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3.600 Euro investieren, jeden Monat mehr als 10 Euro Dividende kassieren. So geht’s!

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Gerade für Einkommensinvestoren hat ein stetiger Strom an Dividenden eine besondere Anziehungskraft. Ganz passiv jeden Monat Dividenden zu erhalten ist dabei gar nicht so schwer. Es genügt, in drei Unternehmen zu investieren, die jeweils einmal im Quartal in unterschiedlichen Monaten ihre Dividende ausschütten. Investiert man jeweils 1.200 Euro in die folgenden Unternehmen, bekommt man jeden Monat mindestens 10 Euro Brutto-Dividenden (Stand: 06.04.22, gilt für alle Angaben). Alle drei Unternehmen erhöhen seit über 25 Jahren jedes Jahr ihre Ausschüttung. Zudem kommen sie aus unterschiedlichen Branchen und bieten somit eine gewisse Diversifikation.

3M

Der Dividendenaristokrat 3M (WKN: 851745) schüttet zuverlässig in den Monaten März, Juni, September und Dezember seine Dividende aus. Nach der letzten Dividendenerhöhung von 1 % beträgt die aktuelle Dividendenrendite 4,0 %. Investiert man 1.200 Euro, bekommt man also einmal im Quartal 12 Euro ausgezahlt.

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Neben der schönen Dividende sollte man jedoch auch auf die Kursentwicklung schauen. Diese war mit -21 % in den letzten Jahren schlecht. Grund dafür ist meiner Meinung nach der kaum wachsende Umsatz in dieser Zeit verbunden mit einer zwischenzeitlich zu hohen Bewertung mit einem KGV von 28. Heute liegt das KGV nur noch bei 15. Im letzten Geschäftsjahr wuchs der organische Umsatz um 9 %, in diesem Jahr soll er um 2 bis 5 % wachsen. Mit dem breiten Produktportfolio von Post-its, über Stethoskope und Schmiermittel bis hin zu Drahtseilen sehe ich das US-Industrieunternehmen für die Zukunft solide aufgestellt.

AbbVie

AbbVie (WKN: A1J84E) ist ebenfalls ein Dividendenaristokrat. Der US-Konzern zählt zu den größten Pharmaunternehmen der Welt und war lange von dem zwischenzeitlich weltweit umsatzstärksten Medikament Humira abhängig. Der Patentschutz in der EU lief im Jahr 2018 aus, in den USA wird er im Jahr 2023 auslaufen. Im letzten Quartal wurden immer noch 36 % der Gesamtumsätze mit diesem einen Medikament erzielt, zum Großteil in den USA. Um gegenzusteuern, hat das Unternehmen viele neue Medikamente in der Pipeline.

Im letzten Geschäftsjahr stiegt der Umsatz um 23 %, der angepasste Gewinn je Aktie um 20 %. Im Jahr 2022 soll das Gewinnwachstum ungefähr 11 % betragen. AbbVie kann es sich also leisten, seine Dividende zu erhöhen – zuletzt um 8 %. Die aktuelle Dividendenrendite beträgt 3,3 %. Bei einem Investment von 1.200 Euro bekommt man somit im Februar, Mai, August und im November jeweils 10 Euro Dividende. Obwohl der Kurs im letzten Jahr um 60 % gestiegen ist, beträgt das KGV nur 12. Man muss dabei jedoch im Hinterkopf behalten, dass die aktuellen Gewinne aus dem Verkauf von Humira nicht in die Zukunft fortgeschrieben werden können.

Kimberly-Clark

Um im Januar, April, Juli und im Oktober eine zuverlässige, stetig steigende Dividende zu erhalten, bietet sich Kimberly-Clark (WKN: 855178) an. Die Dividendenrendite von 3,7 % münzt sich in unserem Beispiel in Ausschüttungen von 11 Euro im Quartal um. Das Konsumgüterunternehmen mit Sitz in Dallas verdient sein Geld mit Windeln, Binden, Papiertüchern, Toilettenpapier und ähnlichen Produkten.

Der Konzern ist weltweit aktiv, etwas mehr als die Hälfte der Umsätze werden jedoch in Nordamerika erzielt. Die Umsätze wachsen langsam, im letzten Geschäftsjahr um 2 %. Mittelfristig soll der Umsatz um 1 bis 3 % im Jahr gesteigert werden. Der Gewinn soll etwas stärker steigen. Das Geschäft erscheint mir solide, nichtzyklisch und wenig anfällig für Disruptionen. Anhänger einer soliden, kontinuierlich leicht steigenden Dividende können daher mit der Aktie von Kimberly Clark ihre Freude haben. Mir persönlich ist die Bewertung mit einem KGV von 23 für dieses Wachstum zu hoch.

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Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von 3M. The Motley Fool empfiehlt 3M.

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