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Shell-Aktie sinkt trotz rekordhoher Ölpreise: Was stimmt denn hier nicht?!

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Die Shell-Aktie (WKN: A3C99G) ist zuletzt wieder ein wenig in den Rückwärtsgang eingetreten, trotz Ölpreisen auf Rekordhoch. Das Barrel Brent lag über der Marke von 100 US-Dollar. Trotzdem brachen die Anteilsscheine von über 24 Euro bis auf 22,25 Euro ein. Ohne Zweifel ein niedriges Niveau, das konträr zur eigentlichen Marktentwicklung verläuft.

Eigentlich sollte die Mathematik hier relativ einfach sein: Ölpreise hoch, Aktienkurs der Shell-Aktie hoch. Immerhin bedeuten die Notierungen von Brent und WTI, dass der britische Öl- und Erdgaskonzern jede Menge Gewinn und freien Cashflow einfahren kann. Aber trotzdem: Der Aktienkurs sinkt.

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Wie passt das zusammen? Bei der Beantwortung dieser Frage erkennen wir, dass eben doch nicht nur die Ölpreise entscheidend für den Verlauf sind. Nein, sondern auch andere Dinge bestimmen kurzfristig zumindest den Kurs.

Shell-Aktie: Trotz höherer Ölpreise im Begriff zu fallen

Zugegebenermaßen ist die Shell-Aktie noch ein solider Performer, der sich ein wenig Abverkauf leisten kann. Auch, wenn das entgegen der Richtung der Ölpreise verläuft. Das zeigt im Endeffekt, dass eine Aktie eben doch noch etwas anderes ist als ein Rohstoff. Und dass eine Abhängigkeit nur begrenzt gegeben ist.

Das, was der breite Markt jetzt bei der Shell-Aktie kurzfristig einzupreisen scheint, sind die im Allgemeinen unsicheren Aussichten. Natürlich gibt es einen hohen Ölpreis, der zu einem soliden Gewinn und zu einem freien Cashflow führt. Trotzdem existiert das Risiko eines Krieges, der größer ausfallen könnte als nur zwischen Russland und der Ukraine. Das wiederum wäre ein Marktrisiko, das Volatilität bedeuten könnte. Und eben ein im Allgemeinen unsicheres Marktumfeld.

Insofern ist die Aktie des britischen Öl- und Erdgaskonzerns ein Spielball vieler Faktoren. Natürlich zum einen auch der hohen Notierungen von Brent und WTI. Sowie der Chance, Öl mit einem deutlichen Discount von einem russischen Erzeuger zu kaufen. Risikoseitig existieren jedoch allgemeine Belastungsfaktoren. Und eben marktspezifische Risiken. Wir haben schließlich im vergangenen Jahrzehnt gesehen, dass Brent und WTI sehr, sehr volatil gewesen sind. Von einem Extrem ging es zum anderen.

Mehr als nur der Rohstoff

Es mag daher einige Faktoren geben, warum die Shell-Aktie derzeit sinkt. Und das entgegen den Ölpreisen. Markt- und allgemeine Branchenrisiken sind weiterhin existent. Die Aktie und der Gesamtkonzern sind mehr als nur die Notierungen von Brent und WTI.

Ob man investieren möchte, das ist eine andere Frage. Kurzfristig können die hohen Ölpreise mit dem rückläufigen Aktienkurs mit einem voraussichtlich starken Geschäft für eine Unterbewertung sorgen. Aber der Gesamtmix ist eben auch mehr als das. Mittel- und langfristige Risiken gilt es ebenso zu würdigen.

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Vincent besitzt Aktien von Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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