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TUI Aktie: 3 Gründe, warum sie trotz Reiseboom fällt!

Foto: Getty Images

Viele Anleger haben TUI (WKN: TUAG00)-Aktien gekauft und fragen sich, warum sie einfach nicht steigen. Die Antwort finden wir sehr schnell, wenn du dich einmal tiefgreifend mit dem Konzern und seinen Zahlen beschäftigst. Lass uns einmal nachsehen.

1. TUI ist hoch verschuldet

Wenn du auf der TUI-Webseite zu „Investoren“ navigierst, kannst du dir den Bericht zum zweiten Quartal 2022 herunterladen. Auf Seite 24 findest du die Bilanz.

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TUI weist Stand Ende März 2022 Finanzmittel in Höhe von 1.522,6 Mio. Euro aus. Dem stehen langfristige Verbindlichkeiten von 4.837,2 Mio. Euro gegenüber. Die gesamten Schulden liegen bei 14.522,1 Mio. Euro. Die aktuelle Eigenkapitalquote beträgt derzeit nur 1,47 %.

Eine geringe Verschuldung kann für die Geschäftsexpansion nützlich sein. Fällt sie jedoch zu hoch aus, steigt die Abhängigkeit von den Kapitalgebern. Wer nun an die bald steigenden Zinsen denkt, weiß, dass somit auch zukünftig TUIs Zinslast zunimmt. Zu viele Schulden sind ein Teufelskreis, aus dem es nur schwer ein Entrinnen gibt. Dies ist die erste Schwachstelle.

2. Trotz Reiseboom immer noch Verluste

Das eigentliche Problem lässt sich auf Seite 22 nachlesen. TUI konnte im zweiten Geschäftsquartal 2022 den Umsatz von 248,1 auf 2.128,4 Mio. Euro steigern. Der Konzern hat während der Corona-Krise bereits die Kosten reduziert. Dennoch verbuchte TUI einen Verlust in Höhe von -321,4 Mio. Euro.

Wenn 2,1 Mrd. Euro Umsatz nicht genügen, um profitabel zu sein, dann genügen meist auch noch höhere Summen nicht, um Gewinne zu erwirtschaften. Im gesamten ersten Halbjahr 2022 wird die Entwicklung noch deutlicher. Der Umsatz stieg von 716,3 auf 4.497,6 Mio. Euro. Aber selbst dieser Nachfrageboom genügte nicht, sodass unterm Strich ein Verlust von -707,9 Mio. Euro stand.

Aktien folgen der operativen Gewinnentwicklung. Da TUI immer noch Verluste erzielt, fällt der Kurs trotz Reise- und Nachfrageboom.

TUI will noch in diesem Geschäftsjahr die Kosten um weitere 20 % senken. Im zweiten Geschäftshalbjahr soll so ein positives bereinigtes EBIT möglich sein. Ob jedoch am Ende tatsächlich ein positives Nettoergebnis erreicht wird, bleibt offen. Die vergangenen zehn Jahre zeigen, dass TUI in Summe unprofitabel ist. Im besten Fall gelang eine Gewinnmarge von 3,9 %.

3. TUI ist von Staatshilfen abhängig

Hinzu kommen staatliche Hilfen, ohne die TUI bereits nicht mehr existieren würde. Derzeit versucht der Konzern über Kapitalerhöhungen die Beteiligung und die Kreditlinien zurückzuführen. Der Schritt ist notwendig, denn die Gewinne fehlen. Zuletzt nahm der Konzern so 425 Mio. Euro ein. Die Kreditlinie soll um 336 Mio. auf 2,1 Mrd. Euro sinken. Dennoch wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis 4,3 Mrd. Euro ausgeglichen sind.

Fazit

TUI benötigt also eine nachhaltige Ergebnis- und Profitabilitätswende, um den Aktienkurs stark steigen zu lassen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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