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Rekordergebnis, Aktienkurs +260 % in 5 Jahren – ich bleibe investiert

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Foto: Getty Images

Der Sportartikelhersteller Puma (WKN: 696960) veröffentlichte am 20.01.22 seine vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und Geschäftsjahr 2021. Die Zahlen fielen stark aus. Trotz Lieferschwierigkeiten und anhaltender Auswirkungen der Corona-Pandemie konnte ein neues Rekordergebnis erzielt werden. Die Aktie reagierte leicht positiv. Vom Allzeithoch im November aus gesehen ist der Aktienkurs jedoch um 17 % gefallen (Stand: 20.01.22, gilt für alle Angaben). Langfristig sehe ich noch viel Potenzial.

Die vorläufigen Zahlen im Detail

Puma konnte seinen Umsatz im vierten Quartal währungsbereinigt um 14 % steigern. Das EBIT lag 3 % über dem Vorjahresquartal. Damit wuchs der währungsbereinigte Umsatz bei Puma deutlich stärker als bei den beiden großen Wettbewerbern. Adidas steigerte seinen währungsbereinigten Umsatz im letzten Quartal nur um 3 %, Nike um 0 %. Die beiden größten Sportartikelhersteller der Welt litten offensichtlich stärker als Puma unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie, Lieferschwierigkeiten und Nachfrageproblemen in China.

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Im Gesamtjahr 2021 konnte Puma seinen währungsbereinigten Umsatz gar um 32 % steigern. Das EBIT stieg um 167 %. Man sollte jedoch beachten, dass Umsatz und Ergebnis im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie gefallen waren. Daher bietet sich ein Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 an. Auch im Vergleich zu 2019 sind Umsatz und EBIT gestiegen und markieren ein neues Rekordergebnis für Puma.

Die Entwicklung der letzten Jahre

Mit diesem starken Ergebnis für das Geschäftsjahr 2021 knüpft Puma an die Entwicklung der letzten Jahre an. In den letzten fünf Jahren wuchs der Umsatz pro Jahr im Durchschnitt um 13 %, das EBIT sogar um ungefähr 34 %. Damit entwickelte sich Puma auch in diesem Zeitraum besser als seine beiden großen Konkurrenten. Beim Aktienkurs zeigt sich ein ähnliches Bild. Mit einem Plus von 260 % in den letzten fünf Jahren ließ die Puma-Aktie Adidas, Nike und den breiten Markt weit hinter sich.

Diese starke Entwicklung ist zum einen auf den insgesamt wachsenden Markt für Sportartikel zurückzuführen. Immer mehr Menschen achten auf einen gesunden und aktiven Lebensstil und auch im Alltag und Beruf werden vermehrt sportliche Kleidung und Schuhe getragen. Darüber hinaus hat Puma meiner Meinung nach seine Marke in den letzten Jahren besonders gut entwickelt. Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach investiert viel Geld in Marketing mit dem Ziel, als „schnellste Sportmarke der Welt“ wahrgenommen zu werden. Dafür setzt der Konzern sowohl auf klassisches Sport-Sponsoring, als auch auf Kooperationen mit Influencern, Pop-Stars und Gamern. Als Konsequenz steigerte sich der Wert der Marke Puma laut der Marketingberatung Kantar allein im letzten Jahr um 30 %. Puma belegte zuletzt Platz 22 der wertvollsten deutschen Marken.

Der Blick nach vorne

Auch in den nächsten Jahren sollte sich die Wachstumsgeschichte fortsetzen. Der Puma-CEO hat das Ziel gesetzt, den Umsatz ausgehend vom Jahr 2020 in den nächsten Jahren zu verdoppeln. Zudem soll die operative Umsatzrendite ab 2023 zweistellig sein. Im Jahr 2021 lag diese noch bei 8 %. Dieses Wachstum soll insbesondere durch Produkte für Frauen, den Bereich Basketball, eine starke lokale Präsenz und einen Fokus auf den Direktvertrieb an die Endkunden getrieben werden.

Bewertung und mein Fazit

Ich halte die Erreichung dieser Ziele für realistisch. Der Markt für Sportartikel soll laut Research Dive weiter um 5 % jährlich wachsen. Puma wächst kontinuierlich stärker als der Markt und steigert seine Profitabilität. Das aktuelle starke Ergebnis bestätigt diese Entwicklung. Auch wenn die Bewertung mit einem KGV von 44 (bezogen auf das Geschäftsjahr 2021) hoch erscheint, ist sie meiner Einschätzung nach gerechtfertigt. Nach dem Kursrückgang der letzten Wochen liegt die Marktkapitalisierung bei 14 Mrd. Euro. Auch hier sehe ich langfristig noch viel Spielraum nach oben und bleibe bei Puma gerne investiert.

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Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Adidas und Puma. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Nike.

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