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Nestlé-Aktie: Belastende Kritik im Ukraine-Konflikt?!

Foto: Getty Images

Hinter der Nestlé-Aktie (WKN: A0Q4DC) steckt ein Weltkonzern. Als solcher stehen die Schweizer natürlich auch ein wenig im Rampenlicht mit ihrer operativen Ausrichtung. Russland zu meiden gilt so zum Beispiel als guter Ton in der aktuellen Zeit, neben dem Helfen und der Solidarität für die Ukraine.

Allerdings hat es zum Wochenende ernsthafte Kritik am Management der Nestlé-Aktie gegeben. Niemand Geringeres als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den schweizerischen Konzern angesprochen und gerügt. Aber eine Antwort des Lebensmittelkonzerns hat es bereits gegeben. Ob das zu einer kurzfristigen Belastung für die Aktie wird?

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Nestlé-Aktie: Russland-Geschäft im Fokus

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Nestlé in einer Rede direkt kritisiert. So sagte der Politiker, dass der schweizerische Lebensmittelkonzern laut eigenem Konzern-Slogan für gutes Essen und ein gutes Leben einstünde. Allerdings weiterhin Geschäfte in Russland betreibe, während in der Ukraine Kinder sterben und Städte zerstört würden.

Hintergrund ist, dass das Management der Nestlé-Aktie sich nicht vollumfänglich aus Russland zurückzog, sondern essenzielle Lebensmittel weiterhin liefere. Aber es hat inzwischen ein Statement des Konzerns selbst gegeben, das weiteren Kontext liefert.

Innerhalb dieses Statements heißt es, dass Nestlé Importe und Exporte mit Ausnahme der lebenswichtigen Medikamente für die russische Bevölkerung gestoppt habe. Es gebe zudem keine weiteren Investitionen in Russland mehr. Außerdem würden die Produkte nicht mehr beworben. Das Management mache zudem keinen Gewinn mit dem russischen Geschäft. All das zeige, dass man nicht einfach weitermache wie zuvor.

Ferne würde Nestlé tun, was möglich sei, um die humanitäre Not in der Ukraine zu lindern. Die Schweizer seien eines der wenigen noch aktiven Lebensmittelunternehmen in dem Land. Außerdem gelänge es, selbst in Charkiw noch Lebensmittel an die Bevölkerung zu verteilen. Damit möchte das Management unterstreichen, dass man eben keine neutrale Position gewählt habe.

Ob das reicht …?

Im Endeffekt ist die Frage mit Blick auf die Nestlé-Aktie, ob das reicht. Die offene Kritik ist jedenfalls schwerwiegend. Trotzdem zeigt das Statement, dass sich die Schweizer sehr weit aus Russland herausgezogen haben und die Position vertreten, dass Russland zumindest nicht bei den Basis-Lebensmitteln auf das Produktportfolio verzichten sollte. Richtig oder falsch? Die Causa befindet sich wohl eher im Graubereich.

Bleibt abzuwarten, was die neue Handelswoche für die Nestlé-Aktie in dieser Causa bringt. Aber auch diese politischen News können entscheidend sein. Zumindest dahin gehend, ob es einen Dip gibt oder die Aktie einfach so weitermachen kann wie bisher.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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