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COVID-19: Biontech-Aktie und Valneva-Aktie mit 3 News!

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Foto: Getty Images

Viele COVID-19-Impfstoffaktien sind in den letzten Tagen stärker gefallen. Die Gründe dafür habe ich dir in diesem Artikel zusammengefasst. 2022 ebbt die Pandemie wahrscheinlich langsam ab. So zeigen erste Omikron-Studien eine sinkende Krankenhauseinweisungsrate. Zudem entwickeln Biontech (WKN: A2PSR2) und weitere Firmen bereits angepasste Impfstoffe.

Darüber hinaus kommen mit Novavax (WKN: A2PKMZ) und Valneva (WKN: A0MVJZ) immer mehr COVID-19-Impfstoffe auf den Markt. Die möglichen Gewinne teilen sich somit zukünftig auf immer mehr Firmen auf.

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Der Druck auf den Aktienmarkt könnte sich aber auch über steigende Zinsen erhöhen. So liegt die Wahrscheinlichkeit für drei Zinsschritte in 2022 durch die amerikanische Notenbank bei über 70 %. Vieles hängt von der weiteren Inflationsentwicklung ab.

Viele COVID-19-Impfstoffentwickler besitzen bisher nur ein marktreifes Produkt. Deshalb sind ihre Aktien meist sehr volatil. Zuletzt gab es dennoch von Biontech und Valneva positive News.

1. Biontech entwickelt neben COVID-19- auch Gürtelrose-Impfstoff

Biontech und Pfizer (WKN: 852009) brachten innerhalb kürzester Zeit einen wirksamen und sicheren COVID-19-Impfstoff auf den Markt. Nun bauen sie ihre Kooperation mit der Erforschung eines mRNA-basierten Gürtelrose-Impfstoffes weiter aus.

Zur Entwicklung bringt Biontech seine mRNA- und Pfizer seine Antigen-Technologie ein. Erste klinische Studien könnten in der zweiten Jahreshälfte 2022 beginnen. Ähnlich wie bei der COVID-19-Impfstoffentwicklung erhält Biontech eine Pfizer-Vorauszahlung in Höhe von 75 Mio. US-Dollar. Der amerikanische Konzern beteiligt sich zudem für 150 Mio. US-Dollar.

Biontech erhält bei Erfolg Zulassungs- und Meilensteinzahlungen von bis zu 200 Mio. US-Dollar und ist am Bruttogewinn der Verkäufe beteiligt. Pfizer erhält hingegen für seine Antigen-Sequenzen von Biontech eine Vorauszahlung von 25 Mio. US-Dollar.

In den USA leidet im Laufe seines Lebens circa ein Drittel aller Menschen einmal an einer Gürtelrose, sodass ein Impfstoff hohes Umsatzpotenzial verspricht. Neben dem COVID-19- und einem Grippeimpfstoff ist dies die dritte Kooperation zwischen Biontech und Pfizer.

2. Biontech-COVID-19-Boosterimpfung in den USA zugelassen

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat Biontech eine Notfallzulassung für eine dritte COVID-19-Impfung für Kinder ab zwölf Jahren erteilt. Sie erlaubt zudem für Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit bestimmten Immunschwächearten eine Drittimpfung.

Der FDA lagen Daten aus Israel vor, wo bereits 4,1 Mio. Kinder zwischen zwölf und 17 Jahren mindestens fünf Monate nach der Zweit- eine Drittimpfung erhielten. Dabei traten keine Sicherheitsbedenken auf.

3. Valneva verhandelt über schottisches Werk

Valneva musste im letzten Jahr (2021) einen Rückschlag verkraften, als die britische Regierung plötzlich ihre COVID-19-Impfstoffbestellung stornierte. Seitdem ruhen auch die Pläne für das schottische Impfstoffwerk in Livingston.

Doch hinter den Kulissen verhandelt Valneva bereits mit der schottischen Regierung, die großes Interesse an der Valneva-Produktion hat. Sie gewährt voraussichtlich 10 bis 20 Mio. Britische Pfund als Zuschuss. Somit könnte zukünftig doch noch eine Impfstoffproduktion in Livingston zustande kommen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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