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Billig kaufen und teuer verkaufen? 2 Gründe, warum dies bei Aktien des Öfteren misslingt!

Aktien
Foto: Getty Images

Ich vermute, dass wahrscheinlich die meisten Aktieninvestoren dasselbe Ziel verfolgen, und zwar mit ihren Werten im Depot eine angemessene Rendite zu erwirtschaften. Am besten lässt sich dies natürlich realisieren, wenn man bei den einzelnen Titeln günstig einsteigt und sie später dann wesentlich teurer wieder verkauft.

Aber an dieser Stelle sollten wir uns etwas eingestehen. Nämlich, dass uns dieses Kunststück häufig nicht gelingt. Es läuft oftmals sogar gerade umgekehrt. Das bedeutet, es passiert eigentlich genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich geplant hatten. Doch warum ist das eigentlich so? Blicken wir zur Beantwortung der Frage heute einfach einmal auf zwei Gründe, die uns eventuell eine Antwort auf diese Frage geben können.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Oft wartet man einfach zu lange

Ich könnte mir vorstellen, dass du dieses Phänomen bestimmt auch kennst. Man hat eine bestimmte Aktie im Blick, die aber vorsichtigerweise erst einmal auf die Watchlist gesetzt wird. Schließlich soll sie ja noch analysiert werden. Denn es muss ja klargestellt werden, ob sich auf dem aktuellen Kursniveau ein Einstieg überhaupt lohnt. Doch leider bleibt es meistens nicht nur bei einem interessanten Wert, sondern nach diesem Muster verfährt man mitunter gleich mit mehreren Aktien.

Nun beginnt in der Regel eine genauere Betrachtung der einzelnen Werte. Doch es ist natürlich völlig normal, dass, während man sich mit den Objekten der Begierde beschäftigt, sich die Kurse der ausgesuchten Aktien weiter bewegen. Aber in nicht wenigen Fällen immer weiter nach oben. Dies ist dann meistens genau die Zeit, wo man sich darüber klar wird, dass genau diese Titel als Nächstes ins Depot wandern sollen.

Und wenn man dann die Kauforder aufgegeben hat, kommt es nicht selten vor, dass man nun aber viel zu teuer eingestiegen ist. Aber man hat diese Aktien schließlich erworben, weil man letztendlich von ihnen überzeugt ist. Und auch der bisherige Kursverlauf scheint einem ja durchaus recht zu geben. Ist man jetzt allerdings zu absoluten Höchstständen eingestiegen, wäre es möglich, dass die Kurse eventuell schon bald anfangen zu bröckeln.

Angst vor der Verlustfalle

Eigentlich ist es so, dass der zweite Punkt relativ nahtlos an den vorangegangenen anknüpft. Hier geht es nämlich darum, wie man wohl reagiert, wenn der Kurs einer Aktie nach dem Erwerb immer weiter nach unten wandert. Denn mit jedem Prozentpunkt, den es hier runtergeht, entfernt man sich ja schließlich immer weiter von seinem eigentlichen Ziel. Nämlich die betreffende Aktie für wesentlich mehr Geld zu verkaufen, als man selbst einmal dafür bezahlt hat.

Hier wird man in der Regel natürlich umso nervöser, je tiefer der Kurs in die Tiefe rauscht. Um beispielsweise einen Kursverlust von 50 % wieder aufzuholen, benötigt man immerhin einen Kursanstieg von 100 %. Bevor man mit ihr wieder beim früheren Einstiegskurs angekommen ist, muss sich die entsprechende Aktie also erst einmal wieder im Kurs verdoppeln. In dieser Situation kann man jetzt durchaus in eine Art Verlustfalle geraten.

Was ist damit aber eigentlich gemeint? Nun, je weiter sich eine Aktie von ihrem Kaufkurs nach unten entfernt, desto schwieriger erscheint es einem, dass sie diesen überhaupt jemals wieder erreichen kann. Und die logische Konsequenz daraus ist natürlich, dass man irgendwann entnervt das Handtuch wirft und die betreffende Aktie letztendlich verkauft. Dann hat man aber genau das getan, was man eigentlich auf gar keinen Fall machen wollte. Man ist nämlich teuer eingestiegen und hat den Wert anschließend mit Verlust wieder abgestoßen.

Es ist wirklich schwierig, ein Patentrezept dafür zu finden, wie man dieses Problem nun elegant umgehen kann. Beispielsweise könnte es aber helfen, wenn man bei der Aktienauswahl nicht nur auf den Kurs achtet. Denn meines Erachtens sollte natürlich auch die Qualität des dahinterstehenden Unternehmens eine wichtige Rolle spielen.

Gerade längere Schwächephasen werden von solchen Konzernen oftmals viel besser überstanden. Und was bedeutet das für uns Foolishe Investoren. Natürlich, dass die Chancen relativ gut stehen, mit den dazugehörigen Aktien irgendwann wieder in die Gewinnzone zurückzukehren.

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