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TeamViewer-Aktie: Ich folge diesem Großinvestor (noch) nicht!

Aktien
Foto: Getty Images

Bei der TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) bleibt der große Turnaround noch immer aus. Nachdem das Management eine Wachstumsschwäche mit Absenken der Prognosen für die kommenden Jahre verkündete, gibt es kaum ein Halten. Die Aktie korrigierte schließlich von über 28 Euro per Ende September auf derzeit knapp über 13 Euro. Ich muss wohl nicht sagen, dass das weiterhin einem Minus von über 50 % entspricht.

Konsequenzen bei der TeamViewer-Aktie? Ja, gibt es reichlich. Das Top-Management spricht beispielsweise von einigen Fehlern. Hin und wieder hat es zudem personelle Konsequenzen und auch das Aufstocken des Vorstands gegeben. Es scheint daher einiges im Umbruch bei dem Unternehmen hinter der Aktie zu sein.

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Aber auch viele Investoren dürften zuletzt die Reißleine gezogen haben. Ob das übertrieben ist? Ob man möglicherweise sogar folgen sollte? Jetzt können wir jedenfalls feststellen, dass ein größerer Investor ebenfalls seine Aktien zu verkaufen scheint. Ich, übrigens eher klein investiert, folge diesem Beispiel nun jedoch zumindest noch nicht.

TeamViewer-Aktie: Der Großinvestor verkauft

In der letzten Woche gab es erste Berichte, wonach der Großinvestor The Capital Group Companies seinen Besitzanteil an der TeamViewer-Aktie offenbar reduziert. Konkret bedeutet das, dass der Investor seinen Anteil von 4,8 % auf inzwischen 2,8 % reduziert hat. Ob es in Zukunft damit weitergeht? Auch das ist natürlich eine interessante Frage.

Damit dürfte sich The Capital Group Companies ebenfalls aufgrund der aktuellen Veränderungen und der neuen Wachstumsperspektive zurückziehen. Fehlt die Perspektive? Oder der Glaube an den Turnaround? Möglicherweise. Im Endeffekt können wir natürlich nur darauf blicken, was passiert ist. Und, wenn überhaupt, unsere eigenen Rückschlüsse ziehen.

Gesagt, getan: Meiner ist, dass ich meine TeamViewer-Aktien noch nicht verkaufe. Warum nicht? Auch das ist eine ausgezeichnete Frage. Es hängt im Kern damit zusammen, dass die Investitionsthese für mich gewiss noch nicht vorbei ist. Wobei das nicht an einem langsameren Wachstum liegt, das ich zugegebenermaßen im Zweifel einige Jahre tolerieren muss.

Warum ich investiert bleibe

Der Grund, warum ich bei der TeamViewer-Aktie investiert bleibe, hängt damit zusammen, dass ich unternehmensorientiert weiterhin an der Investitionsthese festhalten kann. Der Markt der Digitalisierung ist für mich intakt. Fernwartungslösungen können insbesondere in einem Homeoffice-Marktumfeld stets relevant bleiben. Zudem glaube ich, dass das Management hinter der kriselnden Aktie jetzt die Zeichen der Zeit erkannt hat. Und in Zukunft nicht nur daran arbeitet, das Branding und die Visibilität mithilfe von Sponsorings zu erhöhen. Nein, sondern vor allem auch operativ am Wachstum arbeitet und sinnvolle Investitionen in das eigene Geschäft tätigt.

Das wäre jetzt zumindest meine These, die ich noch überprüfe. Sollte es weiterhin zu teuren und offenbar sinnlosen Sponsorings und Erneuerungen kommen, würde auch ich die Reißleine ziehen. Mit AnyDesk gäbe es im Zweifel einen kleineren Konkurrenten, der die Mission des Wachstums möglicherweise besser erkennt. Aber ich habe das Management der TeamViewer-Aktie und einen möglichen Wandel nicht aufgegeben.

Markt, zugegebenermaßen moderates Wachstum und eine strategische Neuausrichtung könnten etwas Großes bei der TeamViewer-Aktie bewirken. Insofern: Überzeuge mich, Top-Management, dass dieses Vertrauen in den wachsenden Markt und die Veränderung gerechtfertigt ist.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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