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JinkoSolar-Aktie: Solarprofiteur, 1 erfolgreicher IPO und 1 Wasserstoff-Kooperation

Foto: Getty Images

Wer sich für Solar-Aktien interessiert, wird langfristig mit chinesischen Herstellern wahrscheinlich den größten Erfolg erzielen. Sie werden in schwierigen Zeiten oft vom Staat unterstützt und arbeiten zu sehr geringen Kosten, bei denen viele europäische und amerikanische Hersteller nicht mithalten konnten. 2020 fand bereits 92 % der weltweiten Solarproduktion in Asien statt, wovon auch JinkoSolar (WKN: A0Q87R) profitiert.

JinkoSolar steht weltweit an Nummer zwei

China hat 2020 mit einem Anteil von 36 % zudem weltweit die meisten Solarmodule installiert. Somit treffen die chinesischen Hersteller bereits im Inland auf einen sehr großen Markt. JinkoSolar ist derzeit der zweitgrößte Solarmodulhersteller der Welt. Auf Platz eins und drei stehen mit Longi Silicon Materials und JA Solar ebenfalls zwei chinesische Hersteller. Diese Aktien sind allerdings nur in China handel- und deshalb nur von Chinesen kaufbar.

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Wie lange JA Solar-Aktien noch in Europa und den USA an den Börsen notieren, ist offen. Grund ist eine Verschärfung der amerikanischen Transparenzvorschriften für chinesische Unternehmen, die in New York gelistet sind. Aktuell sieht es nicht danach aus, als würden sie darauf eingehen. Stattdessen verlangt China eine Rückkehr seiner Unternehmen an heimische Börsen.

Ein erfolgreicher Börsengang

Aus diesem Grund hat JinkoSolar den jüngsten Börsengang seiner wichtigsten Tochter Jiangxi Jinko zuletzt am Sci-Tech Innovation Board in Shanghai durchgeführt. Dabei gab sie zwei von insgesamt 10 Mrd. Aktien aus. Der Emissionspreis belief sich auf 5,00 Chinesische Yuan pro Aktie, woraus sich ein Erlös von 10 Mrd. Chinesische Yuan (etwa 1,4 Mrd. Euro) ergibt.

Nach dem Börsengang hält JinkoSolar weiterhin 58,62 % der Jiangxi-Jinko-Anteile. Der Börsengang lohnte sich für den Konzern gleich in zweifacher Hinsicht. So realisiert er hohe Zusatzeinnahmen und die Jiangxi-Jinko-Aktie stieg darüber hinaus am ersten Handelstag um 111 %. Infolge des hohen Börsenwertes könnte JinkoSolar eine weitere Kapitalerhöhung durchführen und so noch mehr Gelder einnehmen. Allerdings liegt die Marktkapitalisierung in China nun schon deutlich über jener der Muttergesellschaft im Ausland, sodass eine Blasenbildung sehr wahrscheinlich ist.

Dazu der JinkoSolar-CEO Xiande Li: „Da wir weiter skalieren und wachsen, wird der Zugang zu Kapital unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern, da wir unser Netzwerk und unsere Ressourcen, die wir über die Jahre angesammelt haben, nutzen können, um unsere führende Position in der globalen Solar-Industrie zu stärken. Mit Blick auf die Zukunft sind wir zuversichtlich, ein kontinuierliches Wachstum zu erzielen, und verpflichten uns, nachhaltige Werte für alle unsere Aktionäre in China und weltweit zu schaffen.“

JinkoSolar profitiert vom Wasserstoff-Boom

Die Voraussetzung zur Produktion von grünem Wasserstoff bilden erneuerbare Energien. Viele Großkonzerne investieren deshalb in entsprechende Unternehmen, um so ihren CO2-Ausstoß zu senken. In China hat zuletzt der Erdölriese Sinopec (WKN: A0M4Y5) mit JinkoSolar eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung von Solar-Wasserstoff-Anlagen geschlossen.

„Sinopec Star plant die Errichtung mehrerer solarbetriebener, emissionsfreier Wasserstoffproduktionsanlagen in industriellem Maßstab im ganzen Land, die als Beweis dafür dienen sollen, dass solarer Wasserstoff, der durch fortschrittliche Solartechnologie bereitgestellt wird, wettbewerbsfähig ist“, so die Unternehmen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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