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Novavax-Aktie: 2 gute und 1 schlechte Neuigkeit

Bulle und Bär Aktien Bullenmarkt
Foto: Getty Images

Novavax (WKN: A2PKMZ)-Aktien sind weiterhin sehr volatil. Allein in den letzten zwölf Monaten lag die Schwankungsbreite zwischen 91,56 und 268,20 Euro. Grund ist der häufige Wechsel von guten und schlechten Nachrichten. Verlief die Impfstoff-Entwicklung noch positiv, traten plötzlich Produktionsprobleme auf. Mittlerweile hat der proteinbasierte Corona-Impfstoff allerdings unter anderem in der Europäischen Union eine Zulassungsempfehlung erhalten.

Auch zuletzt gab es wieder zwei gute und eine schlechte Neuigkeit.

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1. Novavax und SK Bioscience erweitern Kooperation

Viele bis vor Kurzem kleine Biotech-Firmen wie Biontech (WKN: A2PSR2) oder Moderna (WKN: A2N9D9) haben ihre Produktion über zahlreiche Partnerschaften ausgebaut. So auch Novavax. Das amerikanische Unternehmen hat zuletzt in Südkorea mit der SK Bioscience (einer Tochter der SK Group) seine NVX-CoV2373-Produktionspartnerschaft ausgebaut.

Das Unternehmen stellt nun zusätzliche Produktionskapazitäten zur Verfügung. Zuvor hatte Novavax bereits eine Vorabkaufvereinbarung mit SK Bioscience über 40 Mio. Dosen für Südkorea geschlossen. Das südkoreanische Unternehmen produziert den Impfstoff für das Heimatland, Thailand und Vietnam. Es hat bereits im April 2021 für Novavax das rollierende Zulassungsverfahren in Südkorea eingeleitet.

„Diese strategische Partnerschaft trägt dazu bei, unser globales Netzwerk für die Herstellung und Vermarktung eines qualitativ hochwertigen Produkts weiter auszubauen, und wird ein wichtiger Teil unserer erwarteten globalen Produktionskapazität von 2 Mrd. Jahresdosen im Jahr 2022 sein“, so Novavax’ CEO Stanley C. Erck.

2. Novavax mit positiven Omikron-Daten

Der Novavax-Impfstoff zeigte bereits gegen vorherige Virusvarianten eine gute Wirksamkeit. Nun liegen Daten vor, nachdem der Impfstoff auch bei der Omikron-Variante eine positive Immunantwort hervorruft. Nach zwei Dosen lag die Neutralisierung des Omikron-Typs jedoch deutlich niedriger als beim Prototyp. Somit geht Novavax davon aus, dass Auffrischungsimpfungen und ein omikronspezifischer Impfstoff notwendig sind.

Eine Studie belegt, dass die Antikörperzahl nach einer dritten Impfung um das 5,4-Fache (Prototyp) beziehungsweise um das 9,3-Fache (Omikron) über den Antikörperwerten nach zwei Impfungen liegt. Nach Novavax sind die Omikron- und Delta- mit den Prototyp-Antikörperwerten nach zwei Impfungen vergleichbar.

In einer Erweiterung der Phase-III-Studie zeigte der Novavax-Impfstoff nach zwei Impfungen bei Jugendlichen eine robuste Immunantwort. Zudem lag die Antikörperzahl gegen alle untersuchten Varianten zwei- bis viermal höher als bei Erwachsenen.

„Mitten in einer sich entwickelnden Pandemie zeigte NVX-CoV2373 starke Immunantworten gegen Omikron und andere zirkulierende Varianten. Wir sind ermutigt, dass die verstärkten Reaktionen gegen alle Varianten mit denen vergleichbar waren, die mit einer hohen Wirksamkeit des Impfstoffs in unseren klinischen Phase-III-Studien einhergingen, was darauf hindeutet, dass NVX-CoV2373 eine wichtige Rolle im laufenden Kampf gegen neue Varianten spielen kann“, so Novavax’ Forschungs- und Entwicklungsleiter Gregory M. Glenn.

Novavax hat mit der Entwicklung eines omikronspezifischen Impfstoffs begonnen. Im ersten Quartal 2022 beginnen hierzu Studien.

1. Kanzlei Schall strebt Sammelklage an

Die in Los Angeles ansässige Anwaltskanzlei strebt eine Sammelklage gegen Novavax an. Grund sind die zwischen dem 2. März und dem 19. Oktober 2021 eingetretenen Kursverluste. Die Anwälte führen sie auf irreführende Unternehmensangaben zurück, die somit strafbar wären. Ob es allerdings überhaupt zu einer Verurteilung kommt, ist bei den aktuellen Novavax-Erfolgen, nur bei deutlich sinkenden Kursen, denkbar.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Moderna.

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