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Royal Dutch Shell: 0,24 US-Dollar Dividende, das einzige Highlight im mauen Q3

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Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) hat jetzt also ebenfalls im Rahmen der aktuellen Quartalsberichtssaison ein frisches Zahlenwerk präsentiert. Die Erwartungshaltung ist hoch gewesen. Mindestens so hoch, wie die Ölpreise im dritten Quartal zuletzt durchschnittlich notierten.

Mit Blick auf einen Aktienkurs, der nach Bekanntgabe der Quartalszahlen direkt einbricht, erkennen wir schnell: Ernüchterung macht sich breit. Riskieren wir einen Blick darauf, was Foolishe Investoren hinsichtlich Royal Dutch Shell und den frischen Zahlen wissen sollten. Ohne Zweifel gibt es Lichtblicke, aber für die Erwartungshaltung doch vergleichsweise wenige.

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Royal Dutch Shell: Licht und Schatten

Fangen wir vielleicht mit den Lichtblicken an: Aufgrund der hohen Notierungen von Brent und WTI und der doch auf bereinigter Basis soliden Ergebnisse zahlt das Management erneut 0,24 US-Dollar Dividende aus. Wie außerdem angekündigt, fließen 7 Mrd. US-Dollar in den Rückkauf eigener Aktien. Ein Verkauf und damit ein Sondereffekt führen zu dieser Kapitalmaßnahme. Wobei diese Faktoren alles andere als neu sind.

Ebenfalls positiv: Royal Dutch Shell kam auf einen rekordverdächtigen freien Cashflow von 12,2 Mrd. US-Dollar. Unter anderem hat man diesen freien Mittelzufluss genutzt, um weitere Schulden abzubezahlen. Per Ende des dritten Quartals lag die Nettoverschuldung bei „lediglich“ 57,5 Mrd. US-Dollar, was im Vergleich zu 65,7 Mrd. US-Dollar im letzten Vierteljahr doch ein deutlicher Unterschied ist.

Kommen wir zu den weniger positiven Dingen. Trotz des rekordverdächtigen Ölpreises lag das bereinigte Ergebnis gerade einmal bei 4,13 Mrd. US-Dollar. Eine wirkliche positive Überraschung ist das nicht, zumal der Wert unter den Erwartungen gelegen haben dürfte. Netto und unterm Strich führte ein Sondereffekt (Abschreibungen) in Höhe von 5,2 Mrd. US-Dollar zu einem Verlust in Höhe von 400 Mio. US-Dollar. Vermutlich mit ein Grund, warum die Investoren nicht so begeistert sind.

Eigentlich: Ein echt durchwachsenes Quartal

Für den hohen Ölpreis können wir mit Blick auf Royal Dutch Shell eigentlich sogar von einem durchwachsenen Quartal sprechen. Wie gesagt: Bis auf den hohen Cashflow enttäuschen insbesondere die Ergebniszahlen. Zudem hat es bei den Kapitalrückführungen keine sonderlich große Überraschung gegeben. Neu ist lediglich, dass erneut 0,24 US-Dollar Dividende für das Quartal ausgezahlt werden. Wobei das bereits die Höhe für das vergangene Vierteljahr gewesen ist.

Es hätte mehr sein können, bei Royal Dutch Shell und in Anbetracht der hohen Öl- und Erdgaspreise. Aber, wer weiß: Vielleicht kommt der Knalleffekt im Rahmen der Zahlen ja noch. Immerhin notieren Brent und WTI weiterhin auf hohem Niveau. Der freie Cashflow zeigt außerdem, dass der britisch-niederländische Öl- und Erdgaskonzern teilweise dieses Niveau bereits für sich nutzen konnte.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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