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Impfstoff: Pfizer-Aktie, Biontech-Aktie und Moderna-Aktie mit 3 News

Biogen
Quelle: Getty Images

Während in Deutschland schon etwa zwei Drittel der Bevölkerung vollständig gegen COVID-19 geimpft sind, sind es weltweit nur 37,7 % (26.10.2021). Von der Unterversorgung sind besonders ärmere Regionen in Afrika betroffen. Impfstoffe sind deshalb immer noch Mangelware.

1. Pfizer erhöht Impfstoff-Produktion

2022 könnte sich die Situation aber auch weltweit verbessern. So hat beispielsweise Pfizer (WKN: 852009) angekündigt, im nächsten Jahr bis zu 4 Mrd. Impfdosen zu produzieren. In diesem Jahr (2021) hat der Pharmakonzern seine Produktionsziele bereits von 1,3 auf 3 Mrd. Dosen erhöht.

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Grund für den Impfstoffmangel sind auch Boosterimpfungen, die aufgrund der Virusvarianten für gefährdete Personen genehmigt wurden. Um die Produktion weiter zu erhöhen, wird Pfizer wahrscheinlich bis Anfang 2022, zusammen mit dem Biovac-Institut in Südafrika, eine neue Betriebsstätte eröffnen.

Der Konzern arbeitet zudem an einem an die Virusvarianten angepassten Impfstoff. Noch vor Jahresende 2021 sollen erste Studienergebnisse vorliegen.

2. Biontech baut in Ruanda ein Impfstoff-Werk

Der Pfizer-Erfolg wurde jedoch nur durch das deutsche Biotech-Unternehmen Biontech (WKN: A2PSR2) möglich, dass im März 2020 mit Pfizer eine Entwicklungs- und Produktionspartnerschaft schloss. Auch Biontech hat nun konkrete Pläne für ein afrikanisches Impfstoff-Werk vorgelegt.

Voraussichtlich Mitte 2022 wird in Ruanda mit dem Bau eines neuen mRNA-Impfstoff-Werkes begonnen. Die Kapazität wird bei jährlich mehreren Hundert Mio. Dosen liegen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde bereits mit der ruandischen Regierung und dem Institut Pasteur de Dakar unterzeichnet. Die in Ruanda produzierten Dosen werden ausschließlich für die Versorgung des afrikanischen Kontinents eingesetzt.

„Ich möchte mich bei allen Teilnehmern des heutigen Treffens für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken, die erste mRNA-Produktionsanlage in der Afrikanischen Union zu errichten. Gemeinsam arbeiten wir an der Entwicklung eines regionalen Produktionsnetzwerks, um den Zugang zu Impfstoffen, die in Afrika für Afrika hergestellt werden, zu unterstützen“, so der Biontech-CEO Dr. Ugur Sahin.

Biontech hat darüber hinaus angekündigt, sein afrikanisches Produktionsnetzwerk schrittweise zu erweitern.

3. Moderna veröffentlich weitere Studienergebnisse

Moderna (WKN: A2N9D9) weitet unterdessen seine Impfstoff-Untersuchungen aus. Zuletzt wurden Zwischenergebnisse aus einer Zulassungsstudie mit 4.753 Kindern im Alter zwischen sechs und elf Jahren veröffentlicht. Die Teilnehmer erhielten zwei 50 μg-Dosen im Abstand von 28 Tagen. Im Ergebnis wurde der Impfstoff gut vertragen und führte zu einer robusten Antikörperbildung. Moderna wird die Resultate nun bei den amerikanischen und europäischen Zulassungsbehörden einreichen.

„Wir sind ermutigt durch das Immunogenitäts- und Sicherheitsprofil von mRNA-1273 bei Kindern im Alter von sechs bis elf Jahren und freuen uns, dass die Studie ihre primären Immunogenitätsendpunkte erreicht hat“, so Modernas CEO Stéphane Bancel.

Das amerikanische Biotech-Unternehmen hat die Studienpopulation in die Altersgruppen sechs bis elf Jahre, zwei bis fünf Jahre und sechs Monate bis ein Jahr unterteilt, sodass Moderna wahrscheinlich zeitnah über weitere Ergebnisse berichten wird.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Moderna.

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