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BASF-Aktie: 1 Konzern im Wandel der Zeit

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Foto: BASF SE

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“ Dieses Sprichwort trifft vor allem auf Unternehmen und die Wirtschaft zu. Die Welt befindet sich in einem ständigen Wandel, auch wenn wir ihn oft nicht begrüßen. Unternehmen, die sich ihm anpassen, können über Jahrzehnte bestehen. Oft verschwinden sie aber auch genauso schnell, wie sie entstanden sind, wenn sie nicht auf die Veränderungen reagieren. Davon ist BASF (WKN: BASF11) nicht ausgenommen, auch wenn das Unternehmen zu den größten Chemiekonzernen der Welt gehört.

Bisher ist das Geschäft unter anderem auf den Autosektor ausgerichtet und verursacht hohe CO2-Emissionen. Somit muss sich BASF nun dem Trend zum Elektroauto anpassen und für seine Emissionen einen Ausgleich schaffen oder neue Technologien einsetzen.

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BASF spaltet Katalysatorgeschäft ab und setzt auf E-Mobilität

Aus diesem Grund gliedert BASF nun sein Geschäft mit Abgaskatalysatoren aus und investiert bis zu 4,5 Mrd. Euro in den Ausbau seines Batteriematerialien- und Recycling-Geschäfts. Die ausgegliederte Einheit trägt den Namen BASF Automotive Catalysts and Recycling, sitzt in Iselin (New Jersey, USA) und könnte somit neue Investoren aufnehmen oder später ganz zum Verkauf stehen. Ein Abbau von Arbeitsplätzen oder Werksschließungen ist bisher noch nicht geplant. Die Ausgliederung beginnt im Januar 2022 und dauert bis zu 18 Monate.

„BASF evaluiert ihr Portfolio kontinuierlich. Mit der Ausgliederung wollen wir diesem Geschäft größere unternehmerische Freiheit und Agilität geben, sodass Markt- und Kundenbedürfnisse noch stärker fokussiert werden können“, so der Surface-Technologies-Leiter und BASF-Vorstand Dr. Markus Kamieth.

Stattdessen konzentriert sich BASF zukünftig auf den Ausbau seiner Elektromobilitätsangebote. Und dies ist auch dringend notwendig. So legen Elektroautos aktuell bei den Neuzulassungen rasant zu. In manchen Ländern ist ihr Anteil zuletzt bereits auf über 70 % gestiegen. Abgaskatalysatoren verlieren somit voraussichtlich bald sehr schnell an Bedeutung. Batteriematerialien gehört hingegen die Zukunft.

„Die kürzlich veröffentlichte langfristige Strategie für Batteriematerialien zeichnet einen ambitionierten Wachstumsplan für Batteriematerialien und Dienstleistungen für Basismetalle. Für das Jahr 2030 wird ein Umsatz von über 7 Mrd. Euro angestrebt. Zur Umsetzung dieses Wachstumsplans geht BASF zwischen 2022 und 2030 von Investitionen in Höhe von 3,5 bis 4,5 Mrd. Euro in Batteriematerialien aus“, so BASFs Catalysts-Leiter Dr. Peter Schuhmacher.

Die Forschung wird umstrukturiert

Um seine CO2-Einsparziele zu erreichen, ordnet BASF darüber hinaus seine Forschungsaktivitäten neu. „Um die Herausforderungen der Transformation noch schneller zu bewältigen und langfristig erfolgreich zu sein, müssen wir unsere Kundennähe weiter erhöhen und die Stärke unseres Know-how-Verbundes nutzen“, so das Vorstandsmitglied Dr. Melanie Maas-Brunner. Geschäftsnahe Forschungseinheiten integriert BASF zukünftig in die Unternehmensbereiche, um den Kundenbedürfnissen noch besser gerecht zu werden.

Forschungssegmente, die für mehrere Konzernbereiche relevant sind, schließt BASF hingegen in einem zentralen global aufgestellten Forschungsbereich zusammen. Insgesamt setzt der Konzern auf den Digitalisierungsausbau, die Kreislaufwirtschaft und CO2-freie Verfahren, um seine Emissionsziele zu verwirklichen.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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