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Alphabet: Woran du ein Unternehmen mit Bilderbuch-Kennzahlen erkennst

Alphabet
Foto: Google

Jedes Kind in der westlichen Welt wächst heute mit den Produkten von Alphabet (WKN: A14Y6F) auf. Ob YouTube, Android oder die verschiedenen Google-Produkte, die monatlichen Nutzerzahlen werden in Milliardenhöhe berechnet. Gleichzeitig gelingt es Alphabet, diese Produkte und Dienste immer besser in seinem Kerngeschäft mit Werbung zu monetarisieren.

Dieser Erfolg hat auch in den Kennzahlen der letzten Jahre deutliche Spuren hinterlassen. Heute möchte ich auf einige Eckpunkte eingehen, die über einen längeren Zeitraum betrachtet herausstechen. Zu diesem Zweck habe ich die Zahlen ab 2011 aufbereitet. Als aktuellsten Zeitraum verwende ich die Summen und Durchschnitte der letzten vier veröffentlichten Quartalsberichte.

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Alphabet wächst und wächst und wächst

Alphabet hat seinen Umsatz im Berichtszeitraum jährlich um fast 20 % gesteigert. Die Beständigkeit ist besonders beeindruckend, denn selbst in den schwächsten Jahren konnte das Unternehmen seinen Umsatz zweistellig steigern. Obwohl die Zahlen für das letzte Quartal 2021 noch ausstehen, wird erwartet, dass Alphabet im Jahresvergleich um mindestens 30 % wachsen wird. Angesichts eines Basisumsatzes von 182 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2020 ist das schlichtweg verrückt.

Gleichzeitig hat Alphabet in das Wachstum seines Unternehmens investiert wie wahrscheinlich nur wenige andere Unternehmen auf der Welt. In den letzten zehn Jahren flossen durchschnittlich 15 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung und 16 % in Investitionen (Sachanlagen und Übernahmen). Viele der Investitionen zahlen sich bereits heute aus, einige wie die Cloud werden sich wahrscheinlich erst in einigen Jahren amortisieren. In jedem Fall zeigt sich hier der langfristige Ansatz des Managements.

In den letzten Jahren sind die Investitionsausgaben im Verhältnis zum Umsatz allerdings etwas zurückgegangen. Gleichzeitig hat sich die Free-Cashflow-Marge genau in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Im Durchschnitt lag die Marge zwischen 2011 und 2020 bei 19 %. Zwischen 2018 und 2020 lag sie bereits bei 30 % und in den letzten vier Quartalsabschlüssen bei 33 %. Das sind einfach beeindruckende Zahlen, wenn man auch an die Möglichkeiten denkt, die sich durch andere Wetten wie Waymo, Verily oder Calico bieten.

Geringer Kapitalbedarf als Kirsche auf der Sahne

Gleichzeitig benötigt Google kaum Kapital für sein Geschäft. So hat Alphabet in den letzten Jahren einen Berg an liquiden Mitteln in Höhe von 142 Mrd. Dollar angehäuft. Gleichzeitig machte der Goodwill zuletzt nur 7 % des Gesamtvermögens aus, und ein erheblicher Teil der Sachanlagen besteht aus Grundstücken und Gebäuden. Die Frage stellt sich wahrscheinlich für niemanden, ob diese werthaltig sind.

Die Kombination aus hohen Margen und geringem Kapitaleinsatz führt zu einer Rendite des eingesetzten Kapitals von rund 56 % für die letzten vier Quartale. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von freiem Cashflow zu eingesetztem Kapital. Mit jedem US-Dollar, den Alphabet investiert, verdient das Unternehmen also 56 Cents. Das macht Alphabet ganz einfach zu einer Gelddruckmaschine für seine Aktionäre.

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Florian Hainzl besitzt Aktien von Alphabet. Suzanne Frey arbeitet als Führungskraft bei Alphabet und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet (A- & C-Aktien).

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