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Laut Wall Street soll man diese 2 Aktien kaufen, wenn man 75 bis 95 % Rendite will

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Die wichtigsten Punkte

  • Das Verkäufer-Ökosystem von Block und die Cash App sind zwei starke Wachstumsmotoren.
  • Der Wettbewerbsvorteil von Chegg und die noch ungenutzten weltweiten Möglichkeiten werden der Aktie helfen, sich von ihrem jüngsten Ausverkauf zu erholen.

Der Aktienmarkt kann wankelmütig sein, besonders auf kurze Sicht. Aber im Laufe der Zeit werden Unternehmen, die weiterhin gute Finanzergebnisse liefern, belohnt – und mit ihnen ihre Aktionäre. Deshalb lohnt es sich, in Aktien zu investieren, die vermutlich unter ihrem inneren Wert gehandelt werden. Betrachten wir zwei Aktien, die derzeit nur zu einem Bruchteil dessen gehandelt werden, was sie nach Meinung der Analysten an der Wall Street wert sind: Block (WKN: A143D6) und Chegg (WKN: A1W4ER).

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

SQ-DATEN VON YCHARTS

1. Block: Implizites Kurspotenzial von 95,5 %

Block, das Unternehmen, das früher unter dem Namen Square bekannt war, änderte im Dezember seinen Namen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass es sich über das Geschäft hinaus entwickelt hat, das es ursprünglich berühmt machte. Ursprünglich wurde Block durch die Produktpalette bekannt, die es kleinen und mittelgroßen Verkäufern und Händlern bot: die Möglichkeit, fast jedes mobile Gerät in ein Kassensystem zu verwandeln. Inzwischen bietet das Unternehmen aber noch viel mehr an und hat sich insbesondere mit Cash App auf persönliche Finanz- und Bankdienstleistungen verlegt. Das traditionelle Verkäufergeschäft von Block und seine Cash App entwickeln sich sehr gut.

Im dritten Quartal verzeichnete der Tech-Gigant einen Gesamtumsatz von 3,8 Milliarden US-Dollar, 27 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Block meldete im Quartal einen Bruttogewinn von 1,1 Mrd. US-Dollar, was einer Steigerung von 43 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Verkäufer-Ökosystem trug 606 Mio. US-Dollar zum Bruttogewinn bei, was einem Anstieg von 48 % gegenüber dem dritten Quartal 2020 entspricht. Außerdem lag der Bruttogewinn der Cash App mit 512 Millionen US-Dollar um 33 % höher als im Vorjahresquartal.

Block hat in diesem Quartal ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt, was einige Investoren beunruhigen könnte. Dabei war das Unternehmen nicht durchgehend profitabel, aber angesichts der langfristigen Aussichten kann man über die gelegentlichen roten Zahlen hinwegsehen. Das liegt daran, dass sich Block im Zuge der Digitalisierung des Finanz- und Bankwesens bereits als führendes Unternehmen in diesem Bereich positioniert hat, während es fast direkt mit den traditionellen Banken konkurriert.

Block bietet jetzt eine Reihe von Dienstleistungen an, darunter direkte Einzahlungen, Debitkarten und die Möglichkeit, Aktien und Kryptowährungen zu kaufen. Seit Kurzem bietet das Unternehmen diese Dienstleistungen auch für Jugendliche an, natürlich unter Aufsicht der Eltern. Block argumentiert so: „In der Vergangenheit wurden Teenager unterversorgt, weil sie keinen breiten Zugang zu Finanzdienstleistungen hatten, und sowohl Eltern als auch Teenager haben den Wunsch nach solchen Produkten geäußert.“

Allein die Cash App von Block birgt ein erhebliches Wachstumspotenzial innerhalb der schnell wachsenden Fintech-Branche. Die Möglichkeiten, die das Unternehmen mit seinem gesamten Dienstleistungsangebot hat, sind enorm. Deshalb liegt das durchschnittliche Kursziel von Block von 285,88 US-Dollar – laut Yahoo! Finance – trotz der unterdurchschnittlichen Marktentwicklung im letzten Jahr durchaus im Bereich des Möglichen.

2. Chegg: Implizites Kurspotenzial von 75,8 %

Anfang November fielen die Aktien der Lernplattform Chegg an einem Tag um fast 50 %. Die Anleger waren mit den Finanzergebnissen des Unternehmens zum dritten Quartal und den Prognosen zum vierten Quartal nicht zufrieden. Chegg ist ein weiteres Unternehmen, das von der Umstellung auf Onlinebemühungen auf dem Höhepunkt der Pandemie profitiert hat. Doch im letzten Jahr erlebte das Unternehmen aufgrund einer Kombination von Faktoren einen deutlichen Rückgang, der dazu führte, dass sich weniger Schüler/innen für die Chegg-Dienste anmeldeten.

Im dritten Quartal verzeichnete Chegg einen Umsatz von 171,9 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 12 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das ist deutlich weniger als das vierteljährliche Umsatzwachstum, das das Unternehmen in der Vergangenheit erzielt hat. Der Gegenwind, mit dem sich das Unternehmen konfrontiert sieht, ist zwar real, aber nur vorübergehend, weshalb die Geschäftsführung im November ein Aktienrückkaufsprogramm im Wert von 1 Milliarde US-Dollar beschlossen hat.

Dieser Schritt zeigt das Vertrauen, das Chegg in sein eigenes Geschäft hat, und meiner Meinung nach ist dieses Vertrauen gerechtfertigt. Chegg hatte im dritten Quartal 4,4 Millionen Abonnenten für seine Chegg-Dienste, 17 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das Unternehmen lebt davon, dass es diesen Abonnenten fachkundige Lösungen für Fragen und Lehrbuchprobleme liefern kann. Je mehr Schüler/innen sich der Plattform anschließen, desto mehr Fachleute werden komplexe Fragen beantworten, und je mehr Fragen beantwortet werden, desto mehr Schüler/innen, die diese Art von Dienstleistungen suchen, werden sich der Plattform anschließen.

Das ist der sogenannte Netzwerkeffekt, bei dem der Wert eines Produkts steigt, wenn es mehr Menschen nutzen. Nach Angaben der Geschäftsführung hatte Chegg im dritten Quartal 70 Millionen Fragen in seiner Datenbank. Das ist die Waffe des Unternehmens, um in den kommenden Jahren mehr Studierende auf seine Plattform zu locken, und es besteht weiterhin ein großes Wachstumspotenzial. Das Unternehmen schätzt, dass 102 Millionen Studierende weltweit von seinen Diensten profitieren könnten.

Das gibt Chegg viel Spielraum, um seine Nutzerbasis und seine Einnahmen und Gewinne zu steigern. Das wird dazu beitragen, das Vertrauen zu rechtfertigen, das sowohl die Unternehmensleitung als auch die Wall Street – das durchschnittliche Kursziel des Unternehmens liegt bei 51,50 US-Dollar – in das Unternehmen haben.

Ein Wort zur Bewertung

Eine Korrektur war für Chegg und Block wohl schon lange überfällig, da beide Unternehmen zu verrückten Bewertungen gehandelt wurden. Betrachtet man das voraussichtliche Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) der beiden Unternehmen, erscheinen sie jetzt viel attraktiver. Cheggs Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt derzeit bei 5,1 und ist damit so niedrig wie seit über einem Jahr nicht mehr.

Das erwartete KUV von Block liegt bei 3,7 und damit ebenfalls in der Nähe eines 52-Wochen-Tiefs. Diese Zahlen sind mehr als fair für Unternehmen mit dem Potenzial, das Chegg und Block haben. Die Wall Street hat nicht immer recht, aber ihre Erwartungen bei diesen beiden Tech-Aktien sind gerechtfertigt.

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Dieser Artikel gibt die Meinung des Verfassers wieder, die von der "offiziellen" Empfehlungsposition eines Motley Fool Premium-Beratungsdienstes abweichen kann. Eine Investitionsthese zu hinterfragen - sogar unsere eigene - hilft uns allen, kritisch über Investitionen nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die uns helfen, klüger, glücklicher und reicher zu werden.
Dieser Artikel wurde von Prosper Junior Bakiny auf Englisch verfasst und am 08.01.2022 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können. 

Prosper Junior Bakiny besitzt Block, Inc. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Block, Inc. The Motley Fool empfiehlt Chegg. 

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