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Die klügsten Aktien, die man jetzt mit 400 Euro kaufen kann

Square-Aktie Bankgeschäft
Foto: Getty Images

Wichtige Punkte vorab:

  • Ein relativ kleiner Geldbetrag kann an der Börse viel bewirken.
  • Der Kauf dieser drei wachstums- und wertorientierten Unternehmen kann langfristige Investoren durchaus erfreuen.

Wenn es eine Lektion gibt, die die Wall Street immer wieder gerne erteilt, dann ist es der Wert der Geduld. So gab es beispielsweise seit Anfang 1950 38 zweistellige prozentuale Einbrüche oder Korrekturen im S&P 500. Trotz der Häufigkeit dieser Abwärtsbewegungen wurde jeder Absturz oder jede Korrektur schließlich durch eine Hausse wettgemacht.

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Mit anderen Worten: Der Kauf und das Halten von Anteilen an großen Unternehmen über lange Zeiträume hinweg hat sich für Anleger als gewinnbringende Strategie erwiesen.

Das Beste daran ist, dass Anleger nicht das Vermögen von Warren Buffett benötigen, um an der Wall Street ein Vermögen aufzubauen. Wer 400 Euro investieren will und langfristig denkt, findet im Folgenden drei sinnvolle Ideen.

Berkshire Hathaway

Wenn Anleger eine Aktie mit einer bewährten Erfolgsbilanz suchen, ist Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) jetzt eine kluge Wahl.

Seit Warren Buffett 1965 das Amt des CEO von Berkshire Hathaway übernommen hat, haben die Aktien der Klasse A (BRK.A) des Unternehmens im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 20 % erzielt. Berücksichtigt man den bisherigen Jahresgewinn von Berkshire Hathaway, so ergibt sich eine Gesamtrendite von mehr als 3.300.000 % und eine Wertsteigerung von über 600 Mrd. US-Dollar für die Aktionäre des Unternehmens. Die Geduld hat sich für die Anleger von Berkshire Hathaway in hohem Maße ausgezahlt.

Einer der Hauptgründe, warum Buffett ein so großartiger Investor ist – Berkshires Investmentportfolio beläuft sich auf fast 330 Mrd. US-Dollar –, ist sein Fokus auf zyklische Unternehmen. Das Orakel von Omaha ist kein Markt-Timer und weiß sehr wohl, dass Rezessionen ein unvermeidlicher Teil des Wirtschaftszyklus sind. Buffett weiß jedoch auch, dass die US- und die Weltwirtschaft die meiste Zeit über expandieren. Rezessionen dauern in der Regel nur einige Monate an, höchstens ein paar Quartale. Indem er Anteile an zyklischen Unternehmen kauft und geduldig ist, hat Buffett eine fast sichere Wette am Laufen.

Buffett verdient auch eine Menge Geld mit Dividendenwerten. Obwohl Berkshire Hathaway selber keine Dividende ausschüttet, wird Buffetts Unternehmen in diesem Jahr Dividendenerträge in Höhe von mehr als 5 Mrd. US-Dollar erzielen. Da Dividendenaktien fast immer rentabel sind und sich bewährt haben, sind sie für Buffett die perfekte Chance, um das Geld von Berkshire Hathaway zu investieren.

Ein letzter Grund, die 400 US-Dollar in Berkshire Hathaway zu investieren, ist die Führung. Buffett und sein Investmentteam konzentrieren sich auf ihre Stärken, wenn es darum geht, das Kapital einzusetzen. So kennt das Orakel von Omaha den Bankensektor in- und auswendig, während seine Kollegen Todd Combs und Ted Weschler einen besseren Überblick über Technologie- und Gesundheitsaktien haben.

Berkshire Hathaway mag nicht in der Lage sein, eine durchschnittliche jährliche Rendite von 20 % aufrechtzuerhalten. Doch es ist eine gute Wette, dass das Unternehmen in Zukunft mit dem breiteren Markt mithalten oder ihn sogar übertreffen wird.

Green Thumb Industries

Die Marihuana-Industrie in den USA ist nach wie vor eine der klügsten Möglichkeiten für Growth-Investoren. Wer 400 Euro entbehren kann, findet beim Multi-State-Operator (MSO) Green Thumb Industries (WKN: A2JN3P) eine gute Möglichkeit für Wachstum.

Bevor wir uns mit Green Thumb Industries befassen, sollten wir uns mit einem der größten Einwände gegen eine Investition in Pot-Aktien befassen: das Fehlen einer US-weiten Legalisierung von Cannabis. Auch wenn eine Legalisierung auf US-Bundesebene das Leben für die amerikanischen MSOs einfacher machen würde, ist sie nicht unbedingt notwendig. Insgesamt haben 36 US-Staaten Marihuana in irgendeiner Form legalisiert, und das US-Justizministerium erlaubt den einzelnen Staaten, ihre eigene Branche zu regulieren. Solange dies so bleibt, werden Green Thumb und seine kapitalkräftigen Konkurrenten gut dastehen.

Was Green Thumb betrifft, so gibt es drei Faktoren, die das Unternehmen auszeichnen. Erstens ist da die Größe. Man kann an einer Hand abzählen, wie viele börsennotierte MSOs mehr als 100 Cannabisabgabestellen eröffnen können – und man braucht dazu nicht einmal alle Finger. Anfang Oktober verfügte Green Thumb über 65 in Betrieb befindliche Abgabestellen und hatte genügend Einzelhandelslizenzen in der Tasche, um etwa vier Dutzend weitere Standorte zu eröffnen. 

Zweitens bevorzugt das Managementteam von Green Thumb Staaten mit begrenzten Lizenzen. In Märkten mit begrenzten Lizenzen begrenzen die Regulierungsbehörden absichtlich die Anzahl der Lizenzen für Apotheken insgesamt und für ein einzelnes Unternehmen. Die Tätigkeit in Märkten mit begrenzten Lizenzen bedeutet, dass das Unternehmen die Möglichkeit hat, seine Marke(n) aufzubauen und eine treue Anhängerschaft zu gewinnen. Die Gefahr, dass andere MSOs mit viel Geld den Markt dann noch besetzen, ist relativ gering.

Drittens, und vielleicht am wichtigsten, ist der Produktmix von Green Thumb. Ein Großteil des Umsatzes des Unternehmens wird mit Derivaten wie Vapes, Essenzen und Ölen erzielt. Derivative Marihuana-Produkte bieten in der Regel höhere Preise und bessere Margen als getrocknete Cannabis-Blüten. Für Green Thumb waren die Derivate mit höheren Margen der Schlüssel zum Erreichen wiederkehrender Rentabilität.

Teladoc Health

Eine dritte intelligente Aktie, in die langfristige Anleger jetzt mit 400 Euro einsteigen können, ist der Telemedizinriese Teladoc Health (WKN: A14VPK).

Der wohl größte Kritikpunkt an Teladoc ist, dass das Unternehmen mit einigen schwierigen Jahresvergleichen konfrontiert ist, nachdem es sich im Jahr 2020 zur richtigen Zeit am richtigen Ort befand. Die Coronavirus-Pandemie ermutigte Ärzte, virtuelle Besuche für Hochrisikopatienten und potenziell infizierte Patienten zu nutzen. Dadurch verdoppelte sich in jenem Jahr die Gesamtzahl der Plattformbesuche von Teladoc. Dieses Wachstum wird sich 2021 deutlich verlangsamen, da höhere Impfraten es den Ärzten ermöglichen, ihre Patienten wieder persönlich zu sehen.

Die Skeptiker scheinen jedoch zu übersehen, dass Teladoc die Art und Weise, wie in den USA personalisierte Pflege geleistet wird, nachhaltig verändert. Zwar wird die Telemedizin niemals die Notwendigkeit einiger Arztbesuche ersetzen, doch bietet sie eine kostengünstigere und effektivere Möglichkeit, Patienten mit Ärzten oder Spezialisten zu verbinden. Besonders hilfreich kann sie für Ärzte sein, die chronisch kranke Patienten im Auge behalten müssen. Die Plattform für virtuelle Besuche von Teladoc dürfte dazu beitragen, die Ergebnisse für die Patienten zu verbessern und die Kosten für die Krankenversicherer zu senken.

Eine weitere Besonderheit von Teladoc ist die Übernahme von Livongo Health im vierten Quartal 2020. Livongo nutzt künstliche Intelligenz, um seinen Abonnenten Tipps für ein gesünderes Leben zu geben.

Vor der Übernahme hatte Livongo die Wende zur wiederkehrenden Rentabilität geschafft und seine Abonnentenbasis wuchs um etwa 100 % pro Jahr. Ende Juni zählte Livongo 715.000 chronisch kranke Kunden, darunter viele Diabetiker. Da das Unternehmen seine Reichweite auf Patienten mit Bluthochdruck und Gewichtsproblemen ausweiten möchte, scheint die Kombination von Livongo und Teladoc unter einem Dach unaufhaltsam zu sein.

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Sean Williams besitzt Aktien von Teladoc Health. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway, Green Thumb Industries und Teladoc Health.  Dieser Artikel erschien am 29.10.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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