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Warren Buffett hat Haus und Hof auf diese 3 Aktien gesetzt

Warren Buffett Geschäftsführer Berkshire Hathaway Orakel von Omaha
Foto: The Motley Fool, Matt Koppenheffer

Wichtige Punkte

  • Obwohl es viele Gründe für Buffetts Anlageerfolg gibt, steht die mangelnde Diversifizierung im Vordergrund.
  • Buffett und sein Investorenteam haben das Geld von Berkshire Hathaway in dieses Aktientrio gesteckt.

Berkshire Hathaway (WKN: 854075, -1,62%)(WKN: A0YJQ2, -1,74 %)-CEO Warren Buffett ist wohl der größte Investor unserer Generation. Seit er 1965 die Leitung des Unternehmens übernommen hat, hat das „Orakel von Omaha“, wie er heute genannt wird, einen Wert von über 740 Mrd. US-Dollar für die Aktionäre (ihn selbst eingeschlossen) geschaffen und eine Gesamtrendite von 4.100.820 % für die Aktien der Klasse A des Unternehmens (WKN: 854075) erzielt (Stand: 25. April 2022).

Es gibt viele Gründe für Buffetts Erfolg im Laufe der Jahre. Buffett hat zum Beispiel eine Vorliebe für zyklische Unternehmen und Dividendenwerte und ist seit Jahrzehnten bereit, qualitativ hochwertige Unternehmen zu kaufen und zu halten, damit seine These aufgehen kann.

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Der Erfolg von Berkshire Hathaway hat aber auch mit Buffetts mangelnder Diversifizierung zu tun. Obwohl sein Unternehmen an fast vier Dutzend Wertpapieren beteiligt ist, hat Buffett vor allem auf die folgenden drei Aktien gesetzt.

Apple

Wenn es darum geht, auf ein leistungsstarkes Unternehmen zu setzen, hat die Tech-Aktie Apple (WKN: 865985, -2,15 %) für Warren Buffett und sein Investmentteam alle Voraussetzungen erfüllt.

Auf Apple entfallen mehr als 30 % der 104,6 Mrd. US-Dollar-Kostenbasis des Berkshire-Investmentportfolios und insgesamt fast 44 % des investierten Vermögens von Berkshire in Höhe von 339 Mrd. US-Dollar (Stand: 25. April). Auf nicht realisierter Basis sitzt Buffetts Unternehmen auf einem Gewinn von mehr als 116 Mrd. US-Dollar aus seiner Beteiligung an Apple. Es ist auch erwähnenswert, dass Apple jedes Jahr fast 799 Mio. US-Dollar an Dividendeneinnahmen für Berkshire Hathaway generiert.

In den Augen von Warren Buffett gibt es wenig, was man an Apple nicht mögen kann. Das Unternehmen hat einen extrem loyalen Kundenstamm, ist eine der bekanntesten Marken der Welt und führt den Smartphone-Marktanteil in den USA mit Abstand an. Die Einführung der 5G-fähigen iPhones hat Apples Umsätze und Gewinne auf ein Rekordhoch getrieben.

Neben dem Erfolg mit Technologieprodukten treibt Apple-CEO Tim Cook auch die Förderung von Abonnementdiensten voran. Ein abonnementbasiertes Modell soll die mit den Produktaustauschzyklen verbundenen Umsatzeinbußen abmildern und hat gute Chancen, die Betriebsmargen von Apple langfristig zu erhöhen.

Darüber hinaus hat Apple keine Kosten für sein großzügiges Kapitalrückgabeprogramm gescheut. Zum Vergleich: Allein im Geschäftsjahr 2021 (das Geschäftsjahr des Unternehmens endet im September) hat Apple 100 Mrd. US-Dollar an seine Aktionäre zurückgegeben. Das Unternehmen kaufte Stammaktien im Wert von 86 Mrd. US-Dollar zurück und schüttete mehr als 14 Mrd. US-Dollar als Dividende an seine Investoren aus. Das Orakel von Omaha ist ein großer Fan von Unternehmen, die geduldige Investoren belohnen.

Bank of America

Bankenriese Bank of America (WKN: 858388, -2,07 %).

Laut Buffetts Brief an die Aktionäre aus dem Jahr 2021 hat Berkshire Hathaway mehr als 10 Mrd. US-Dollar für nur zwei Wertpapiere ausgegeben: Das bereits erwähnte Apple mit einer Kostenbasis von 31,1 Mrd. US-Dollar und Bank of America mit einer Kostenbasis von 14,6 Mrd. US-Dollar. Am 25. April machte die BofA 11,4 % des Portfoliowertes von Berkshire aus und Buffett und sein Investmentteam saßen auf einem nicht realisierten Gewinn von fast 24 Mrd. US-Dollar.

Das Orakel von Omaha ist ein großer Fan von Bankaktien, höchstwahrscheinlich weil es sich dabei um stark zyklische Unternehmen handelt. Buffett ist sich bewusst, dass Rezessionen ein ganz normaler und unvermeidlicher Teil des Wirtschaftszyklus sind. Aber er weiß auch, dass Rezessionen nur ein paar Monate bis ein paar Quartale andauern. Im Vergleich dazu dauern die meisten Aufschwünge jahrelang an. Mit dem Kauf von Bankaktien wie der BofA spielt Buffett ein Zahlenspiel, das geduldige Anleger stark begünstigt.

Ein weiterer Grund, optimistisch in die Zukunft der Bank of America zu blicken, ist ihre Zinssensitivität. Da die US-Notenbank versucht, die historisch hohe Inflation mit Zinserhöhungen einzudämmen, wird Bank of America ein großer Nutznießer sein. Nach Angaben des Unternehmens wird eine Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve um 100 Basispunkte innerhalb von 12 Monaten schätzungsweise 5,4 Mrd. US-Dollar an zusätzlichen Nettozinserträgen bringen.

Auch die Digitalisierungsbemühungen der Bank of America zahlen sich aus. Der Anteil der Verkäufe, die online oder über eine mobile App abgewickelt wurden, lag im letzten Quartal bei 53 %, gegenüber nur 30 % im Vergleichsquartal vor drei Jahren. Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht es der BofA, einige der Filialen zu konsolidieren und ihre betriebliche Effizienz zu verbessern.

Berkshire Hathaway

Die dritte Aktie, auf die Buffett gesetzt hat, wird in den vierteljährlichen 13F-Berichten des Unternehmens an die Securities and Exchange Commission nicht auftauchen. Das liegt daran, dass es sich um Buffetts eigenes Unternehmen, Berkshire Hathaway, handelt.

Vor Juli 2018 durften Buffett und seine rechte Hand, Charlie Munger, nur dann Aktien von Berkshire Hathaway zurückkaufen, wenn das Kurs-Buchwert-Verhältnis auf oder unter 120 % fiel (20 % oder weniger Aufschlag auf den Buchwert). In den sechs Jahren bis Juli 2018 bewegte sich die Berkshire-Aktie jedoch ziemlich konstant zwischen 130 % und 160 % des Buchwerts, sodass es zu keinen Aktienrückkäufen kam.

Doch am 17. Juli 2018 änderte sich alles. Der Vorstand von Berkshire beschloss neue Maßnahmen, die Buffett und Munger die Möglichkeit gaben, die Aktien ihres Unternehmens zurückzukaufen. Solange Berkshire über mindestens 20 Mrd. US-Dollar an Barmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und US-Staatsanleihen verfügt und das Duo der Meinung ist, dass die Aktien ihres Unternehmens unter dem inneren Wert gehandelt werden, können die Rückkäufe ohne jegliche Begrenzung beginnen. Seit Mitte des Jahres 2018 hat Buffett den Rückkauf von Berkshire-Aktien der Klassen A und B im Wert von 58 Mrd. US-Dollar durchgeführt.

Warum kauft er so viele Aktien zurück? Die wichtigste Antwort ist, dass es sich positiv auf jede verbleibende Aktie auswirkt. Da weniger Aktien im Umlauf sind, können Unternehmen, die ihr Einkommen im Laufe der Zeit steigern, durch den Rückkauf von Aktien einen Gewinnanstieg pro Aktie erwarten. Dies kann Berkshire Hathaway aus fundamentaler Sicht noch attraktiver machen und den Aktienkurs weiter steigen lassen.

Da die Klasse-A-Aktien von Berkshire seit 1965 im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 20,1 % erzielt haben, scheint der Rückkauf von Aktien eine kluge Entscheidung für das Orakel von Omaha und seine Aktionäre zu sein.

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Dieser Artikel wurde von Sean Williams auf Englisch verfasst und am 29.04.2022 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. Sean Williams besitzt Aktien der Bank of America. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien).
The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: long Januar 2023 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), long März 2023 $120 Calls auf Apple, short Januar 2023 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), short Januar 2023 $265 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und short März 2023 $130 Calls auf Apple.

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