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Die 3 besten Buffett-Aktien zum langfristigen Kauf

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In 3 Sätzen

  • Johnson & Johnson bietet den Anlegern eine Dividendenrendite von 2,5 %, da das Unternehmen die Ausgliederung seines Consumer-Health-Segments plant.
  • Bristol Myers Squibb ist mit einer Rendite von 3,5 % darauf ausgelegt, die wichtigen Patentabläufe in diesem Jahrzehnt zu überstehen.
  • Die Dividendenrendite von AbbVie in Höhe von 4,4 % dürfte durch die robuste Pipeline gestützt werden, auch wenn das US-Patent von Humira im Jahr 2023 ausläuft.

Seit Warren Buffett 1965 die volle Kontrolle über Berkshire Hathaway übernommen hat, hat sich das Unternehmen zu einer diversifizierten Holdinggesellschaft mit Investitionen in börsennotierte Unternehmen entwickelt. Derzeit belaufen sie sich auf insgesamt fast 345 Mrd. US-Dollar.

Der Ruf des Orakels von Omaha, die hochwertigsten Unternehmen zu kaufen, bedeutet, dass auch viele Privatanleger von der Aufnahme dieser Aktien in ihre Portfolios profitieren könnten. Im Folgenden findest du drei Aktien aus dem Gesundheitswesen, die Buffett besitzt und die auch für dich infrage kommen könnten, um sie langfristig zu halten.

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1. Johnson & Johnson

Die erste Pharmaaktie in Berkshires Portfolio, deren Kauf in Betracht gezogen werden sollte, ist Johnson & Johnson (WKN: 853260). Die Aktie ist mit einem Wert von knapp 55 Mio. US-Dollar zwar eine der kleinsten Beteiligungen von Buffett, aber das ändert nichts daran, dass die Aktie seit 59 Jahren in Folge die Dividende erhöht und damit zum Dividendenkönig wird.

J&J wird in den nächsten 18 bis 24 Monaten sein langsamer wachsendes und weniger profitables Consumer-Health-Segment ausgliedern, was es dem Unternehmen ermöglichen dürfte, sich auf sein schneller wachsendes und profitableres Pharmasegment zu konzentrieren.

J&J verfügt über ein starkes bestehendes Medikamentenportfolio, das in der Lage sein sollte, die bevorstehenden Patentabläufe für sein umsatzstärkstes Medikament, Stelara, in den Jahren 2025 bis 2026 auszugleichen. Im bisherigen Jahresverlauf machte das Immunologiepräparat nur 9,9 % des Nettoumsatzes von J&J in Höhe von 69 Mrd. US-Dollar aus.

Zu diesen Medikamenten gehört der Immunologie-Blockbuster Tremfya, der im Juli 2017 seine erste von bisher drei Zulassungen durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) erhielt. Ein weiteres Medikament, das kürzlich von der FDA zugelassen wurde, ist der Onkologie-Blockbuster Darzalex. Der erhielt im November 2015 seine erste von bisher neun FDA-Zulassungen. Diese beiden Medikamente haben ihre Umsätze seit Jahresbeginn über 40 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert und dürften die meiste Zeit dieses Jahrzehnts unter Patentschutz bleiben.

Das beneidenswerte bestehende Medikamentenportfolio von J&J und die fast vier Dutzend Indikationen, die sich in der späten Phase der klinischen Erprobung befinden, erklären, warum Analysten davon ausgehen, dass die Aktie in den nächsten fünf Jahren ein jährliches Non-GAAP (bereinigtes) Wachstum des Gewinns pro Aktie (EPS) von 8 % erzielen wird.

Dividendenanleger bekommen die 2,5%ige Dividendenrendite von J&J bei einem KGV von nur 16,2. Das macht die Aktie zu einem hervorragenden langfristigen Kauf.

2. Bristol Myers Squibb

Eine weitere Buffett-Aktie, die gut in dein Portfolio passen könnte, ist Bristol Myers Squibb (WKN: 850501). Berkshires Anteil an Bristol Myers Squibb beläuft sich auf fast 1,4 Mrd. US-Dollar und ist damit eine der größten Beteiligungen im Gesundheitswesen in Berkshires Portfolio.

Die Onkologie-Blockbuster Revlimid und Opdivo von Bristol Myers Squibb sowie das gemeinsam mit Pfizer entwickelte Blutgerinnungshemmer-Blockbuster Eliquis stehen jeweils vor dem Auslaufen des Patents in diesem Jahrzehnt. Die drohenden Patentabläufe bei drei Medikamenten, die etwa zwei Drittel der Gesamteinnahmen des Unternehmens ausmachen, klingen zwar beängstigend. Aber das ist nichts Neues, sondern liegt einfach in der Natur der Branche von Bristol Myers Squibb.

Das Wichtigste ist, dass ein Unternehmen proaktiv seine nächste Generation von Blockbuster-Medikamenten entwickelt und erwirbt, um wichtige Patentabläufe aufzufangen. Dank mehr als 50 Präparaten in über 40 verschiedenen Behandlungsbereichen, die sich derzeit bei Bristol Myers Squibb in der Entwicklung befinden, ist dies genau das, was das Unternehmen nun schon seit Jahren tut.

Infolgedessen gehen Analysten davon aus, dass Bristol Myers Squibb in der Lage sein wird, in den nächsten fünf Jahren ein jährliches Gewinnwachstum von 6 % zu erzielen. 

Dividendenanlegern bietet Bristol Myers Squibb eine Rendite von 3,5 % bei einem lächerlich günstigen KGV von 7,9. Das macht die Aktie zu einem Kauf für alle, die sich gegen die Inflation absichern wollen.

3. AbbVie

Eine weitere Buffett-Aktie, die auch für Dividendenanleger geeignet ist, ist AbbVie (WKN: A1J84E). Berkshire hält derzeit AbbVie-Aktien im Wert von etwa 1,9 Mrd. US-Dollar.

Inzwischen ist bekannt, dass das weltweit meistverkaufte Medikament des Biopharmaunternehmens, Humira, in den USA ab 2023 einem intensiven Wettbewerb durch Biosimilars ausgesetzt sein wird. Obwohl die Umsätze des Immunologiepräparats in den USA 31 % des Gesamtumsatzes von AbbVie in diesem Jahr in Höhe von 41,24 Mrd. US-Dollar ausmachen, sollte die Pipeline des Unternehmens in der Lage sein, den Nettoumsatz über 2023 hinaus zu stabilisieren und zu steigern.

AbbVie hat 54 Präparate in verschiedenen Stadien der klinischen Erprobung. Deshalb prognostizieren Analysten, dass die Aktie ihr bereinigtes EPS in den nächsten fünf Jahren um jährlich 4,5 % steigern wird.

Die enorme Dividendenrendite von AbbVie in Höhe von 4,4 % kann bei einem zukünftigen Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur 9,3 erzielt werden. Dies ist eine attraktive Bewertung für eine Aktie, die einen gut gegen die Inflation absichert.

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Kody Kester besitzt AbbVie, Bristol Myers Squibb, Johnson & Johnson und Pfizer. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway und Bristol Myers Squibb und empfiehlt Johnson & Johnson. Dieser Artikel erschien am 24.12.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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