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3 Gründe, warum die Ersparnisse im Ruhestand nicht so schnell wachsen, wie man es gerne hätte

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Foto: Getty Images

Wichtige Punkte

  • Regelmäßige Beiträge sind der Schlüssel zur Vermehrung deines Vermögens.
  • Konzentriere dich auf Investitionen, die zu deiner Risikobereitschaft passen.
  • Wähle, wann immer möglich, Anlagen mit niedrigen Gebühren.

Du zahlst fleißig in deine Rentenkonten ein, aber es scheint, als würde sich dein Kontostand kaum bewegen. Kommt dir das bekannt vor? Da bist du nicht allein.

Es kann viele Gründe für einen stagnierenden Kontostand geben, aber hier sind drei der häufigsten und was du dagegen tun kannst.

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1. Du trägst nicht so viel bei

Das Geld, das sich bereits auf deinem Rentenkonto befindet, sollte weiter wachsen, wenn du kluge Investitionen gewählt hast. Aber wenn du deinen Weg zu einem Vermögen wirklich beschleunigen willst, musst du regelmäßig und monatlich in dein Rentenkonto einzahlen. Im Idealfall solltest du so viel einzahlen, wie du aufgrund deiner geschätzten Altersvorsorgekosten brauchen wirst.

Aber es ist nicht immer einfach, so viel für den Ruhestand zu sparen, wie du möchtest. Manchmal kannst du es schaffen, indem du dein Budget überarbeitest. Suche nach Bereichen, in denen du zu viel Geld ausgibst, oder nach Abonnements, die du vergessen hast, und streiche sie dann. Verwende das Geld stattdessen zum Sparen für die Rente.

In anderen Fällen musst du kreativer werden. Du könntest dir überlegen, einen Nebenjob anzunehmen oder dich nach einer neuen Stelle umzusehen. Du könntest auch versuchen, eine Gehaltserhöhung in deinem aktuellen Job zu verlangen. Hebe hervor, was dich zu einem wertvollen Mitarbeiter macht und nutze andere Jobangebote, wenn du welche hast.

Ziehe in Erwägung, einmalige Gewinne in deine Altersvorsorge zu stecken. Wenn du eine Steuerrückzahlung oder einen Jahresendbonus erwartest, kannst du das Geld in eine Pensionskasse einzahlen, wo es für dich Zinsen bringt.

2. Du investierst zu konservativ

Konservatives Investieren kann dein Verlustrisiko verringern, aber es kann auch deine Gewinne bremsen. Dadurch bist du gezwungen, noch mehr Geld zu sparen, um im Ruhestand über einen ausreichend großen Sparstrumpf zu verfügen, der alle deine Ausgaben deckt. Das Verlustrisiko beim Investieren kann einem Angst machen, aber es gibt bessere Möglichkeiten, damit umzugehen, als sich an „sichere“ Anlagen wie Anleihen zu halten.

Erstens solltest du sicherstellen, dass du dein Geld diversifizierst. Du solltest sicherstellen, dass du in mindestens 25 verschiedene Aktien aus unterschiedlichen Sektoren investierst. Wenn du dich bei der Auswahl von Aktien nicht wohl fühlst, wähle stattdessen einen Indexfonds. Damit bist du sofort an Hunderten von Unternehmen beteiligt und die Renditen von Indexfonds sind im Laufe der Zeit meist sehr gut.

Wenn du Bedenken hast, zu viel von deinem Geld in Aktien zu investieren, solltest du die 110-minus-dein-Alter-Regel befolgen. Sie besagt, dass du 110 minus dein Alter als Prozentsatz in Aktien investieren solltest. Ein 50-Jähriger würde also 60 % seiner Ersparnisse in Aktien halten und den Rest in Anleihen und andere sicherere Anlagen investieren. Im Laufe der Zeit schiebst du dein Geld in konservativere Anlagen um, um das, was du hast, zu schützen, aber du tust dies sehr langsam, damit du immer noch von dem hohen Ertragspotenzial profitieren kannst, das Aktien bieten.

3. Du zahlst zu viel an Gebühren

Gebühren bleiben oft unbemerkt, vor allem von Anfängern, weil sie direkt von deinem Konto abgezogen werden. Du solltest dich aber unbedingt darüber informieren, welche Gebühren du zahlst, denn das kann sich darauf auswirken, wie schnell dein Geld wächst.

Bei einigen Konten fallen Verwaltungsgebühren an, auf die du keinen Einfluss nehmen kannst. Aber du hast einen gewissen Einfluss darauf, was du an Anlagegebühren bezahlst. Investmentfonds und börsengehandelte Fonds (ETFs) haben zum Beispiel eine Kostenquote. Das ist der Prozentsatz deines in den Fonds investierten Vermögens, den du jährlich an den Fondsmanager zahlen musst. Wenn du also 100 US-Dollar in den Fonds investiert hast und er eine Kostenquote von 1 % hat, zahlst du 1 US-Dollar pro Jahr.

Du solltest Kostenquoten von über 1 % nach Möglichkeit vermeiden. Die oben erwähnten Indexfonds sind eine gute Möglichkeit, deine Kosten niedrig zu halten. Sie haben in der Regel niedrige Kostenquoten – in einigen Fällen sogar nur 0,03 %. Das hilft dir, jedes Jahr mehr von deinen Erträgen zu behalten.

Wenn alles andere scheitert, musst du manchmal einfach Geduld haben. Das gilt besonders, wenn du jung bist. Deine Investitionen scheinen anfangs nur langsam zu wachsen, aber mit der Zeit werden sie immer schneller wachsen, da du zusätzlich zu den Zinsen aus den Vorjahren weitere Zinsen erhältst.

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Dieser Artikel wurde von Kailey Hagen auf Englisch verfasst und am 15.01.2022 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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