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Endlich validiert: VW-Partner Freyr Battery nimmt Momentum auf!

FREYR Battery Produktionsstandort Luftbild
Photo: FREYR

Als Freyr Battery (WKN: A3CT9J) Ende 2020 eine Lizenzvereinbarung mit dem noch unerprobten Batteriezell-Spezialisten 24M verkündete, war ich zunächst wenig beeindruckt. Dafür sind im Laufe der Zeit zu viele an den technischen Hürden der Industrialisierung von neuer Batterietechnologie gescheitert. Dass man dann über viele Monate hinweg kaum noch etwas von 24M hörte, bestätigte meine Zweifel. Doch nun sind diese ausgeräumt und Freyr könnte eine glänzende Zukunft bevorstehen.

Das Konzept von Freyr Battery ist schlau

Freyr nutzt billige norwegische Energie in Verbindung mit einem durchdachten Nachhaltigkeitskonzept und maximaler Automatisierung dafür, eine riesige Batterie-Fab aufzubauen.

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In der Ortschaft Mo i Rana am Ranfjords nahe dem nördlichen Polarkreis wird aktuell eifrig gebaut. Im Laufe des Jahres 2023 soll die Produktion stehen und 2025 will das Unternehmen Batteriezellen mit einer Kapazität von bis zu 43 Gigawattstunden ausliefern. Drei Jahre später soll es dann schon fast doppelt so viel sein, mit weiteren Produktionsstandorten in Finnland und den USA.

Freyr hat sich richtig viel vorgenommen und dank der Fusion mit einem amerikanischen Fusionsvehikel (SPAC) verfügt sie auch über ausreichend Geldmittel.

Letztlich kommt es aber darauf an, dass die Zellchemie und die Produktionsprozesse wettbewerbsfähig sind. An dieser Front verlässt sich Freyr vor allem auf 24M, ein Start-up, das auf Arbeiten des renommierten MIT-Forschers Dr. Yet-Ming Chiang fußt.

Was 24M verspricht, hört sich wirklich klasse an. Es soll das Beste aus der bewährten und heute verfügbaren Technik und der erst in ferner Zukunft erwarteten Festkörpertechnologie verbinden. Andererseits gibt es Dutzende Batteriezell-Spezialisten und jeder verspricht irgendwelche überlegenen Features.

Freyr hat sich aussichtsreich aufgestellt, aber der langfristige Erfolg steht und fällt mit der Leistungsfähigkeit der 24M-Zellen.

Mein Kriterium ist endlich erfüllt

Dass Volkswagen (WKN: 766403) im August 2021 eine Partnerschaft mit 24M und Freyr eingegangen war, überzeugte mich noch nicht. Schließlich verfügen die Wolfsburger mittlerweile über ein Sammelsurium von Batteriepartnern, sodass unklar ist, von wem sich das Management was genau verspricht. Auch als einige Monate später bekannt wurde, dass das geplante Investment von VW auf eine Beteiligung von 25 % an 24M hinausläuft, war ich noch skeptisch.

Es gab nämlich eine Sache, die mich an den 24M-Zellen zweifeln ließ: Beim ersten großen Partner, Kyocera (WKN: 860614), gab es dem Eindruck nach massive Verzögerungen. Der japanische Technologiekonzern verkündete Anfang 2020 eine Entwicklungspartnerschaft mit 24M. Gemeinsam wollte man das Energiespeichersystem Enerezza auf den Markt bringen.

Doch auch zwei Jahre später war nichts Neues über Enerezza in Erfahrung zu bringen. Da ich Kyocera für eine der kompetentesten Instanzen zur Bewertung von Batterie-Materialien halte, kam die Vermutung auf, dass die weitere Evaluierung der 24M-Technologie zu einem negativen Ergebnis geführt habe.

Erst im März hat sich Kyocera wieder stärker aus der Deckung gewagt. Nun kündigt es die sichere, langlebige, kosteneffiziente und erstmals massenproduzierte semisolide Batteriezelle an. Für mich der entscheidende Beleg!

Es kommt noch besser für Freyr Battery, aber eine Frage bleibt

Nach der Validierung durch starke Partner wie Volkswagen, Siemens Energy (WKN: ENER6Y) und Kyocera hat sich zwischenzeitlich auch der Technologiekonzern Honeywell (WKN: 870153) diesem exklusiven Kreis angeschlossen. Er bestellte Batteriezellen im Umfang von 19 Gigawattstunden, was fast der halben Jahreskapazität entspricht, die für 2025 geplant ist.

Es spricht nun alles dafür, dass Freyr im Bereich der stationären Batteriespeicher Erfolg haben wird, egal ob es um kleine Systeme für Privatleute oder große Container für Netzbetreiber geht.

Aber wenn die 24M-Technik wirklich mehr kann als konventionelle Zellen, dann wäre es fast schade, sie nur in stationären Anwendungen einzusetzen. Allerdings sind die technischen Anforderungen bei mobilen Anwendungen deutlich höher. Hier kommt es also sehr auf die Entwicklungspartnerschaft mit VW an.

VW hat allerdings alle Hände voll zu tun, seine anderen Partner wie etwa Northvolt oder die Ende 2020 so brutal gehypte QuantumScape (WKN: A2QJX9) nach vorne zu bringen. Die Ressourcen, die VW für 24M aufbringen kann, sind daher nicht unbegrenzt. Andererseits haben die Wolfsburger dank jahrelanger Milliardeninvestitionen viel Know-how aufgebaut, das der Beschleunigung der Entwicklung dienen könnte.

Insgesamt sieht das nun richtig gut aus, zumal die jüngsten Lieferengpässe lokale Wertschöpfungsketten favorisieren. Geht der Plan auf, dann wird die Freyr-Aktie auch nach den Kursgewinnen der letzten Tage noch erheblich zulegen.

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Ralf besitzt Aktien von Siemens Energy. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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