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Diese Aktie besitzt das größte Monopol der Welt

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Ein Monopol innezuhaben bringt viele Vorteile. Man kann seine Preise selbst setzen, muss nicht um Marktanteile kämpfen und kann wachsende Märkte ganz alleine füllen. Aktien solcher Unternehmen profitieren in Form von immer weiter steigenden und gut planbaren Gewinnen.

Welche Aktie ist diejenige, die vom stabilsten und größten Monopol der Welt profitiert? Es gibt einige Aktien, die diesen Titel verdienen könnten. Aber wahrscheinlich verdient ihn die ASML-Aktie (WKN: A1J4U4) am meisten.

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ASML ermöglicht das 21. Jahrhundert, wie wir es kennen

Viele Elektronikprodukte wie Smartphones, Spielekonsolen und selbstfahrende Autos kann es nur deshalb geben, weil Computerchips immer leistungsfähiger werden. Das liegt daran, dass die grundlegenden Halbleiterstrukturen immer kleiner werden. Vielleicht hast du dich einmal gefragt, wer hinter dieser Entwicklung steckt. Es sind der niederländische Halbleiterausrüster ASML und seine zahlreichen Zulieferer.

Mittlerweile sind die kleinsten Strukturen auf Computerchips nur noch wenige Nanometer groß. So kleine Schaltkreise kann man nicht fräsen, stanzen, löten oder im 3D-Drucker erschaffen. Stattdessen kommt ein Verfahren namens Lithografie zum Einsatz, das auf extrem starke und präzise Laser setzt. Die neuesten Chipgenerationen verlangen eine Wellenlänge dieser Laserstrahlen im extrem ultravioletten (EUV-)Bereich. Derzeit kann nur ASML Anlagen herstellen, die das beherrschen. Und dabei dürfte es auch vorerst bleiben.

Alien-Technologie made by ASML

Es hat Jahrzehnte gedauert, die EUV-Lithografie zur Marktreife zu bringen. Eine einzige EUV-Maschine von ASML würde dich 150 Mio. US-Dollar kosten. Und all das nicht ohne Grund: Zu sagen, die Technologie sei hochkomplex, wäre noch eine drastische Untertreibung.

In einer EUV-Maschine werden jede Sekunde 50.000 winzig kleine Tröpfchen von flüssigem Zinn mit einer Geschwindigkeit von fast 300 Kilometern pro Stunde in ein Vakuum geschossen. Jedes Tröpfchen muss dann an einem ganz bestimmten Punkt von zwei Lasern getroffen werden. Der erste Laser trifft das Tröpfchen so, dass sich seine Form ein wenig verändert. Der zweite Laser verdampft das Tröpfchen zu Plasma, wobei Temperaturen von 220.000 Grad Celsius entstehen. In diesem Schritt entsteht das gewünschte EUV-Licht. Es wird von hochpräzisen Spiegeln eingesammelt, fokussiert und zum Belichten der Siliziumwafer genutzt.

Das alles klingt nach Alien-Technologie, aber es passiert genau jetzt auf unserer Erde. Vielleicht ist so sogar der Prozessor des Geräts entstanden, auf dem du diesen Artikel liest. Und das Verrückteste: ASML hat schon die nächste EUV-Generation in den Startlöchern, die noch kleinere Strukturen ermöglichen soll.

ASMLs Monopol ist fast unmöglich zu knacken

ASML profitiert extrem von seinem Netzwerk aus innovativen Zulieferern, die allesamt ebenso viel Beachtung verdienen wie die Niederländer selbst. Sie zusammenzubringen, ist nach Einschätzung des CEO die Kernkompetenz von ASML.

Auch deutsche Hidden Champions sind Teil des Netzwerks. Trumpf beispielsweise liefert die Laser, die jeweils 50.000-mal pro Sekunde das Bull’s Eye treffen müssen. Carl Zeiss entwickelt und produziert die Spiegel, die auf das Atom genau geschliffen sind, damit möglichst viel von der kostbaren EUV-Strahlung auf einen einzigen mikroskopisch kleinen Punkt fokussiert werden kann.

Andere Halbleiterausrüster wie Canon und Nikon sind nicht in der Lage, EUV-Maschinen zu produzieren. Sie stellen Anlagen her, die auf gröbere Chipstrukturen ausgelegt sind. Die „chinesische ASML“, SMEE, liegt nach Einschätzung von Experten ganze 20 Jahre hinter den Niederländern zurück.

Foolishes Fazit

ASML, seine Zulieferer und seine Kunden arbeiten Hand in Hand, um Computerchips immer kleiner, schneller, günstiger und effizienter zu machen.

Kein externer Faktor scheint das Monopol ernsthaft zerstören zu können. Solange immer kleinere Chipstrukturen nachgefragt werden, dürfte die einzigartige Marktstellung der Niederländer Bestand haben. ASML kann eigentlich nur an sich selbst scheitern.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von ASML Holding. The Motley Fool besitzt und empfiehlt ASML Holding.

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