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Warum die Tesla-Aktie 846 Mrd. Euro wert ist und Volkswagen nur 115 Mrd. Euro

Tesla Aktie
Foto: Tesla

Als der Marktwert der Tesla (WKN: A1CX3T)-Aktie am Aktienmarkt Anfang 2020 erstmals den von Volkswagen (WKN: 766403) überstieg, war der Aufschrei an der Börse groß. In den Folgemonaten überholte Tesla noch Toyota (WKN: 888452) und den Marktwert der drei großen deutschen Autokonzerne zusammen.

Der Bewertungsvorsprung ist schwer zu akzeptieren. Tesla mag eine Vorreiterposition, den größten Marktanteil und den ein oder anderen technologischen Vorsprung haben – aber etablierte Autohersteller wie Volkswagen investieren doch ebenfalls Milliarden und haben tiefere Taschen. Warum also wird die Tesla-Aktie heute mit mehr als dem Siebenfachen der VW-Aktie bewertet (Stand: 9. Februar 2022)?

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Eine lange Liste an Unterschieden

Ich könnte nun lange über Wachstumspläne und Bilanzkennzahlen philosophieren. Aber stattdessen möchte ich einem Punkt Beachtung schenken, der sonst oft untergeht: den grundlegend unterschiedlichen Unternehmenskulturen von Tesla und Volkswagen.

Volkswagen und den meisten anderen Konzernen dieser Welt ist gemein, dass für fast jede unternehmerische Errungenschaft Pressemitteilungen veröffentlicht werden. Über ganze 52 Pressemitteilungen durften sich Investoren der VW-Aktie im vierten Quartal 2021 freuen. Jede Aktivität im und um das Unternehmen ist perfekt dokumentiert. Bei Tesla sind es pro Quartal drei Pressmitteilungen.

So entsteht schnell der Eindruck, die etablierten Autohersteller um Volkswagen holten mit großen Schritten auf Tesla auf. Doch in Wahrheit liegt der Unterschied in der Kommunikationspolitik.

Wo sich die Kulturen bei Tesla und Volkswagen noch unterscheiden

Weitere Unterschiede gibt es in der Organisationsstruktur. Bisher war es in der Autoindustrie gang und gäbe, dass zwischen verschiedenen Abteilungen nur wenig Kommunikation herrscht. So werden das ein oder andere Mal Fahrzeugteile und -systeme designt, die in der Produktion zu Problemen führen – und in der Folge wird der Missstand aufgrund der fehlenden Kommunikation auch nicht ausgemerzt.

Geht es nach Elon Musk, darf es solche Missstände bei Tesla nicht geben. Verschiedene Abteilungen greifen nahtlos ineinander und am besten soll jeder Ingenieur auch die Grundprinzipien jener Bereiche kennen, in denen er gar nicht tätig ist. So verhindert Tesla, dass sich am Ende suboptimale Designs in Produkte einschleichen, die ihren Ursprung in einer falschen Organisationsstruktur haben.

Führungsstärke bei der Tesla-Aktie, Hin und Her bei der VW-Aktie

Man mag von Elon Musk halten, was man will. Einige öffentliche Aktionen wirken zumindest unglücklich. Aber er hält den Laden bei Tesla definitiv zusammen, hat ein Gespür für das Finden hochmotivierter Partner und gibt eine klare Richtung vor – ohne dabei wie in Nordkorea zu einer Art „oberstem Führer“ zu verkommen.

Volkswagen lässt eine ähnliche Führungsstärke definitiv vermissen. Daran ist nicht der jetzige CEO Herbert Diess Schuld, sondern die über Jahrzehnte gewachsene Unternehmenskultur. Der CEO des Autokonzerns muss wesentlich mehr Interessen unter einen Hut bekommen – insbesondere die der starken Arbeitnehmerseite. Immer wieder stand Herbert Diess für Aussagen in der Kritik, die bei Elon Musk eher an einem ruhigen Sonntagnachmittag fallen.

Die Führungsstärke, die interdisziplinäre Organisations- und Innovationskultur und der Fokus auf das Arbeiten im „Stealth Mode“ sind Gründe, warum die Tesla-Aktie auch in Zukunft deutlich wertvoller als die VW-Aktie bleiben wird.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla und Volkswagen AG.

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