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Allgeier-Aktie: Nach Nagarro-Spin-off ein spannender Nebenwert für 2022

Investor denkt nach Aktien
Foto: Getty Images

Allgeier (WKN: A2GS63) gehört momentan zu den spannendsten Nebenwerten aus Deutschland, finde ich. Die Aktie des IT-Spezialisten kam zwar im gesamten Jahr 2021 kaum vom Fleck. Aber seit dem 12. Oktober geht es steil bergauf: 101 % beträgt das Plus. Heute notiert die Aktie bei 46,10 Euro (Stand: 13. Januar 2022).

Das Allgeier-Management blickt optimistisch auf 2022

Ende Dezember überraschte der Vorstand mit einer angehobenen Prognose für Umsatz und Gewinn. Der Softwareentwickler Nagarro (WKN: A3H220) wurde Ende 2020 erfolgreich abgetrennt und an die Börse gebracht.

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Jetzt will Allgeier vorrangig organisch wachsen. Ich finde, die Chancen dafür stehen gut. Ein Wachstumsmonster ist der Vogel aber bei Weitem nicht. Du musst also keine Angst haben, etwas zu verpassen, wenn du nicht sofort einsteigst. No FOMO!

Schauen wir uns einmal zusammen die konkreten Zahlen an.

Das Geschäft kommt ins Rollen

Seit März vergangenen Jahres arbeitet Allgeier wieder profitabel. Die operativen Kosten sind gering und der Free Cashflow war auch in schwierigen Zeiten fast immer positiv.

In den ersten neun Monaten erzielte das IT-Unternehmen ein Umsatzwachstum von 11 %. Auch der Gewinn stieg an. Allein im dritten Quartal kletterte der Umsatz um 17 %. Die bereinigte EBITDA-Marge wuchs auf 11 %. Das gibt Anlass zur Hoffnung. Jetzt bin ich gespannt auf die Zahlen zum Gesamtjahr 2021, die wahrscheinlich Ende April kommen.

Was mir jedoch Sorgen bereitet, sind die Kapitalrenditen. Die Eigenkapitalrendite lag zuletzt gerade einmal bei 3,9 %. Die Gesamtkapitalrendite steht bei 3,2 %. Das heißt: Das Management muss das Unternehmen auf effizientere Beine stellen, denke ich. Sonst hört die Wachstumsmusik schnell auf zu spielen.

Die Allgeier-Bilanz ist auf einem guten Weg

In den vergangenen fünf Jahren gelang es dem Management, den Verschuldungsgrad von 95,4 auf 71,4 % zu drücken. Und ziehen wir vom Schuldenstand die Cash-Position ab, sieht es schon recht gut aus: 20,3 % beträgt der Netto-Verschuldungsgrad. Seine Zinslast kann Allgeier bequem mit dem EBIT decken.

Allgeier

Zwei starke Männer prägen die Unternehmenskultur

Im Management fällt mir besonders der Aufsichtsratsvorsitzende Detlef Dinsel auf. Er hält aktuell rund 8,5 % aller Aktien im Wert von 44,7 Mio. Euro. Das ist eine starke Eigentümerperspektive.

Ein noch wichtigerer Ankeraktionär ist jedoch Carl Georg Dürschmidt. Er amtierte bis September 2021 als CEO bei Allgeier und hält heute über die Holding Lantano 25,2 % der Aktien.

Im Licht der Öffentlichkeit stehen zumeist Dinsel und Dürschmidt. Die beiden Vorstände Marcus Goedsche und Hubert Rohrer schalten und walten eher im Hintergrund. So sieht es für mich aus.

Alte Hasen erinnern sich ungern an die Allgeier-Aktie

All diese Informationen müssen wir aber auch in psychologischer Hinsicht betrachten. Im Dotcom-Crash verlor die Allgeier-Aktie bis zu 90 %. In den folgenden Jahren ging es nur behäbig nach oben. Erfahrene Investoren lassen daher womöglich die Finger von dem Unternehmen. Sie wollen erst einmal sehen, dass Allgeier auch langfristig und nachhaltig wachsen kann.

Auch die Corona-Pandemie sorgte zuletzt eher für Unsicherheit. Der Kurs vervierfachte sich innerhalb von neun Monaten. Mit dem Nagarro-Spin-off kam der Rücksetzer. Und nun setzt Allgeier abermals zum Steigflug an. Ein ganz schönes Hin und Her. Meinst du nicht?

Ich denke, Allgeier ist ein interessanter Investment Case. Ich setze das Unternehmen auf meine Watchlist, aber mehr nicht. In ein paar Monaten schaue ich noch einmal darauf. Bis dahin beschäftige ich mich lieber intensiv mit dieser Aktie.

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Henning Lindhoff besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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