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Auf diese 2 Nasdaq-Aktien hat Warren Buffett ein Auge geworfen

Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha
Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

In 3 Sätzen:

  • Warren Buffett hielt am Wochenende die Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway ab.
  • Berkshire gab eine Beteiligung von 9,5 % an Activision Blizzard bekannt.
  • Buffett und Munger hatten über Robinhood Markets weniger Positives zu sagen.

Die Aktienmärkte waren in letzter Zeit sehr volatil und es sah so aus, als würde der Beginn des Monats Mai die Rückgänge bei vielen wichtigen Marktbenchmarks nicht unbedingt bremsen. Der Nasdaq Composite wurde besonders stark in Mitleidenschaft gezogen.

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Die Aufmerksamkeit vieler Anleger richtete sich am vergangenen Wochenende ganz auf Omaha, wo Warren Buffett zum ersten Mal seit drei Jahren die jährliche Aktionärsversammlung von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) live und persönlich leitete. Es hat viele Jahre gedauert, bis Buffett Hightech-Aktien aus dem Nasdaq in sein Berkshire-Portfolio aufgenommen hat, aber er hat dort einige faszinierende Investitionen gefunden. Am Samstag erwähnte Buffett den Videospielhersteller Activision Blizzard (WKN: A0Q4K4) und das neu gegründete App-basierte Maklerunternehmen Robinhood Markets (WKN: A3CVQC). Wer das Orakel von Omaha ein bisschen kennt, dürfte erraten, welches Unternehmen auf dem Treffen mehr positive Kommentare erhielt.

Eine seltene kurzfristige Wette von Buffett?

Die Aktien von Activision Blizzard stiegen im vorbörslichen Handel um mehr als 2 %. Die Bewegung kam zustande, als Buffett bekannt gab, dass Berkshire eine größere Beteiligung an dem Videospielunternehmen eingegangen ist, in der Hoffnung, einen relativ schnellen Gewinn aus einer anstehenden Übernahme zu erzielen.

Microsoft hatte im Januar ein Kaufangebot für Activision zum Preis von 95 US-Dollar pro Aktie unterbreitet. Die Anleger schienen jedoch skeptisch zu sein, dass das Geschäft zustande kommen würde, und so wurde die Aktie am Freitag fast 20 US-Dollar pro Aktie unter diesem Übernahmepreis gehandelt.

Das sind 20 US-Dollar pro Aktie an klarem Gewinn, wenn das Geschäft zustande kommt, und Berkshire hat jetzt einen Anteil von etwa 9,5 % an Activision in der Hoffnung, dass die Übernahme zustande kommt. Das ist ein Anstieg gegenüber einer Beteiligung von weniger als 2 % Ende 2021 vor dem Übernahmeangebot und es ist wahrscheinlich, dass einige der Käufe zu höheren Preisen getätigt wurden, als die Aktie des Videospielherstellers derzeit gehandelt wird.

Buffett wies darauf hin, dass Fusionsarbitragegeschäfte wie dieses riskant sind, und er weiß nicht, wie die Aufsichtsbehörden entscheiden werden, ob sie Microsoft den Kauf von Activision erlauben. Dennoch deuten Berkshires Schritte darauf hin, dass er die potenziellen Vorteile für größer hält als die wahrscheinlichen Nachteile, falls die Fusion scheitert.

Das „Casino“ an der Wall Street

Unterdessen fielen die Aktien von Robinhood Markets am Montagmorgen um einen Bruchteil eines Prozents. Die Kommentare von Buffett über den Zustand der Finanzindustrie waren eher allgemeiner Natur. Aber der stellvertretende Vorsitzende Charlie Munger war in seinen Kommentaren etwas direkter.

Buffett hat sich in letzter Zeit zunehmend über die Kurzfristigkeit des Handels aufgeregt und im vergangenen Jahr Robinhood als Beispiel dafür angeführt, wie Finanzinstitute die Menschen dazu ermutigen, Investitionen wie Glücksspiele zu behandeln. Am Wochenende griffen sowohl Buffett als auch Munger das Thema erneut auf, wobei der Berkshire-Vorsitzende feststellte, dass selbst große Unternehmen ohne Rücksicht auf ihre grundlegenden Geschäftsaussichten endlos gekauft und verkauft werden.

Munger nahm in seiner direkten Kritik an Robinhood kein Blatt vor den Mund. Der stellvertretende Berkshire-Vorsitzende verwies auf die massiven Kursverluste des App-basierten Brokers seit seinem Börsengang und kritisierte dessen Geschäftsmodell, bei dem die Bezahlung der Aufträge im Vordergrund steht. Er bezeichnete die Vorgänge bei Robinhood als „widerlich“ und schien die Schwierigkeiten des Brokers zu feiern.

Gleichzeitig wies Buffett darauf hin, dass das irrationale Verhalten der Anleger dazu beigetragen hat, dass Berkshire in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 Aktien im Wert von mehr als 50 Mrd. US-Dollar kaufen konnte, wovon ein Großteil auf den großen Abschwung Ende Februar und Anfang März entfiel. Solange die Berkshire-Aktionäre auch von der übertakteten Handelsaktivität profitieren, kann es ihnen egal sein, was andere mit ihren Depots machen.

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Dan Caplinger besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Activision Blizzard, Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Microsoft. Dieser Artikel erschien am 2.5.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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