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HP, Occidental Petroleum & Co.: Der Buffett-Effekt

Buffett
Foto: The Motley Fool

Die Aktien von HP und Occidental Petroleum stehen jetzt in einer Verbindung mit Warren Buffett. Das können wir auch den Aktienkursen sehr deutlich ansehen. HP kletterte alleine in der letzten Handelswoche in US-Dollar um ca. 15 %. Wohingegen Occidental Petroleum seit Wochen solide Kurszuwächse verzeichnet. Das ist übrigens, was wir den Buffett-Effekt nennen können.

Warren Buffett besitzt inzwischen eine so starke Faszination in der Welt von Aktien und Börse, dass die Investoren ihm in Scharen folgen. Auch die Seltenheit seiner Investitionen und sein Buy-and-Hold-Ansatz führen dazu, dass jeder Kauf besonders stark mit steigenden Kursen quittiert wird. Bei einem Verkauf hingegen setzt Abverkaufsdruck sein.

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Aber es gibt ein Positives an dieser Stelle: Warren Buffett würde diesen Buffett-Effekt nicht ausnutzen. Zum Beispiel, um ein in seinen Augen mittelmäßiges Unternehmen zu kaufen und den Wert kurzfristig in die Höhe zu treiben. Das hängt nicht nur mit seinem Ansatz als langfristig orientierter Investor zusammen. Nein, sondern auch mit seinem eigenen Anspruch.

Der Buffett-Effekt: Das Orakel würde ihn nicht ausnutzen

Buffett-Effekt hin oder her: Warren Buffett investiert mit einer langfristigen Perspektive. Darauf basiert sein Lebenswerk, auch bei Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2), mit dem auch das eigene Vermögen eng verknüpft ist. Man könnte auch sagen: Sein Ruf und seine Reputation als Investor, die er sich über Jahrzehnte und eigentlich sein ganzes Leben neben dem eigenen Vermögen aufgebaut hat. Das kaputt zu machen würde der Starinvestor vermutlich niemals tun. Auch nicht, weil er bereits ein Zitat in diese Richtung geprägt hat:

Es braucht 20 Jahre, um einen guten Ruf aufzubauen, und 5 Minuten, um ihn zu ruinieren. Wer darüber nachdenkt, wird die Dinge anders handhaben.

Warren Buffett hat sich über mehr als 20 Jahre seinen Ruf als Investor aufgebaut. Zwar gab es Fehler bei Berkshire Hathaway, im Nachhinein auch teure Fehlentscheidungen oder Fehlinvestitionen, über die der Starinvestor demütig und selbstkritisch spricht. Sehr bewusst mit einer mangelhaften Investitionsthese zu investieren, das käme vermutlich nicht infrage. Auch im Hinblick auf die vergangenen vier, fünf Jahre ohne größere Investition erkennen wir: Der Starinvestor ist keiner, der kurzfristig einen Buffett-Effekt nutzen möchte.

Er bleibt sowohl bei HP, als auch bei Occidental Petroleum und bei vielen anderen Beteiligungen unternehmensorientiert. Alleghany wiederum wird sogar in Gänze übernommen, was zeigt, dass es nicht um kurzfristige Wertsteigerungen mit Blick auf Aktienkurse geht. Die eigene Reputation dürfte dem Orakel von Omaha jedoch insgesamt wichtiger sein als eine kurzfristige Wertsteigerung.

Würde auch ihm letztlich schaden

Würde Warren Buffett den Buffett-Effekt ausnutzen, so würde er sich letztlich selbst schaden. Ginge sein guter Ruf und seine Reputation verloren, würde das bei Berkshire Hathaway Vertrauen verspielen. Und vermutlich dazu führen, dass Investoren nicht mehr bereit sind, ein Premium für die hervorragende Aktienauswahl zu bezahlen.

Insofern gibt es zwar einen Buffett-Effekt. Aber wir können sagen: Der Starinvestor wird ihn nicht nutzen. Weder bei HP noch bei Occidental Petroleum, noch bei irgendeiner anderen Aktie, die er früher oder später kauft.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2023 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2023 $265 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2023 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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