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Royal Dutch Shell: Mit 573 Mio. US-Dollar in den australischen Strommarkt

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Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) und die Elektrizität beziehungsweise der Strommarkt: Wie passt das zusammen? Offenbar sehr gut! Immerhin hat das Management bereits vor über zweieinhalb Jahren den strategischen Wechsel verkündet, neben Öl- und Erdgas eine Elektrizitätssparte aufbauen zu wollen.

Immer mal wieder gibt es kleinere Schritte in diesen Markt. So wie jetzt auch zum Anfang dieser Woche. Riskieren wir einen Blick darauf, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten. Kleiner Hinweis: Es könnte sich für Royal Dutch Shell erneut um einen kleineren Deal handeln, den man eher als Mosaikteilchen ansehen sollte. Aber um ein sehr praktikables, wohlgemerkt.

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Royal Dutch Shell: Rein in den australischen Strommarkt

Wie unter anderem Bloomberg zum sehr frühen Montagmorgen berichtet, ist dem Management von Royal Dutch Shell offenbar ein Schritt in den australischen Strommarkt gelungen. Demnach wird man Powerhouse Australia übernehmen, einen direkten Versorger von australischen Haushalten mit Elektrizität. Verkäufer ist Meridian Energy.

Royal Dutch Shell investiert dem Bericht zur Folge 729 Mio. Australische US-Dollar in den Kauf von Powerhouse Australia. Umgerechnet entspräche das einem Betrag in Höhe von 573 Mio. US-Dollar. Natürlich ist das eine Menge Geld. Aber zu den Verhältnissen kommen wir gleich noch etwas näher.

Konkret dürfte der eigentliche britisch-niederländische Öl- und Erdgasmulti 185.000 Haushalte zukünftig mit Elektrizität versorgen. Damit sichert sich das Unternehmen einen gewissen Anteil an diesem Markt und stärkt gleichzeitig die eigenen Ambitionen in diesem Segment. Bis zum Jahre 2030 möchte der Konzern mehr als 15 Mio. Stromkunden rund um den Globus versorgen und den eigenen Absatz auf 560 Terawattstunden steigern. Auch dieser Deal dürfte für diesen Zweck ein geeigneter Hebel sein.

Immer wieder kleinere Zukäufe und Schritte

Wie wir auch an diesem Deal erkennen können, sichert sich Royal Dutch Shell immer weitere Chancen. Rund um den Globus scheint es immer wieder attraktive Möglichkeiten zu geben, die man sich sichert. Wobei dieser Deal letztlich die Endkunden ins Visier rückt. Der Schritt zu einem klassischen Versorger ist sehr offensichtlich erkennbar.

Natürlich sind die 573 Mio. US-Dollar für Royal Dutch Shell nicht der eine, große Wurf. Immerhin liegt die Marktkapitalisierung des Gesamtkonzerns bei ca. 150 Mrd. Euro. Ohne Zweifel ein deutlich größerer Wert, der zeigt, dass es wirklich eher ein kleines Unternehmen ist, das dem Gesamtkonzern hinzugefügt wird.

Bis zum Jahre 2030 ist jedoch noch eine Menge Zeit. Insofern: Mit weiteren Zukäufen und vielen Käufen in Summe erkennen wir letztlich das große Gesamtkunstwerk. Wichtig ist, dass es konsequent weitere Schritte in Richtung dieses neuen Zukunftsmarktes für den Konzern gibt.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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