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Booking – Weshalb die Aktie dieses Jahr endlich richtig abhebt

Booking
Quelle: Thomas Brantl

Die letzten veröffentlichten Geschäftszahlen von Booking (WKN: A2JEXP) deuten es an: Das Unternehmen scheint die Coronakrise ziemlich gut zu meistern. Mit weiteren Schritten der Öffnung in verschiedenen Ländern sollte der Marktführer unter den Reiseportalen zu den Gewinnern zählen.

  • Die Free-Cashflow-Marge von Booking lag für das Gesamtjahr 2021 bei ca. 23 %.
  • Die Eigenkapitalquote liegt bei 26 %. Das wirkt auf den ersten Blick wenig, allerdings verfügt das Unternehmen über eigene Aktien, welche die Bilanzsumme übersteigen.
  • Das Geschäftsmodell von Booking ist überhaupt nicht kapitalintensiv. Dadurch kann das Unternehmen Aktienrückkäufe und Beteiligungen an der Konkurrenz tätigen.

Die Erholung von Booking hält wohl an

Durch den Krieg in der Ukraine verpuffte die erste positive Reaktion auf die starken Zahlen wieder. Im bisherigen Jahresverlauf war nur die Aktie von Expedia (WKN: A1JRLJ) mit einem Plus von ca. 4 % etwas erfolgreicher. Airbnb (WKN: A2QG35) hat mit einem kleinen Plus von ca. 1 % bisher ähnlich abgeschnitten wie Booking. Die Aktionäre bestrafen die Aktie von Booking also nicht für den höheren Anteil von Europa am Umsatz von Booking.

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Ich glaube allerdings, dass diese Angst übertrieben ist. Der restliche Teil der europäischen Bevölkerung lässt sich seine seit zwei Jahren angestaute Lust auf Urlaub und Reisen wohl durch nichts und niemanden mehr verderben. Folglich waren die weiteren Fortschritte in der ersten Februarhälfte bei Booking breit angelegt. Laut Angaben im Call zu den Zahlen für das vierte Quartal sind die Buchungen für die Sommermonate ermutigend, auch wenn ein großer Teil noch gekündigt werden kann. Positiv war auch, dass Alphabet (WKN: A14Y6F) jüngst ein anziehendes Reisegeschäft ausgemacht hat.

Gleichzeitig möchte sich das Unternehmen im zweiten Quartal 2022 umstrukturieren und hat für 2.700 Mitarbeiter per Videobotschaft die Kündigung angekündigt. Die Mitarbeiter aus dem Kundendienst sollen zukünftig nicht mehr bei Booking selbst beschäftigt werden, sondern von einem externen Callcenter übernommen werden. Nur noch komplizierte Fälle sollen zukünftig durch die eigenen Mitarbeiter bearbeitet werden. Durch den Schritt verspricht sich die Unternehmensführung flexibler auf die saisonalen Schwankungen bei Kundennachfragen reagieren zu können.

Kosteneinsparung über alles

Das Unternehmen hat die Kosten wohl so gut im Blick wie wenige andere Firmen auf der Welt. Dazu ist die Marktmacht so stark, dass Prozesse rund um das Thema immer wieder auf der Tagesordnung stehen. Das kann man durchaus kritisch sehen. Zumal man beobachten muss, ob das Management nicht irgendwann die Schraube überspannt. Die Kundenzufriedenheit könnte darunter leiden, wenn das Unternehmen an der falschen Stelle spart. Bleiben die Kunden aus, relativieren sich auch ganz schnell die starken Zahlen von Booking.

Aktuell scheint sich für Investoren allerdings noch alles in die richtige Richtung zu entwickeln. Das Unternehmen macht Fortschritte bei der Vision des Connected Trip, bei der alle Bestandteile einer Reise über die Plattform von Booking gebucht werden können. Für das laufende Jahr liegt die erwartete Free-Cashflow-Rendite bei der aktuellen Unternehmensbewertung zwar nur bei 4,1 %, diese Zahl sollte sich mit der erwarteten Erholung der nächsten Jahre allerdings schnell relativieren.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von Booking und Alphabet. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A-Aktien) und AirBnb und empfiehlt (C-Aktien). 

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