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Hat die DocuSign-Aktie diese Strafe wirklich verdient?

Schokierter Mann vor rotem Chart
Foto: Getty Images

Seit Beginn des Monats notiert die Aktie von DocuSign (WKN: A2JHLZ) deutlich niedriger als zuvor. Der Aktienkurs des E-Signaturen-Pioniers ist nämlich nach Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen um gute 40 % nach unten abgesackt.

Kein Wunder also, dass bei einigen Investoren nun die ersten Sorgenfalten auf der Stirn auftauchen. Denn wer zu Kursen von über 200 Euro je Stück eingekauft hat, hat mittlerweile ein dickes Minus im Depot stehen.

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Zu Recht stellen sich nun viele Anleger die Frage, ob man die DocuSign-Aktie weiterhin halten oder sogar nachkaufen sollte. Nachfolgend möchten wir der Frage nachgehen, ob dieser heftige Abverkauf der DocuSign-Aktie wirklich gerechtfertigt ist.

DocuSign-Aktie: Quartalszahlen im Überblick 

Da der starke Rückgang des Aktienkurses von DocuSign unmittelbar mit den neuesten Zahlen zum dritten Quartal 2022 zusammenhängt, kommen wir nicht darum herum, einen Blick auf diese zu werfen. Das hilft dabei, die Ereignisse am Markt in einen besseren Gesamtkontext zu rücken.

  • Der Gesamtumsatz stieg im Jahresvergleich um 42 % auf 545,5 Mio. US-Dollar. Besonders der Subskriptions-Umsatz nahm um 44 % auf 528,6 Mio. US-Dollar zu.
  • Die Kundenbasis vergrößerte sich auf insgesamt 1,11 Mio. Stück. Im Gesamtjahr 2021 lag die Anzahl der Kunden noch bei 892.000. Seit dem Geschäftsjahr 2013 erzielte DocuSign beim Kundenwachstum ein CAGR von 41 %.
  • Mit einer Netto-Kundenbindungsrate von 121 % verdient das Unternehmen nach wie vor weiter Geld mit bestehenden Kunden. Mittlerweile zählt DocuSign 785 Kunden, die ein jährliches Vertragsvolumen von mindestens 300.000 US-Dollar aufweisen.

Auf den ersten Blick lässt sich bei diesem starken Zahlenwerk nicht erkennen, woher ein Kurssturz in Höhe von 40 % rührt. Hinzu kommt, dass der freie Cashflow auf 90 Mio. US-Dollar gestiegen ist, während er im Vorjahr noch bei 38 Mio. US-Dollar lag. Darüber hinaus liegt die bereinigte Bruttomarge inzwischen bei ansehnlichen 82 %.

Insgesamt konnte das auf E-Signaturen spezialisierte Unternehmen die Erwartungen des Marktes sogar in vielen Punkten schlagen. Warum also ist die DocuSign-Aktie derart unter die Räder gekommen?

Nimmt das Wachstum ab?

DocuSign zählt zu den Corona-Gewinnern und die Aktie erlebte seit Beginn der Pandemie einen wahren Höhenrausch. Weniger physische Meetings sowie eine zunehmende Digitalisierung wirkten katalysierend auf das Geschäft von DocuSign. Das Unternehmen gewann schnell sehr viele Kunden hinzu und konnte in kürzester Zeit stark wachsen. Dementsprechend wurden hohe Erwartungen für die Zukunft an das Unternehmen geknüpft.

Im jüngsten Quartalsbericht lässt sich herauslesen, dass sich das Wachstum bei den Billings verringert. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stieg diese wichtige Kennzahl „nur“ um 28 % auf rund 565 Mio. US-Dollar. Die Billings geben Auskunft darüber, wie sich die Auftragslage des Unternehmens entwickelt. Sinken die Billings, geht man davon aus, dass zukünftig auch dementsprechend weniger Umsatz verbucht wird. Entsprechend des verlangsamten Wachstums bei den Billings wurde die Prognose für das vierte Quartal nach unten korrigiert.

Fazit: Die DocuSign-Aktie bietet immer noch Potenzial

Durch den steilen Anstieg beim Aktienkurs von DocuSign waren auch viele Hoffnungen an die Zukunft eingepreist. Sobald diese Hoffnungen in einem Quartal nicht ganz erfüllt werden, erfolgt üblicherweise eine Korrektur der Firmenbewertung.

Zwar war die Höhe der Korrektur auch für mich überraschend, aber ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass DocuSign ein großartiges Unternehmen ist. Fundamental hat sich an dieser Wachstumsgeschichte nicht viel geändert, außer, dass sich die Verkaufs-Pipeline nun wieder etwas zu normalisieren scheint. Ich bleibe daher bei der DocuSign-Aktie zuversichtlich.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von DocuSign.

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