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VW-Aktie: 1 gemischtes Quartal und Sorgen voraus

VW Volkswagen Stammwerk in Wolfsburg
Foto: Getty Images

Trotz aller Probleme ist VW (WKN: 766403) von 2015 bis 2021 weitergewachsen. Der Umsatz stieg von 213,3 auf 250,2 Mrd. Euro und der operative Gewinn von 5.828 auf 18.191 Mio. Euro. Somit verbesserte sich in diesem Zeitraum sogar die Profitabilität. Selbst der Dieselskandal, der teure Umstieg auf die Elektroautoproduktion und die Corona-Pandemiefolgen taten der Entwicklung keinen Abbruch.

VW steigert den operativen Gewinn

Nach vorläufigen Eckdaten konnte VW auch im ersten Quartal 2022 sein Ergebnis weiter steigern. Demnach erwartet der Konzern ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen in Höhe von 8,5 Mrd. Euro (Vorjahresquartal: 4,812 Mrd. Euro) und eine Umsatzrendite von etwa 13,5 % (Vorjahreszeitraum: 7,7 %).

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Und trotzdem war das Quartal nicht normal. VW erzielte allein durch Rohstoff-Sicherungsgeschäfte 3,5 Mrd. Euro Buchgewinn. Grund war auch der stark gestiegene Nickelpreis, dessen Handel zwischenzeitlich an der Londoner Börse sogar ausgesetzt wurde. Nickel wird vor allem für Elektroautos benötigt. Insgesamt sind die Preise aller für Elektroautos benötigen Rohstoffe sehr stark gestiegen.

VW hat sich durch den Kauf einer Reihe an Derivaten abgesichert, was sich als gute Entscheidung erwies. Infolge des Ukrainekrieges und der Sanktionen verknappt sich das Angebot, wodurch die Preise weiter steigen.

Der Netto-Cashflow der Automobilsparte belief sich im ersten Quartal 2022 auf etwa 1,5 Mrd. Euro. Im Vorjahresquartal lag er bei 4,705 Mrd. Euro. Die Netto-Liquidität des Automobilbereichs stieg von 29,65 auf 31 Mrd. Euro.

Aktuelle Probleme

Doch die derzeitigen Entwicklungen rufen sicherlich auch bei VW einige Sorgenfalten hervor. So berichtet der Konzern für das erste Quartal 2022 von einem Verkaufsrückgang um 21,9 % auf 1.898.300 Fahrzeuge. Allein im März 2022 dynamisierte sich diese Entwicklung noch einmal, sodass der Absatz um 31,4 % auf 655.800 Wagen fiel. Erfreulich ist hingegen der gestiegene Absatz batterieelektrischer Autos um 65 % auf 99.100 Einheiten.

VW beklagt derzeit hohe Rohstoffpreise, Lieferengpässe, fehlende Teile infolge des Produktionsausfalls in der Ukraine und die Pandemiefolgen. Verschiedene Indikatoren deuten bereits auf eine bevorstehende schwächere Weltwirtschaft hin. Kommt ein möglicher Erdgaslieferstopp aus Russland hinzu, wären davon auch viele VW-Zulieferer betroffen.

Somit sind die Folgen des Ukrainekrieges für VW nicht absehbar und ein Ausblick auf das Gesamtjahr 2022 nur unter Vorbehalt möglich. Der Konzern geht aktuell immer noch von einem Umsatzplus von 8 bis 13 % und einer operativen Rendite von 7,0 bis 8,5 % aus.

Ein weiteres Risiko geht von der Ankündigung des Wirtschaftsministers Habeck aus, der die Plug-in-Hybrid-Förderung noch in diesem Jahr beenden möchte.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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