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MSCI World ETF: Die versteckten Kosten, über die niemand offen redet

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Foto: Getty Images

Ein MSCI World-ETF ist naturgemäß immer etwas teurer als die Konkurrenz. Aber das macht rein gar nichts, solange man etwas für sein Geld bekommt.

Der beliebte iShares MSCI World UCITS ETF (WKN: A0HGV0) ist mit einer Gesamtkostenquote von 0,5 % pro Jahr sicher nicht der teuerste ETF aller Zeiten. Doch einen ETF auf den S&P 500 Index gibt es hier und da für eine Gesamtkostenquote von weniger als 0,1 %.

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Über die Jahre machen die Gebühren einen gewaltigen Unterschied. Obgleich man im Falle des MSCI World vielleicht ein Auge zudrücken könnte. Schließlich müssen hier über 1.600 Aktien jongliert werden.

Die etwas höhere Gesamtkostenquote könnte man verschmerzen. Ganz anders verhält es sich mit der offensichtlich schwachen Aktienauswahl des MSCI World Index. Denn allein die Top 10 des Portfolios schlagen den Index insgesamt um Längen.

Ein spitzenmäßiger Kompromiss

Der MSCI World kann sich auf die Schulter klopfen. Denn auf Sicht der vergangenen drei Jahre konnte der Welt-Index ein spitzenmäßiges Plus von rund 74 % erwirtschaften (Stand für diese Zahl und alle weiteren Zahlen: 13.01.2022).

Spitze vor allem hinsichtlich des Aufwands, mit dem ETF-Investoren ihre Kapital beinahe verdoppeln konnten. Man durfte sich entspannt zurücklehnen und dem leicht verdienten Geld beim Wachsen zuschauen.

Sicher gab es Aktien, die im selben Zeitraum eine weitaus bessere Rendite geliefert haben. Doch ein börsengehandelter Fonds ist eben ein Kompromiss aus Aufwand und Nutzen. Einer, der sich für viele Investoren durchaus lohnen kann.

Die Top 10 des MSCI World kennt wirklich jeder

Die echte Frage ist, welchen Aufwand die Alternative tatsächlich erfordern würde. Ohne diese Variable fällt eine objektive Betrachtung schwer.

Viele eingefleischte ETF-Investoren sind mit Sicherheit der Meinung, dass es keine Alternative gibt. Schließlich ist eine individuelle Aktienauswahl sehr riskant. Der Laie verfängt sich in den Emotionen der Kurse und wird von den Börsenprofis knallhart über den Tisch gezogen.

Doch ist das wirklich so? Nun, dann schauen wir doch mal auf die Top 10 des MSCI World.

Auf den ersten Blick ist sonnenklar, dass hier keine geheimen Superaktien das Kommando haben. Es sind allesamt Aktien, die wirklich jeder kennt.

Jeder kennt die Amazon-Aktie (WKN: 906866). Auch die Microsoft-Aktie (WKN: 870747) haben wahrlich nicht nur Insider auf dem Schirm.

Ein gut verstecktes Kostengrab

Die Top-10-Aktien des MSCI World Index haben einen Anteil von 18 % am gesamten Portfolio. Und doch liefern diese Aktien größtenteils weitaus bessere Renditen als der MSCI World an sich.

Die Microsoft-Aktie steht auf Sicht der vergangenen drei Jahre mit rund 211 % im Plus. Auch bei anderen Aktien aus der Top 10 sind dreistellige Renditen keine Seltenheit.

Wäre es so viel Aufwand gewesen, sich diese so oder so erstklassigen Aktien anstelle eines MSCI World-ETF ins Depot zu legen? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Aus meiner Sicht sind die Top 10 des MSCI World eine Kollektion der gängigsten Aktien unserer Zeit. Das spricht im Grunde für die Auswahlstrategie des Index.

Doch wozu muss man als MSCI World-Investor die über 1.000 Aktien aus der zweiten Reihe mitschleppen? In Anbetracht der klaren Top-10-Überrendite erscheinen diese Hinterbänkler immer mehr wie ein gut verstecktes Kostengrab.

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2022 $1920 Call auf Amazon und Short January 2022 $1940 Call auf Amazon.

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