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Lufthansa-Aktie: Nach dem Kurssturz jetzt ein Schnäppchen?

Foto: Getty Images

Die Lufthansa (WKN: 823212) wurde im letzten Jahr von der Pandemie und den zahlreichen Lockdowns und Reisebeschränkungen extrem hart getroffen. In den letzten Monaten hat sich die Lage aber wieder entspannt. Die Nachfrage nach Flugtickets ist deutlich gestiegen und so langsam hat sich die Airline auch wieder der Gewinnzone angenähert.

Die Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus könnte dem Unternehmen aber noch einen Strich durch die Rechnung machen. Jetzt drohen erneut harte Maßnahmen, um die Verbreitung einzudämmen. Das hat die Lufthansa-Aktie am Freitag mit voller Wucht zu spüren bekommen. Bis zum Handelsschluss ging es um mehr als 12 % auf 5,42 Euro runter (Stand: 26.11.2021). Aber ist die Panik vielleicht übertrieben? Ist jetzt vielleicht sogar ein hervorragender Zeitpunkt, die Aktie günstig aufzusammeln?

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Lufthansa hat noch einige Baustellen abzuarbeiten

Diese Frage zu beantworten ist erstaunlich schwierig. Schon vor der Pandemie war es schwierig, den Wert der Lufthansa zu bestimmen. Denn obwohl die Lufthansa in den meisten Jahren Milliardengewinne ausweisen konnte, war der verfügbare Cashflow doch häufig verschwindend gering. Nach Auszahlung für notwendige Investitionen ist also kaum noch etwas übrig geblieben. Zudem ist in den letzten Jahren die Nettokreditverschuldung stark gestiegen. So hat sich die Nettokreditverschuldung beispielsweise im Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 91 % auf mehr als 6,6 Mrd. Euro erhöht.

Seit Beginn der Pandemie hat die Lufthansa nun aber einige Maßnahmen ergriffen, die langfristig das Gewinnpotenzial verringern. So wurde beschlossen, einen Teil der Flugzeugflotte dauerhaft außer Betrieb zu nehmen und einzelne Geschäftsbereiche zu verkaufen. Das waren zu der Zeit sicherlich notwendige Maßnahmen, da die Lufthansa zeitweise mit erheblichen Liquiditätsproblemen zu kämpfen hatte. Dennoch haben diese Maßnahmen den Wert des Unternehmens sicherlich gedrückt.

Aber innerhalb der letzten Quartale hat sich das operative Geschäft der Lufthansa spürbar erholt. Im dritten Quartal ist die Kranich-Airline zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder einem Nachsteuergewinn nahe gekommen. Nach Steuern blieb in den letzten drei Monaten bis Ende September noch ein Verlust von 72 Mio. Euro übrig.

Das klingt zwar erst mal nach einem katastrophalen Ergebnis. Aber im zweiten Quartal lag der Verlust noch bei mehr als 750 Mio. Euro! Hier zeigen sich schon gewaltige Fortschritte. Insbesondere die deutlich gestiegenen Umsätze haben dabei geholfen. In diesem einen Quartal lag der Umsatz fast so hoch wie in den beiden Quartalen davor zusammen.

Omikron droht die Erfolge zu relativieren

Noch wichtiger ist aber, dass es bereits das zweite Quartal in Folge mit positivem Cashflow ist. Die Lufthansa hat offenbar erfolgreich die Mittelabflüsse gestoppt. Noch im letzten Jahr haben jeden Monat mehrere 100 Mio. Euro die Konzernkasse verlassen.

Aber die Verbreitung der Omikron-Variante könnte die Lufthansa nun wieder ein gutes Stück zurückwerfen. Sollte die Nachfrage wieder nachlassen, dürfte das die Verluste wieder in die Höhe schnellen lassen. Ende des dritten Quartals hatte die Lufthansa immer noch einen Schuldenberg von 9 Mrd. Euro, der in den kommenden Jahren abgetragen werden muss. Dank der vor wenigen Wochen erfolgten Kapitalerhöhung dürfte der Wert inzwischen allerdings niedriger liegen. Eine einbrechende Nachfrage könnte die Fortschritte aber schnell zunichtemachen. Wenn man sich die Lufthansa-Aktie jetzt ins Depot legt, sollte man sich also darüber im Klaren sein, dass auch ohne neuen Lockdown oder Reisewarnungen noch etliche Probleme gelöst werden müssen.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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