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Royal Dutch Shell, BP & Co.: USA können explodierenden Ölpreis nicht stoppen!

silhouette of working oil pumps on sunset background
Foto: Getty Images

Beim Ölpreis gilt derzeit: Des einen Freud, des anderen Leid. So auch mit Blick auf Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) oder BP (WKN: 850517), die wie die OPEC+ von hohen Notierungen von Brent und WTI profitieren. Jeder Verbraucher ärgert sich jedoch an den Zapfsäulen. Ökonomen wiederum verweisen auf die anziehende Inflation.

Ist ein Ende dieser Entwicklung beim Ölpreis in Sicht? Im Laufe dieser Woche tagt zumindest wieder einmal die OPEC+ im Rahmen ihres monatlichen Turnus. Allerdings hat sich zuletzt bereits abgezeichnet, dass das kontrollierende Kartell nicht zu stärkeren Fördererhöhungen aufgelegt ist.

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Viele Staaten blicken derzeit mit Sorge auf die Entwicklung im Ölmarkt. Es scheint jedoch, als könnten selbst Forderungen oder Bitten die Ausgangslage nicht verändern. Riskieren wir einen Blick auf eine Schlagzeile vor dem OPEC+-Treffen, die zeigt: Auch die USA scheinen im Moment machtlos. Gut für Royal Dutch Shell, BP und andere Öl-Akteure? Ja, möglicherweise.

USA können Entwicklung beim Ölpreis nicht stoppen

US-Präsident Joe Biden sieht die Entwicklung beim Ölpreis ebenfalls mit großer Skepsis. Inflation ist ein Thema. Sowie die wirtschaftliche Erholung nach COVID-19, die von steigenden Energiepreisen ausgebremst werden könnte. Eine Baustelle, die der Präsident mit seiner Bitte nach Fördererhöhungen vonseiten der OPEC+ angehen wollte.

Jetzt zeichnet sich jedoch ab: Das Kartell ist augenscheinlich nicht gewillt, einer derartigen Bitte nachzukommen. Kuwait äußerte sich beispielsweise ziemlich rasch dahin gehend, dass die OPEC an ihrer jetzigen Förderpolitik festhalten sollte. Dem schlossen sich andere Nationen des Kartells wie der Irak, Algerien, Angola und Nigeria an. Dabei verwies man auf eine ihrer Ansicht nach fragile Erholung des Ölmarktes und die Tatsache, dass der Markt derzeit gut ausbalanciert sei. Die Definitionen scheinen sich hier deutlich zu unterscheiden.

Zugegebenermaßen haben sich prominente OPEC+-Vertreter wie Saudi-Arabien und Russland nicht voreilig zu der Causa und der Bitte geäußert. Allerdings scheint ein Tenor im Kartell zu sein, dass man an den moderaten Fördererhöhungen festhalten könnte. Das wiederum dürfte bereits in den Ölmarkt eingepreist sein, dass es ab November voraussichtlich auch 400.000 Barrel mehr pro Tag gibt.

Für die OPEC+-Nationen ist die Ausgangslage dabei besonders gut. Im Endeffekt führt selbst ein moderat höherer Output nicht nur zur Einigkeit. Nein, sondern auch zu einem Marktumfeld, in dem die Öl-Nationen wieder satte Mittel für ihren Haushalt einfahren. Auch Öl-Konzerne wie Royal Dutch Shell oder BP profitieren natürlich weiterhin.

Was kann dann helfen …?

Fragt sich bloß: Was kann dann bei der aktuellen Entwicklung des Ölpreises helfen? Vermutlich nur ein Markt, der sich früher oder später selbst reguliert und bei dem Angebot und Nachfrage durch die beständigen Erhöhungen irgendwann einen Ausgleich finden.

Brent und WTI von über 80 US-Dollar bilden jedenfalls eine sehr komfortable Marktlage für Öl-Aktien wie Royal Dutch Shell, BP oder viele andere. Für den Moment heißt es daher weiterhin: Des einen Freud, des anderen Leid. Natürlich richtet sich der Blick auf den 4. November und das nächste OPEC+-Treffen. Veränderungen dürfte es jedoch keine geben.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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