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Unilever-Aktie: Warum sie 6,84 % verliert, während die Glaxosmithkline-Aktie 2,71 % steigt

Deutsche Börse Bulle und Bär
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Unilever (WKN: A0JMQ9)- und GlaxoSmithKline (WKN: 940561)-Aktien entwickeln sich heute (17.01.2022) gegensätzlich und trotzdem hängen die Kursverläufe miteinander zusammen. Beide Großkonzerne möchten ihre Profitabilität und das Wachstum steigern. Ausgliederungen und Verkäufe sind somit ständige Optionen.

Unilever und Glaxosmithkline streben nach Wertsteigerung

Meist drängen Großinvestoren zu weitreichenden Maßnahmen, um mit ihrem Investment schnellstmöglich eine hohe Rendite zu erzielen. Glaxosmithkline besitzt beispielsweise ein Consumer Healthcare-Segment, dass nicht zum Kerngeschäft Pharmaka und Impfstoffe passt. 2019 wurde es in ein Gemeinschaftsunternehmen ausgelagert und mit Pfizers (WKN: 852009) OTC-Geschäft fusioniert. Glaxosmithkline hält seitdem 68 % der Anteile, während Pfizer auf 32 % kommt.

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Glaxosmithkline strebt für die Sparte einen Börsengang an, aber auch ein Verkauf ist eine Möglichkeit, um den Fokus zukünftig wieder voll und ganz auf die Pharma- und Impfstoffsegmente legen zu können. Unilever konzentriert sich hingegen auf Lebensmittel, Drogerie- sowie Haushalts- und Textilpflegeartikel und zählt zu den weltweit größten Konsumgüterherstellern.

Doch Insidern zufolge ist der Konzern mit seinen aktuellen Wachstumsraten nicht zufrieden und erwägt deshalb den Verkauf von Teilen des Lebensmittelgeschäfts. Pläne zum Verkauf der gesamten Sparte hegt das Management eigenen Angaben zufolge allerdings nicht.

Unilever möchte stärker wachsen

Im Gegenzug plant Unilever den Zukauf von Gesundheits-, Hygiene- und Schönheitsmarken, die schneller wachsen. Aus diesem Grund hat der Konzern bereits dreimal für die Glaxosmithkline-Sparte geboten. Zuletzt waren es 50 Mrd. Britische Pfund.

Doch der britische Pharmakonzern lehnte bisher immer ab. Gründe könnten einerseits die Angebotshöhe, aber auch ihre Zusammensetzung sein. So bot Unilever zuletzt 41,7 Mrd. in bar und 8,3 Mrd. Britische Pfund in Form eigener Aktien. Dabei müsste Glaxosmithkline allerdings eine höhere Steuerzahlung leisten, die es in seine Kalkulation mit einbezieht.

Analysten schätzen den Wert des Consumer-Health-Joint-Ventures mit Wachstumsraten von 4 bis 6 % auf etwa 48 Mrd. Britische Pfund. Somit müsste Unilever wahrscheinlich 60 bis 70 Mrd. Britische Pfund bieten, um den Zuschlag zu erhalten.

Aktienreaktionen und möglicher Ausgang

Unilever-Aktien fielen nach der Angebotsabweisung. Da sie jedoch schon längere Zeit verlieren, könnten sie auch einen Übernahmeerfolg einpreisen. Glaxosmithkline-Aktien legen hingegen weiter zu und nehmen so einen erfolgreichen Verkauf oder Börsengang vorweg.

Nach Insider-Angaben führt Unilever bereits mit Banken weitere Gespräche über eine zusätzliche Finanzierung. Somit könnte die Übernahme am Ende doch noch gelingen. Ob sie tatsächlich sinnvoll ist, hängt vom Preis ab. Liegt er zu weit über dem tatsächlichen Wert, könnte Unilever selbst bei einem stärkeren Wachstum über Jahre keinen Zusatznutzen generieren. Analysten kritisieren zudem, dass die Glaxosmithkline-Sparte nur geringfügig zum aktuellen Unilever-Portfolio passt.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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