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BYD-Aktie: 3 neue Entwicklungen

Elektroautos an E-Ladestationen
Foto: Getty Images

Vergleicht man einmal die Kursentwicklung der BYD (WKN: A0M4W9)- mit der Tesla (WKN: A1CX3T)-Aktie, ist seit Mitte März 2020 eine hohe Ähnlichkeit festzustellen. BYD-Aktien legten seitdem mehr als 619 % zu, während Tesla über 913 % stieg (14.12.2021). Beide Unternehmen profitieren vom Elektroautoboom, der durch die zahlreichen Förderbeschlüsse derzeit stark an Fahrt gewinnt.

1. Fahrzeugabsatz steigt rasant

So konnte BYD seit Jahresanfang bis Ende November 2021 seinen Autoabsatz insgesamt um 72,94 % auf 641.019 Wagen steigern. Allein bei den Fahrzeugen mit neuen Antrieben (NEVs) wuchs der Absatz um 216,97 % auf 509.838 Einheiten. Im gleichen Zeitraum sank der Absatz der treibstoffbetriebenen Wagen um 37,47 % auf 131.181 Autos.

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Der Verbrenner-Verkaufsrückgang trifft vor allem Autohersteller, die bisher nur zögerlich auf Elektrowagen umgestellt haben, während der chinesische Konzern und Tesla Marktanteile gewinnen. Allein im November 2021 steigerte BYD den NEV-Absatz um 241,8 % auf 91.219 Fahrzeuge. Dabei halten sich die reinen Elektro- (46.137 Verkäufe) mit den Hybridwagen (43.984 verkaufte Einheiten) in etwa die Waage. Verbrenner verloren im November 2021 mit -73,9 % hingegen noch deutlicher.

Da traditionelle Autoherstellern für die Umstellung auf Elektroautos Jahre benötigen, werden BYD und Tesla wahrscheinlich auch zukünftig noch stärker zulegen. Wenn der chinesische Konzern im Gesamtjahr 2021 wahrscheinlich mehr als 600.000 NEVs verkaufen wird, sollen es im kommenden Jahr (2022) bereits 1,1 bis 1,2 Mio. sein. Dies entspräche einem weiteren Zuwachs um 83,3 bis 100 %. So könnte auch BYDs chinesischer Marktanteil weiter auf bis zu 24 % steigen.

Das aktuell sehr starke Wachstum ist ein Grund dafür, dass BYD-Aktien zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 198 (14.12.2021) gehandelt werden. Hier wurden bereits sehr hohe Erwartungen eingepreist.

2. BYD vergibt Halbleiter-Aufträge

Wahrscheinlich könnten die Autohersteller noch mehr Elektroautos verkaufen, wenn Halbleiter derzeit nicht Mangelware wären. Aufgrund der Engpässe hat selbst BYD zuletzt Unternehmen außerhalb des Konzerns mit Chip-Bestellungen beauftragt.

Bisher genügte BYD die eigene Produktion seiner Semiconductor-Sparte. Doch nun gab der Konzern bei Hangzhou Silan für 100 Mio. Chinesische Yuan (etwa 13,94 Mio. Euro) IGBTs in Auftrag. Insider berichten zudem über weitere Bestellungen bei StarPower Semiconductor, Times Electric und China Resources Microelectronics.

3. BYD liefert weitere Elektrofahrzeuge aus

Auch zuletzt stellte BYD weitere Elektrofahrzeuge zu. So wurden in Perth (Schottland) neun Elektrobusse ausgeliefert. In Großbritannien arbeitet der chinesische Konzern mit dem Partnerunternehmen ADL zusammen, das als Tochtergesellschaft zum kanadischen Bushersteller NFI Group (WKN: A2JMGR) gehört.

Auf den Philippinen hat BYD zudem elf reine Elektroautos an die Manila Electric Company ausgeliefert. Bis 2022 soll die Zahl auf 18 Fahrzeuge steigen. Zu den Modellen gehören der T3 und der e2. Auch hier verschärft die Regierung die Umweltvorschriften, sodass BYD auch zukünftig mit weiteren Elektrofahrzeugbestellungen rechnen kann.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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