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2 Buffett-Aktien, die man auf lange Sicht kaufen sollte

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In 2 Sätzen

  • Das iPhone war nur der Anfang von etwas Größerem.
  • Ein 10-Milliarden-Dollar-Rückkauf und ein Aktiensplit erregen die Aufmerksamkeit der Anleger.

Warren Buffett hat gesagt, dass er sich bei der Bewertung von Unternehmen, in die er investieren will, auf seinen Kompetenzbereich beschränkt. Das bedeutet, er bewertet Unternehmen in Bereichen, die er vollständig versteht. Aus diesem Grund hat er ursprünglich erst einmal nicht in das Unternehmen hinter der größten E-Commerce-Plattform der Welt investiert. Ähnlich verhält es sich mit seiner Investition in das Unternehmen, das mit 43,7 % die größte Beteiligung in Berkshire Hathaways (WKN: A0YJQ2) Portfolio ausmacht.

Diese Unternehmen sind zwei der größten der Welt, gemessen an der Marktkapitalisierung. Beide werden von innovativen Visionären geleitet, die Geräte und Plattformen entwickeln, die expandieren und weiterhin Gewinne erzielen werden. Beide generieren wiederkehrende Einnahmen, die die Anleger langfristig erfreuen dürften.

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1. Apple

Um das Ausmaß der Innovationen von Apple (WKN: 865985) und die Gewinne für die Anleger wirklich zu verstehen, muss man die Anfänge des Aufstiegs kennen. Steve Jobs war von 1997 bis 2011 der CEO von Apple. In dieser Zeit entwickelte das Unternehmen den Apple Store, den iMac, das iPad, den iPod und das iPhone. Die Aktie lag im August 1997 bei einem um den Split bereinigten Kurs von 0,19 US-Dollar und kletterte bis August 2011 um 7.132 % auf 13,74 US-Dollar. Nach Jobs’ Tod übernahm Tim Cook das Ruder.

Seitdem hat das Unternehmen seinen Weg fortgesetzt und die Anleger mit einem Aktienkursanstieg von über 1.000 % belohnt. Das Unternehmen hat den Verbrauchern Upgrades für die von Jobs betreuten Geräte zur Verfügung gestellt und gleichzeitig neue Produkte und Dienste entwickelt. Darunter AirPods, Apple Watch, Apple Music und Apple TV+. Und ich wage zu behaupten, dass wir in den nächsten Jahren vielleicht ein Apple Car sehen werden.

Einer der größten Investoren, der davon belohnt wird, ist Warren Buffett. Manch einer mag sagen, dass Buffett etwas zu spät eingestiegen ist, da Berkshire erst 2016 begonnen hat, Apple-Aktien zu kaufen. Wie dem auch sei, der Aktienkurs ist seitdem um 500 % gestiegen und Apple steht mit einem Anteil von fast 44 % am Gesamtwert weit über dem Rest seines Berkshire-Portfolios, gefolgt von Bank of America mit 13 % und Coca-Cola mit 7 % des Portfolios. 

Cook hat gesagt, dass das Unternehmen langfristig geführt wird, und bezeichnet Buffett als den ultimativen langfristigen Investor. Diese Langfristigkeit scheint sich für Buffett auszuzahlen, nicht nur in Bezug auf den Aktienkurs, sondern auch in Bezug auf die Dividende. Im Jahr 2021 bekam Buffett allein über 3 Mrd. US-Dollar an Dividenden ausgeschüttet. Der größte Teil von seinen drei Top-Aktien, die im Durchschnitt eine Dividendenrendite von 1,9 % aufweisen und damit über der Rendite des S&P 500 von 1,27 % (Stand: 31. Dezember) und über dem langfristigen Durchschnitt des S&P 500 von 1,86 % liegen.

Eine mögliche Schlussfolgerung aus Buffetts spätem Einstieg bei Apple ist, dass es hier wohl noch lange bergauf geht. Die vierteljährlichen Dienstleistungsumsätze wachsen in Rekordtempo. Ein neues 5G-iPhone der Mittelklasse ist in Vorbereitung. Apple stellt seine eigenen M1-Chips her, wobei Leistungsverbesserungen für den neuen Mac-Studio-Desktop entwickelt werden. Letztlich bietet Apple TV+ Live-Sportübertragungen an. Dank all dieser Entwicklungen und einem starken iPhone-Ökosystem scheint es nie zu spät zu sein, in Apple zu investieren.

2. Amazon

Ein Thema, über das immer wieder gesprochen wird, ist ein Aktiensplit für Amazon (WKN: 906866). Die Anleger freuen sich auf den bevorstehenden Aktiensplit im Verhältnis 20:1. Doch bevor wir uns damit befassen, sollten wir einen Blick darauf werfen, warum Amazon bereits seit Langem eine Buffett-Holding war.

Berkshire Hathaway hat im Jahr 2019 in zwei Wellen in Amazon investiert, aber nicht Buffett hat den Kauf getätigt, sondern einer seiner Berkshire-Partner. Buffett ist diese Aktie also ursprünglich durchgegangen – passiert also auch den besten.

Seit Berkshire im Jahr 2019 bei Amazon eingestiegen ist, ist die Aktie um rund 52 % gestiegen. In Dollar ausgedrückt wäre eine Investition von 10.000 US-Dollar heute 15.000 US-Dollar wert – weniger als drei Jahre später.

Amazon steigerte den Nettoumsatz im Jahr 2021 um 22 % im Vergleich zum Vorjahr, was zu einem Anstieg des Nettogewinns um 55 % führte, der auf eine wachsende und erfolgreiche Pipeline zurückzuführen ist. Zu den Produkten des Unternehmens gehören virtuelle Assistententechnologie, Sicherheit für zu Hause, eine führende E-Commerce-Plattform mit Prime-Abonnements, Videostreaming, Lebensmittel, Gesundheitswesen und Amazon Web Services. Diese letzte Sparte ist mit 40 % im Jahresvergleich außergewöhnlich gut gewachsen.

Das erste Quartal wird mit einem Marktrückgang beendet werden. Trotzdem scheint sich Amazon auf seinen Aktienkurs und den Ausbau seiner Pipeline zu konzentrieren. Das Unternehmen kündigte an, dass es Aktien im Wert von 10 Mrd. US-Dollar zurückkaufen werde. Das kann darauf hindeuten, dass das Unternehmen der Ansicht ist, dass die Aktien derzeit unterbewertet sind. Dies kann auch das Vertrauen der Anleger stärken und zu einem schnellen Anstieg des Aktienkurses führen.

Eine weitere Maßnahme, die einen schnellen Anstieg verursacht, ist ein Aktiensplit. Am Tag nach der Ankündigung des Rückkaufs und eines Aktiensplits im Verhältnis 20:1 – dem ersten Split seit 1999 – stieg der Aktienkurs über Nacht um 5,5 %.

Jetzt macht das Unternehmen mit neuen Unterhaltungsangeboten weiter, darunter Filme, Serien und ein 11-Jahres-Vertrag über das Streaming der NFL-Übertragungen von Thursday Night Football. Das alles soll Hunderte von Millionen Dollar aus neuen Prime-Abonnements, Folgekäufen von Mitgliedern sowie Werbeeinnahmen einbringen.

Der Vertrag versetzt Amazon auch in die Lage, das komplette Sonntags-NFL-Programm zu übernehmen. Immer mehr Kabel- und Satelliten-TV-Abonnenten wechseln zu Streaming-Diensten.

Buffett war vielleicht nicht derjenige, der Amazon-Aktien für Berkshire gekauft hat, aber er weiß, was ein großartiges Unternehmen ausmacht. Selbst nach dem jüngsten Kursanstieg auf 2.936 US-Dollar pro Aktie haben Anleger immer noch die Möglichkeit, Amazon mit einem Abschlag von 43 % auf das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel der Analysten zu kaufen. Besser spät als nie.

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Jeff Little besitzt Aktien von Amazon und Apple. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon, Apple und Berkshire Hathaway (B shares). Dieser Artikel erschien am 14.3.2022 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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