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Warum die Ballard Power-Aktie am Dienstag um 13 % gefallen ist

Aufschrift H2 auf einem Wasserstoff-Tank
Foto: Getty Images

Der Aktienkurs von Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) ist am Dienstag um 13 % eingebrochen. Grund dafür waren schlechte Zahlen des Herstellers von Wasserstoff-Brennstoffzellen. Sowohl der Umsatz als auch der Quartalsverlust der Ballard Power-Aktie fielen schlechter aus als erwartet.

Wie waren die Zahlen der Ballard Power-Aktie genau, und wie geht es weiter für diese Wasserstoff-Aktie?

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Wie waren Umsatz und Gewinn der Ballard Power-Aktie?

Ballard Power Systems konnte im dritten Quartal 2021 Umsätze von 25,2 Mio. US-Dollar verbuchen. Die Erlöse lagen damit um 2 % unter dem Vorjahreswert und außerdem um 5 % unter dem Durchschnitt der Analystenerwartungen. Beim Ergebnis fiel ein Verlust von 0,10 US-Dollar je Ballard Power-Aktie an. Das war doppelt so viel wie im Vorjahr und wesentlich mehr als die 6 US-Cent, die Analysten prognostiziert hatten.

Wenn wir eine Ebene tiefer gehen, dann sehen wir, dass der Umsatzrückgang zu einem großen Teil auf die wichtigen Segmente Heavy-Duty (Verkauf von Wasserstoff-Brennstoffzellen an Hersteller von Nutzfahrzeugen) und Technology Solutions (Service- und Lizenzgeschäft) zurückging. Beide Segmente verloren im Vorjahresvergleich zweistellig Umsätze. Stark erhöhte Lieferungen von Vorprodukten an Plug Power und um 90 % erhöhte Einnahmen im Notstromversorgungsgeschäft bügelten die schwache Performance der Kernsegmente teilweise aus.

Während die Umsätze leicht fielen, schossen die Kosten in die Höhe: Da weniger margenstarke Produkte verkauft wurden und die Kosten für Mitarbeiter, Material und Transport anzogen, sank die Bruttomarge auf 11 % von 19 % im Vorjahr. Überdies investiert das Wasserstoff-Unternehmen derzeit stark in Forschung und Entwicklung für neue und bestehende Brennstoffzellenprodukte. Daher stiegen die operativen Kosten um mehr als 100 %. Da ist es kein Wunder, dass die Ballard Power-Aktie im letzten Quartal so einen hohen Verlust auswies.

Investoren der Ballard Power-Aktie könnten außerdem kritisch anmerken, dass der Auftragseingang im abgelaufenen Jahresviertel niedriger war als der Umsatz – ergo ist der Auftragsbestand leicht geschrumpft, bewegt sich jedoch weiter auf hohem Niveau.

Welche weiteren News gibt es?

Wichtiger als die Q3-Ergebnisse dürften für die Ballard Power-Aktie die zukünftige Geschäftsentwicklung sowie die allgemeine Wahrnehmung des Themas Wasserstoff sein. Der CEO Randy MacEwen sprach von einem „signifikanten Wandel der Stimmung und des Dringlichkeitsgefühls in der Politik und der Industrie sowie bei Konsumenten und Investoren, die Klimakrise anzugehen“. Schon 39 Länder hätten nationale Wasserstoffstrategien verabschiedet.

Darüber hinaus sagte das Wasserstoff-Unternehmen, man werde weiterhin die Investitionen in die Technologie, die Produkte und die Nutzererfahrung hochfahren, und Partnerschaften mit anderen Akteuren entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette schließen, um die Adoption der Technologie zu beschleunigen.

Als Ergebnis der aktuellen Anstrengungen soll das nächste Geschäftsjahr „aufregend“ werden. Das Wasserstoff-Unternehmen verspricht seinen Aktionären den Beginn eines Aufwärtstrends bei den Umsätzen. Das wird auch Zeit, denn Investoren der Ballard Power-Aktie warten schon seit mehreren Jahren auf nachhaltiges Erlöswachstum und Verbesserungen bei den Gewinnen. Beides scheint immer wieder kurz bevorzustehen, tritt aber schließlich nie ein.

Wenn die Ballard Power-Aktie ihre Bewertung von über 5 Mrd. US-Dollar (Stand: 9. November 2021) halten können will, dann muss das Unternehmen bald auch Erfolge liefern.

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Christoph Gössel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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