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Top-Aktien für April

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In den Augen unserer Autoren könnten diese Top-Aktien für April spannende Investitionsmöglichkeiten für langfristig orientierte Investoren darstellen.

Ralf Anders: Ormat Technologies

Fossile Energie ist nicht nur schmutzig, sondern auch konfliktbeladen. Die weltweite Energiewende wird nun immer dringlicher, gerade auch, um die Eigenversorgung zu verbessern. Viele Regionen sind nicht von der Sonne verwöhnt und verfügen über ungünstige Windbedingungen. Aber Wärme, das haben alle einige Kilometer unter den Füßen. Und nicht nur deswegen wird Geothermie künftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Mit dem Aufkommen der Wasserstoffwirtschaft werden auch die Nutzungsmöglichkeiten immer besser.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Ormat Technologies (WKN: A0DK9X) ist ein international aktiver integrierter Geothermie-Konzern, der auch beim Erdwärmekraftwerk in Landau mitwirkt. Mit komplementären Technologien zur Energierückgewinnung und -speicherung kann das Unternehmen auch mehr aus einer Hand bieten als die meist deutlich enger aufgestellten Mitbewerber. Viele Gründe also, um sich die Ormat-Aktie im April genauer anzusehen.

Ralf Anders besitzt keine Aktien von Ormat Technologies.


Peter Roegner: KWS Saat

Das Thema einer möglichen Lebensmittelknappheit ist derzeit … ähem … in aller Munde. Ein Profiteur dieser Situation könnte die im niedersächsischen Einbeck beheimatete KWS Saat SE & Co. KGaA (WKN: 707400) sein.

Das 166 Jahre alte Familienunternehmen (Aktienanteil 54,4 %) entwickelt, produziert und vertreibt Saatgut. Bei Zuckerrüben etwa ist KWS globaler Marktführer, bei Mais und Ölfrüchten in Nordeuropa ganz vorne. Weitere Geschäftsfelder sind Getreide und Gemüse.

Für das laufende Geschäftsjahr 21/22 (30.06.) erwartet KWS eine Umsatzsteigerung von rund 10 % auf ungefähr 1,5 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge wird wieder bei etwa 10 % erwartet. Möglicherweise ist auch eine erneute Erhöhung der Dividende drin.

KWS ist eine Investmentidee für Anleger, die im Lebensmittelbereich eine Alternative zu den klassischen Konsumgüteraktien wie Coca-Cola, Nestlé oder Danone suchen.

 Peter Roegner besitzt keine Aktien von KWS Saat, Coca-Cola, Nestlé und Danone. Von Peter Roegner betreute Depots besitzen Aktien von Coca-Cola.


Stefan Naerger: ArcelorMittal 

Im April ist alles anders. Die Weltpolitik steht Kopf wie selten zuvor und die Lieferketten sind gedehnt bis zum Anschlag. Grund genug für eine Rohstoffwette. Doch weder Erdgas noch Weizen stehen auf meiner Einkaufsliste. Stattdessen hat es mir die Nr. 2 der weltgrößten Stahlproduzenten angetan: Die altehrwürdige ArcelorMittal (WKN: A2DRTZ).

Aber halt! Das ist sicher keine Wette auf Panzer, Flugzeugträger oder anderes Kriegsgerät. Denn schon seit Jahresbeginn 2021 schaue ich mit Erstaunen auf die US-Terminmärkte. Wie bei kaum einem anderen Rohstoff kletterte die Nettopositionierung der kommerziellen Stahlhändler auf immer neue Höchstwerte. 

Für mich ist die Sache klar: Die Welt will und braucht mehr Stahl. Und ArcelorMittal ist eines der wenigen Unternehmen, die dieses begehrte Material in gigantischen Mengen liefern kann.

Stefan Naerger besitzt keine Aktien von ArcelorMittal.


Hendrik Vanheiden: PayPal Holdings

Unternehmen mit hohen Wachstumsraten und hohen Bewertungen waren in den letzten Monaten wenig beliebt an der Börse. Ich finde, dass zusammen mit den teilweise berechtigten Kursabstürzen bei einigen unprofitablen Highflyern auch die Aktienkurse von echten Qualitätsunternehmen über die Maßen abgestraft wurden. Eines dieser Unternehmen ist PayPal Holdings (WKN: A14R7U).

Der Aktienkurs ist jetzt geringer als vor dem Beginn der Corona-Pandemie, während Quartals-Umsatz (+39 %) und -Gewinn (+38 %) in den letzten zwei Jahren deutlich gewachsen sind. Dieses Wachstum schwächt sich ab, auch weil die Zusammenarbeit mit eBay beendet wird. Im Jahr 2022 soll der Umsatz aber immer noch um 15 bis 17 % steigen. Mit einem KGV von 25 (Stand 26.3.22) könnte sich jetzt ein schöner Einstiegskurs bei einem der führenden Unternehmen im weiterhin wachsenden Bereich der Online-Bezahlungen bieten.

 Hendrik Vanheiden besitzt keine Aktien von eBay und PayPal Holdings.


Frank Seehawer: Berkshire Hathaway

Meine Top-Aktie für den April 2022 ist Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2). 

Die von dem mittlerweile 91-jährigen Warren Buffett geführte Holding sitzt auf Cash-Beständen von über 140 Milliarden US-Dollar. Neben dem 350 Milliarden US-Dollar schweren Investment-Portfolio besitzt Berkshire Hathaway zudem Beteiligungen an wichtigen Versicherungs-, Transport-, Energie- und Industrieunternehmen. Eine große Substanz ist also vorhanden.

Der gute Riecher von Berkshire’s Investment-Team sorgte in der Vergangenheit regelmäßig für eine Überrendite gegenüber dem S&P 500, im Schnitt waren es fast 10 % jährlich. In den letzten Jahren hinkte die Rendite etwas hinterher, besser entwickelten sich Growth-Stocks. Das Bild scheint sich nun zugunsten der Value-Aktien zu wandeln, welche eine Spezialität von Berkshire Hathaway darstellen. Der Wandel sollte auch der Berkshire Hathaway-Aktie gut tun.

Frank Seehawer besitzt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien).


Caio Reimertshofer: Visa

In Zeiten von steigender Inflation fällt meine Auswahl für eine Top-Aktie im April auf Visa (WKN: A0NC7B). Das auf Kreditkarten spezialisierte Unternehmen bietet aufgrund seines Geschäftsmodells einen natürlichen Inflationsausgleich. Während andere Unternehmen durch Preiserhöhungen versuchen müssen, Mehrkosten an ihre Kunden weiterzugeben, nimmt Visa bei einer höheren Inflationsrate automatisch mehr ein.

Der Grund dafür: Visa zwickt vom abgewickelten Transaktionsvolumen einen prozentualen Anteil für sich ab. Steigt also der Warenwert eines Kunden bei einer Transaktion, steigt auch der relative Anteil von Visa analog dazu.

Neben dieser praktischen Eigenschaft verfügt das Unternehmen über ein riesiges weltweites Kreditkarten-Netzwerk, das in Zukunft weiterhin von mehr Digitalisierung profitieren dürfte. Wer also im April sein Depot etwas mit Qualität ergänzen möchte, sollte einen Blick auf Visa riskieren.

Caio Reimertshofer besitzt keine Aktien von Visa.


Henning Lindhoff: Autoliv

In diesen Tagen finden wir einige starke Unternehmen zu günstigen Preisen. Autoliv (WKN: 906926) gehört im April definitiv dazu. Seit Anfang des Jahres sank der Aktienkurs um satte 25,1 %. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt jetzt bei 15,6. 

Der Automobil-Zulieferer profitiert von seiner dominanten Position auf dem Markt für Airbags und Sicherheitsgurte. Zuletzt konnte Autoliv rund 50 % aller entsprechenden Aufträge in seinen Märkten an Land ziehen. Sicherlich werden die kommenden Monate nicht einfach. Steigende Rohstoffkosten und Probleme in der Lieferkette belasten auch Autoliv.

Aber langfristig bleibt die Wachstumsstory intakt. Sichere fahrbare Untersätze werden auch nach der Krise benötigt. Zum aktuellen Kurs von 70,38 Euro (Stand: 25. März 2022) ist die Aktie deutlich unterbewertet. Einen Wertzuwachs von rund 30 % erachte ich als realistisch.

Henning Lindhoff besitzt keine Aktien von Autoliv.


Christof Welzel: Domino´s Pizza Group

Domino´s Pizza Group (WKN: A2AHL0) besitzt und betreibt in Großbritannien und Irland als Franchise-Geber 1.227 Geschäfte (Stand: Ende 2021). Bis 2012 firmierte es unter dem Namen Domino’s Pizza UK & IRL. Domino’s Pizza wurde 1960 gegründet und sitzt in Milton Keynes (nördlich von London).

Neben Pizzen in allen Variationen verkauft die Domino’s Pizza Group ebenfalls Nudel- und Hühnchengerichte, Desserts, Getränke und vielfältige vegane Produkte. Das Geschäft und die Aktien sind relativ krisensicher. So stieg der Gewinn beispielsweise auch während der Krisenjahre 2001, 2002 und 2008 weiter. Die Produkte sind nicht sehr teuer, sodass sie für die breite Masse in schwierigen Wirtschaftsphasen erschwinglich sind. 

Christof Welzel besitzt keine Aktien von Domino´s Pizza Group.


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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien), PayPal Holdings und Visa. The Motley Fool empfiehlt Domino's Pizza Group, eBay und Nestle sowie die folgenden Optionen: Long Januar 2023 $200 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short April 2022 $62.50 Calls auf eBay, Short Januar 2023 $200 Puts auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short Januar 2023 $265 Calls auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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