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Börsengang schon nächste Woche! Alle News über den IPO der Rivian-Aktie

Camping mit dem Rivian R1T
COPYRIGHT © RIVIAN AUTOMOTIVE

Schon nächste Woche könnte es so weit sein: Wie am Montag von mehreren US-Medien berichtet wurde, könnte der von Ford und Amazon (WKN: 906866) gestützte Elektroautohersteller Rivian schon sehr bald sein Börsendebüt wagen.

Die Rivian-Aktie könnte zum Börsengang mit über 60 Mrd. Dollar bewertet werden – deutlich mehr, als vergleichbare Elektroauto-Start-ups wie Lucid Motors bei ihrem IPO erzielten. Rivian selbst plant, mit dem IPO bis zu 8,4 Mrd. US-Dollar einzunehmen. Dazu will das junge Unternehmen 135 Mio. Aktien zu 57 bis 62 US-Dollar je Anteilsschein ausgeben.

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Alle wichtigen News zum Rivian-IPO

Zu den wichtigsten News für zukünftige Investoren der Rivian-Aktie gehört sicher, dass die Auslieferungen für den Pick-up R1T vor Kurzem begonnen haben: Nachdem vor einigen Wochen die Produktion für das mit einer 500-Kilometer-Reichweite ausgestattete Modell begann, durften nun die ersten Kunden ihre Autos in Empfang nehmen. Das laufende vierte Quartal wird demnach das erste sein, in dem die Amerikaner Umsätze erzielen. Investoren sollten jedoch keinen Quartalsgewinn erwarten, da der Produktionshochlauf extrem kostspielig wird.

Ein wichtiger Faktor, der das Risiko der Rivian-Aktie etwas senkt, ist die umfangreiche Partnerschaft mit Amazon. Der Internethändler ist, wie kürzlich bekannt wurde, mit ganzen 20 % an dem Elektroauto-Start-up beteiligt und hat für diesen Anteil über 1,3 Mrd. US-Dollar investiert. Beim Rivian-IPO dürfte auf dem Papier ein hübscher Gewinn für Amazon herausspringen.

Nachfrage, Produktionspläne, Finanzen: Rivian beantwortet offene Fragen

Doch Amazon ist nicht nur Investor, sondern auch Kunde von Rivian. Das Börsenprospekt veröffentlicht neue Details zum Großauftrag des Onlinehändlers über die Lieferung von elektrischen Lieferwagen. Die ersten Vans sollen schon Ende dieses Jahres übergeben werden, weitere 10.000 darf Amazon im folgenden Jahr in Empfang nehmen, und bis 2025 soll der gesamte Auftrag über 100.000 Fahrzeugen abgearbeitet sein.

Der Vertrag mit Amazon sollte zukünftige Investoren der Rivian-Aktie etwas beruhigen, da er das Geschäft planbarer macht. Bis 2023 will das Unternehmen Produktionskapazitäten für bis zu 200.000 Fahrzeuge installieren. Die Order des Onlinehändlers sorgt für eine gewisse Grundauslastung der Fabrik und verschafft Rivian außerdem einen höheren Bekanntheitsgrad, um mehr Bestellungen von Privatleuten und möglicherweise anderen Lieferunternehmen anzuziehen. Derzeit verfügt Rivian über knapp 50.000 Vorbestellungen für seine Modelle R1T und R1S.

Weiterhin steht Amazon bereit, wenn es bei der Rivian-Aktie finanziell mal nicht laufen sollte. Allein im ersten Halbjahr 2021 schrieb das Start-up einen Verlust von einer Milliarde Euro. Zwar verfügte Rivian Ende Juni über Barreserven von 3,7 Mrd. US-Dollar, durch den IPO könnten außerdem bis zu 8,4 Mrd. US-Dollar erlöst werden. Dennoch könnte die Luft dünn werden: Bis 2023 will das junge Unternehmen allein 8 Mrd. US-Dollar an Sachinvestitionen tätigen – da sind die wahrscheinlichen Verluste aus dem laufenden Geschäft noch gar nicht eingerechnet. Amazon hat ein großes Interesse an Rivians Erfolg und könnte jederzeit mit einer Finanzspritze unterstützend eingreifen.

Was spricht für und gegen die Rivian-Aktie?

Insgesamt scheint Rivian in vielerlei Hinsicht Tesla nachzueifern. Das Start-up plant den Aufbau eines eigenen Schnellladenetzes mit 3.500 Ladepunkten bis Ende 2023, wird auf Händler als Mittelsmänner verzichten, integriert viele Teile der Wertschöpfungskette und plant, in Zukunft auch eigene Batterien zu produzieren. Daher könnte man die Rivian-Aktie als die nächste Tesla-Aktie sehen.

Doch das Unternehmen steht noch ganz am Anfang und muss sich beweisen. Der schwierigste Moment in Teslas Geschichte war der Produktionshochlauf des ersten Massenmarktmodells. Dieses Abenteuer steht dem Start-up noch bevor. Weiterhin genoss Tesla die Vorteile des belächelten First Movers, während Rivian in einen Markt einsteigt, in dem bereits Konkurrenz existiert. Jedoch wächst auch die Nachfrage kontinuierlich, und Probleme beim Hochlauf der Produktion sollte das Unternehmen mit seinen zahlungskräftigen Partnern bewältigen können.

Insgesamt scheint das Unternehmen gute Chancen zu haben. Die 60-Milliarden-Bewertung finde ich dennoch überzogen. Das Unternehmen hat die größten Herausforderungen noch vor sich. Daher warte ich erst einmal ab und beobachte die Rivian-Aktie von der Seitenlinie aus.

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Christoph Gössel besitzt Aktien von Amazon und Tesla. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Tesla. The Motley Fool empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2022 $1920 Call auf Amazon und Short Januar 2022 $1940 Call auf Amazon.

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