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Rolls-Royce: Mit Brennstoffzellen vom Feinsten aus Deutschland

BILDQUELLE: ROLLS-ROYCE/BMW.

Rolls-Royce steht für britisch-deutsche Zusammenarbeit auf allerhöchstem Niveau. Daimler Trucks (WKN: DTR0CK) und BMW (WKN: 519000) sind jeweils auf ihre Weise mit der englischen Vorzeigemarke verbunden. Und beide treiben interessante Wasserstoffprojekte voran. Hier sind die Details.

Daimler Trucks und Rolls-Royce

Das Verbindungsglied von Daimler Trucks und Rolls-Royce heißt MTU Friedrichshafen, die heutige Rolls-Royce Power Systems, die einst zum DaimlerChrysler-Konzern gehörte. Sie fertigt bis heute Motoren mit Daimler-Lizenz für Agrarmaschinen und andere Schwerlastanwendungen.

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Noch im Jahr 2012 hatte der Konzern die Mehrheit an seiner Tochter Rolls-Royce Fuel Cell Systems (US) an die koreanische LG Corp verkauft, bei der es um Hochtemperatur-Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) ging. Der US-Standort wurde Ende 2018 geschlossen mangels Erfolgsaussichten.

Nun also das Comeback an der Seite von Daimler Trucks: der Brennstoffzellen-Demonstrator, den die Division im Juni 2021 präsentierte, basiert auf einer Kooperation mit cellcentric, dem Brennstoffzellen-Joint-Venture von Daimler Trucks und AB Volvo (WKN: 871229).

Im November 2021 wiederum verkündeten Rolls-Royce und cellcentric eine strategische Zusammenarbeit. Und die Pläne, schon in wenigen Jahren große Stückzahlen für ganz unterschiedliche stationäre und mobile Anwendungsfälle zu liefern, erscheinen bereits sehr konkret. Nach der Auslieferung einiger Pilotanlagen im kommenden Jahr soll 2025 die Kommerzialisierung starten.

Das hat Potenzial. Denn bei den Schwerlastanwendungen, die Rolls-Royce adressiert, sind Lithiumbatterien aufgrund ihres hohen Gewichts keine Alternative. Wenn dort der Diesel abgelöst werden soll, dann müssen grüne Kraftstoffe wie e-Methanol oder eben Brennstoffzellen her. An beidem ist Rolls-Royce mit hoher Intensität dran.

BMW und Rolls-Royce

Die andere Rolls-Royce, Rolls-Royce Motor Cars, ist von der Mitarbeiterzahl her deutlich kleiner, verfügt aber dafür über ein unerreichtes Prestige. Noch hat die BMW-Tochter kein Wasserstoffauto angekündigt. Aber es spricht vieles dafür, dass es in einigen Jahren einen Brennstoffzellen-Rolls-Royce geben wird.

Seit Jahren forscht BMW zusammen mit Toyota (WKN: 853510) an der Entwicklung einer leistungsfähigeren und kostengünstigeren Brennstoffzelle. Nachdem Mitte 2021 die Testphase für den Prototyp BMW i Hydrogen NEXT startete, soll im laufenden Jahr die erste Kleinserie des X5 Hydrogen vom Band laufen.

Dass daraus eine Großserie wird, steht jedoch zu bezweifeln. Der Markt scheint das nicht herzugeben auf absehbare Zeit. Der für das Wasserstoffprogramm zuständige Manager Frank Weber drückte es so aus: „Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie kann eine attraktive Option für nachhaltige Antriebsstränge sein — insbesondere in großen Fahrzeugklassen.“

Da BMW jedoch weder Lkws noch Lieferwagen oder Vans produziert, kommen mir dabei nicht nur die BMW-Spitzenmodelle wie die 7er-Reihe, sondern auch Rolls-Royce in den Sinn. Dazu passt, dass BMW zusammen mit weiteren Partnern, darunter der Spezialist Hexagon Purus (WKN: A2QKGG), aktuell an flachen Wasserstoff-Druckbehältern arbeitet. Klobige Gaszylinder machen sich nicht gut in so feinen Wagen.

2023 soll mit dem Spectre das erste Elektromodell der Marke Rolls-Royce produziert werden. Schon das zweite könnte dank einer Brennstoffzelle und dicht im Unterboden verpackten Druckbehältern über eine erheblich größere Reichweite verfügen.

Darum sind das wichtige Entwicklungen

Es gibt viele gute Brennstoffzellenentwickler in Amerika, Asien und Europa. Der Rolls-Royce-Konzern vereint erstklassiges Engineering-Know-how unter seinem Dach und könnte frei auswählen, mit wem er sein Brennstoffzellenprogramm gestaltet. Dass sich die Briten für cellcentric entschieden haben, ist ein deutliches Signal dafür, dass die Tochter von Daimler Trucks auf gutem Weg ist, ihre Ambitionen in Richtung Marktführerschaft zu erreichen.

Gut gefällt mir auch, dass BMW das Thema nun offenbar ganzheitlich denkt und systematisch die Markteinführung eigener Wasserstoffmodelle vorantreibt. Offenbar erfüllt die Technologie die hohen Ansprüche, die BMW an sich stellt. Heute ist das Brennstoffzellenauto noch keine sinnvolle Alternative.

Aber wenn durch gezielte Forschungsanstrengungen die größten Hindernisse aus dem Weg geräumt und die richtigen Nischen adressiert werden, dann hat das sicherlich eine Menge Potenzial, gerade auch, weil die Marke Rolls-Royce eine exklusive Brennstoffzellenplattform bieten würde. Wer auf der Suche nach den besten Wasserstoffaktien ist, sollte diese beiden deutsch-englischen Entwicklungen nicht ignorieren.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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