schlucken kann? Vieles spricht eher für Letzteres. Aber blicken wir trotzdem auf die Ausgangslage.

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ETF & Indexfonds: Wenn 100 Aktien nicht wie die Top-Aktie zählen

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen: Wenn du bei dem Indexfonds und ETF deiner Wahl (einem marktbreiten, im Regelfall) die Liste mit der Gewichtung einzelner Aktien nachsiehst, so fällt einem häufig auf: Die letzten Hunderte oder teilweise auch Tausende haben ein eher geringes Gewicht. Häufig lesen wir von lediglich 0,01 %, was bedeutet: 100 Aktien mit einer solchen Gewichtung besitzen lediglich einen Anteil am Gesamterfolg von 1 %. Das ist bemerkenswert.

Im Gegenzug gibt es topplatzierte Aktien, in der Regel aus dem US-Tech-Segment, die für sich alleine auf mittlere einstellige Prozentbereiche gemessen am Indexgewicht kommen. Sie haben daher ein teilweise vier- oder fünfmal so starkes Gewicht wie Hunderte von Aktien. Das ist eben der Kompromiss, auf den man sich auch hier einlässt. Ein ETF ist eben wie der breite Markt konzipiert. Und da geht es um die Gewichtung anhand der Marktkapitalisierung.

Um das klar zu formulieren: Trotz dieser Aufstellung haben die breiten Märkte ihre marktüblichen Renditen geschafft. Insofern muss das kein klarer Nachteil sein, sondern das beinhaltet die Rendite. Die Idee ist auch, dass profitable, große Konzerne mit einer Erfolgsgeschichte freie Cashflows und Gewinne produzieren und maßgeblich zum Erfolg beitragen. Aber ist das wirklich perfekt?

Nicht perfekt, aber …

Perfekt ist das natürlich nicht. Aber der Kompromiss ist trotzdem gut. Theoretisch haben die vielen kleinen Aktien schließlich die Chance zu wachsen und in die größere Börsenliga aufzusteigen. Als Investor, der auf einen ETF setzt, profitiert man zwar maßgeblich erst davon, wenn das Indexgewicht etwas größer ist. Aber das macht eben den Reiz des breiten Marktes aus: Viele kleine Performances zu unterdrücken und eben auch anhand der profitablen Indexschwergewichte, die maßgeblich für eine Volkswirtschaft sind, zu profitieren.

Wer mehr von den kleinen Unternehmen haben möchte, der kann die Auswahl verfeinern. Der Russell 5000 beinhaltet im US-Markt zum Beispiel 3.000 US-amerikanische Unternehmen, was mehr als die 500 Unternehmen des S&P 500 ist. Wodurch faktisch die Liste mit den Aktien, die weniger zum Erfolg beitragen, hinten noch länger wird. Dafür reduziert sich jedoch die Allokation vorne ein wenig. Im Endeffekt muss man jedoch damit leben, dass wenige Aktien bei einem ETF einfach mehr Gewicht besitzen. Das ist Teil des Kompromisses, der in sich jedoch alles andere als schlecht ist.

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