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10 erstaunliche Aktien für unter 10 Euro

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Foto: Getty Images

Der Bärenmarkt reißt alles mit in den Abgrund. Aber die Aktien, die am härtesten getroffen werden, sind die risikoreichen Wachstumsaktien, deren Geschäftsmodelle sich nicht bewährt haben. Derzeit können risikofreudige Anleger 100 Anteile dieser Aktien für weniger als 1.000 Euro erwerben.

Hier sind zehn Aktien, die man jetzt kaufen sollte, da der Aktienmarkt aufgrund der negativen makroökonomischen Entwicklung superbillig geworden ist.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

1. Farfetch

Farfetch (WKN: A2N6CB) ist der Platzhirsch und Vorreiter bei der Bereitstellung einer Internetplattform für den Online-Verkauf von hochwertiger Mode. Farfetch verfügt zwar über eine eigene Einzelhandelspräsenz, bietet aber größtenteils einen Back-End-Service für die 110 Mrd. US-Dollar schwere Luxusmodebranche. Farfetch erzielt eine Gewinnspanne von 65 %, da es über 1.300 Luxusmarken bei der Online-Vermarktung ihrer Waren unterstützt.

Die Aktie ist aufgrund des zyklischen Abschwungs in der Wirtschaft und weil Russland ein kleiner, aber wichtiger Kunde ist, unter Druck geraten. Wenn die Farfetch-Aktie zu ihren Höchstständen zurückkehrt, werden Investoren, die jetzt kaufen, in den Genuss eines netten 9- bis 10-fachen Gewinns kommen, wenn dieser Internet-Superstar wieder auf über 70 US-Dollar pro Aktie steigt. 

2. Opendoor

Opendoor Technologies (WKN: A2ABZ9) ist der Platzhirsch und Erstanbieter in der iBuyer-Branche. Dieses Softwareunternehmen hat auf dem gesamten Wohnungsmarkt Wellen geschlagen und die traditionellen Immobilienagenturen gezwungen, zu reagieren. Opendoor will den Hauskauf so schnell und einfach machen wie den Kauf einer Aktie an der Börse. Die Frage ist also, ob die KI-Technologie des Unternehmens die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens aufrechterhalten kann, während es versucht, der ultimative Marktmacher für den Multi-Billionen-Wohnungsmarkt zu werden.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Unternehmen das schaffen kann, aber bei 7 US-Dollar pro Aktie sollte man vielleicht eine kleine Position eröffnen. Das Kurspotenzial ist enorm. Und Opendoor hat gerade schnelle Q1-Zahlen gemeldet: 5 Mrd. US-Dollar Umsatz – und Gewinne auf der Bank. 

3. Joby Aviation

Joby Aviation (WKN: A3CWWU) ist meine Lieblingsaktie unter den SPACs (Special Purpose Acquisition Companies). Das Unternehmen ging vor einem Jahr auf diese ungewöhnliche Weise an die Börse. Es ist eine schnelle und schmutzige Methode, ein Unternehmen an die Börse zu bringen, und sie hat eine Klasse von Aktien geschaffen, die wirklich unter dem Radar sind (weil keine Investmentbank die Aktie bei ihren institutionellen Kunden anpreist). Mit Joby muss man allerdings kein Mitleid haben. Selbst bei dem niedrigen Aktienkurs ist die Aktie mit 2,5 Mrd. US-Dollar bewertet (und kurzfristig könnte sie noch billiger werden).

Für mich ist dies jedoch ein langfristiger Wert. Joby ist der Platzhirsch und Vorreiter in der aufstrebenden Lufttaxi-Industrie. Das ist im Moment noch ein unbedeutendes Geschäft, aber Morgan Stanley schätzt, dass es bis 2040 eine 1,5-Billionen-Dollar-Branche sein wird. Jobys superleises Lufttaxi wird ab 2024 in der Luft unterwegs sein, und ich möchte dabei sein, wenn es so weit ist.

4. Olo

Olo (WKN: A2QRR1) steht für „On Line Ordering“. Die Software des Unternehmens beschleunigt die mehrere Billionen Dollar schwere Fast-Food-Branche, da immer mehr Menschen ihre Burger von ihren Smartphones aus über die Backend-Lösung von Olo bestellen. Über 600 Restaurantmarken sind auf die Olo-Plattform umgestiegen, darunter Namen wie Outback Steakhouse, Five Guys, Wingstop und Shake Shack.

Olo will der Hauptnutznießer einer geschätzten Verlagerung von 400 Mrd. US-Dollar auf Online-Bestellungen sein. Olo erhebt zwar eine günstige monatliche Gebühr für seine Cloud-Lösung, aber das Spannende an dieser Aktie sind die Transaktionseinnahmen. Je mehr Menschen ihr Fast Food online bestellen, desto mehr Geld wird Olo verdienen.        

5. Nano-X Imaging

Nano-X Imaging (WKN: A2QBXW) war für frühe Investoren alles andere als erholsam. Nach dem Börsengang im Jahr 2020 ging es mit der Aktie steil bergauf, bis sie im Januar 2021 fast 90 US-Dollar je Aktie erreichte. Dem Start-up ist ein wissenschaftlicher Durchbruch in der Nanotechnologie gelungen, der es ihm ermöglicht, Röntgengeräte für Krankenhäuser für schätzungsweise 10.000 US-Dollar in Serie zu produzieren, was weitaus billiger ist als ein herkömmlicher CAT-Scanner.

Nano-X will sein Gerät zum Selbstkostenpreis oder darunter verkaufen und pro Nutzung bezahlt werden. Durch die Einführung des digitalen Zeitalters für Röntgenaufnahmen wird dieses Gerät weltweit allgegenwärtig sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass zwei Drittel der Welt keinen einfachen Zugang zu Röntgenstrahlen haben. Nano-X will diese Situation ändern. Das Unternehmen geht davon aus, dass die US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) sein Multi-Source-Gerät noch in diesem Jahr genehmigen wird.

6. Adaptive Biotechnologies

Adaptive Biotechnologies (WKN: A2PLR5) könnte kurzfristig billiger werden, aber dieses Biotech-Unternehmen verfügt über eine aufregende Plattform, die in den nächsten zehn Jahren lukrativ werden dürfte. Mithilfe von Supercomputern von Microsoft kartiert Adaptive das Immunsystem der Menschheit. Adaptive möchte unser adaptives Immunsystem nutzen und diese Informationen für die Diagnostik und die Entdeckung neuer Medikamente zur Bekämpfung von Krankheiten einsetzen.

Adaptive konzentriert sich auf T-Zellen, weiße Blutkörperchen, die die sogenannten Ersthelfer unseres adaptiven Immunsystems sind. T-Zellen setzen Antikörper in Gang und arbeiten noch lange nachdem die Aktivität der Antikörper nachlässt. Adaptive glaubt, dass T-Zellen-Tests effektiver sind als die traditionellen Antikörpertests, um Krankheiten zu erkennen.

Es stellt sich also die Frage, ob die 500 Mio. US-Dollar an Barmitteln und Barmitteläquivalenten von Adaptive lange genug ausreichen, um das Unternehmen in die Gewinnzone zu bringen. Bereits im März entließ das Unternehmen 12 % seiner Belegschaft. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Aktie erholen und ihre Höchststände (71 US-Dollar pro Aktie) wieder erreichen wird.       

7. Himax

Himax Technologies (WKN: A0JKBX) läuft im Moment richtig heiß. Das fabriklose Halbleiterunternehmen stellt integrierte Schaltkreise (IC) her, die im gesamten digitalen Spektrum eingesetzt werden, einschließlich Fernsehern, Computern, Smartphones und Automobilen. Himax erfreut sich einer Gewinnspanne von 28 % und eines Umsatzwachstums von 64 %. Das Unternehmen hat einen Umsatz von 1,5 Mrd. US-Dollar und eine Marktkapitalisierung von 1,6 Mrd. US-Dollar. 

Aber was wirklich verlockend ist, sind die Zukunftsaussichten. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Display- und Imaging-Technologie. Ich glaube, dass Himax einer der Marktführer im Bereich Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sein wird. Dies wird in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten eine enorme Marktchance darstellen. Und mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von knapp über eins und einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von unter vier hat dieser fabriklose Chiphersteller noch viel Luft nach oben.      

8. fuboTV

Apropos wilder Ritt: Die Aktien von fuboTV (WKN: A2QBYF) könnten den Rekord brechen. Der Sportstreamer ist auf über 60 US-Dollar pro Aktie gestiegen und liegt jetzt im Discountbereich. Glaubt der Markt, dass dieses Unternehmen auf den Konkurs zusteuert?

Das Unternehmen hat sicherlich seinen Anteil an den Zweifeln. Es meldete im ersten Quartal Verluste in Höhe von 140 Mio. US-Dollar, etwa doppelt so viel wie vor einem Jahr. Während die Verluste zunehmen, steigen auch die Einnahmen um 98 % auf 236 Mio. US-Dollar. Gleichzeitig hat fuboTV über 1 Million Abonnenten für sein Sportnetzwerk. Es ist also eine offene Frage, ob das Unternehmen eine ausreichende Größe erreichen kann, um Gewinne zu erzielen.

Positiv zu vermerken ist, dass fuboTV über 456 Mio. US-Dollar in bar verfügt. Aber der Erwerb von Rechten an Sportereignissen ist teuer, und das Unternehmen rechnet damit, seine Barmittel bis 2023 zu verbrauchen. Das ist gefährlich, denn fuboTV geht davon aus, dass es 2024 zusätzliche Liquidität benötigt und erst 2025 einen positiven Cashflow haben wird. Hier also bitte Vorsicht walten lassen.

Aber die Chancen sind phänomenal, wenn fubo mit seiner Glücksspielplattform Geld verdienen kann. Das Unternehmen plant, Live-Sport und Glücksspiel in ein Ökosystem zu integrieren. Und bei einem Aktienkurs von 3 US-Dollar ist hier schon jede Menge Zweifel eingepreist.    

9. BridgeBio Pharma

Mit Aktien von BridgeBio Pharma (WKN: A2PLX7) hält man quasi die Rechte an einem ganzen Fonds von Gentherapieaktien. BridgeBio ist spannend, weil das Biotech-Unternehmen einen Geschäftsplan hat, der es ermöglicht, Biotech-Gelegenheiten zu finden und zu finanzieren, die für Risikokapitalgeber zu klein sind. Mitbegründer Neil Kumar war über diese Situation unglücklich: „Es gab all diese Forschungsarbeiten im Frühstadium, die in den Regalen der akademischen Einrichtungen lagen, und wir konnten keine Finanzierung dafür finden.“ Und dann las er einen Artikel seines zukünftigen Mitbegründers Andrew Lo über die Finanzierung von Biotechnologie – und BridgeBio ward geboren.

Die Idee ist, dass durch die Finanzierung einer großen Anzahl kleiner Projekte einige von ihnen einen großen Erfolg erzielen und für den Rest aufkommen würden. BridgeBio hat inzwischen zwei zugelassene Produkte und über 30 Programme in der Pipeline. Aber das Unternehmen ist noch nicht profitabel, und die Aktie ist von 73 US-Dollar auf knapp über 5 US-Dollar gefallen. Das Biotech-Unternehmen verfügt über 800 Mio. US-Dollar in bar (mehr als seine Marktkapitalisierung). Wenn die Aktie wieder zu ihren Höchstständen zurückkehrt, ist das eine gute Chance für risikofreudige Biotech-Fans.

10. Ginkgo Bioworks

Ich besitze Ginkgo Bioworks (WKN: A3C3B4) zwar selber nicht, aber das Unternehmen ist faszinierend. Ginkgo programmiert Mikroorganismen (wie Bakterien und Pilze), um wertvolle Moleküle für seine Kunden zu produzieren. Und Ginkgo hat es nicht nur auf Arzneimittel abgesehen, sondern auf mehrere Branchen. Das Unternehmen zielt auf Chemikalien, Landwirtschaft, Marihuana und Konsumgüter ab. Es handelt sich um eine völlig neue automatisierte Plattform in der Mikrobiologie.

Das Umsatzwachstum von Ginkgo ist atemberaubend – im vierten Quartal stieg es um 363 % auf 148 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen geht davon aus, dass es im Jahr 2022 mehr als 60 neue Zellprogramme in sein Portfolio aufnehmen wird, fast doppelt so viele wie im Jahr 2021. Obwohl die Aktie an Wert verloren hat, ist Ginkgo nach Angaben des Managements heute stärker als je zuvor in seiner Geschichte. Das Unternehmen verfügt über 1,5 Mrd. US-Dollar an Barmitteln. Das Management schätzt, dass die Marktchancen bis 2040 4 Billionen US-Dollar erreichen werden.

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Taylor Carmichael besitzt Aktien von Adaptive Biotechnologies Corporation, Farfetch Limited, Joby Aviation, Inc., Nano-X Imaging Ltd., Olo und Opendoor Technologies. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Microsoft, fuboTV, Farfetch Limited, Olo Inc., Opendoor Technologies Inc. und Wingstop. Dieser Artikel erschien am 12.5.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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