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BASF-Aktie nach den Zahlen. Ist sie jetzt ein Kauf?

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Foto: BASF SE

BASF (WKN: BASF11) versorgt die Auto- und viele weitere Industriebereiche mit wichtigen Vorprodukten. Aufgrund des starken Nachfrageeinbruchs litt das Geschäft im vergangenen Jahr (2020) besonders stark. Im Ergebnis musste BASF einen Verlust von -1.418 Mio. Euro und damit das erste negative Ergebnis seit Jahrzehnten ausweisen.

BASF mit starker Verbesserung

Diese schwierige Phase liegt nun aber hinter dem Konzern. Im dritten Quartal 2021 wuchs der Umsatz um 42 % auf 19.669 Mio. Euro. Nach einem Verlust von -2.164 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum konnte ein Gewinn von 1.381 Mio. Euro erzielt werden. Das positive Ergebnis macht sich auch in der Bilanz bemerkbar. Die Eigenkapitalquote stieg von 39,8 % auf sehr gute 47,2 %.

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BASF profitierte zum Teil von der Inflation. So wurden die Preise gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36 % angehoben. Die Aktie ist deshalb ein gutes Beispiel dafür, wie sich Anleger vor einer Geldentwertung schützen können. Die Absatzmengen stiegen zwar ebenfalls um 6 %, trugen aber somit nur einen geringen Teil zum Umsatz- und Gewinnsprung bei.

Die Segmente Chemicals und Materials legten umsatz- und ergebnisseitig besonders stark zu. Industrial Solutions verbuchte ebenfalls deutliche Zuwächse.

Surface Technologies steigerte zwar den Umsatz um 36 %, verlor beim EBIT vor Sondereinflüssen allerdings um 41 %. Nutrition&Care legte beim Umsatz um 12 % zu, das EBIT vor Sondereinflüssen sank jedoch um 27 %. Agricultural Solutions verbuchte einen Umsatzanstieg um 8 %, aber ein negatives EBIT vor Sondereinflüssen von -90 Mio. Euro. Grund für die Ergebnisrückgänge sind in allen drei Segmenten die gestiegenen Rohstoffpreise.

Seit Jahresbeginn 2021 hat BASF nun seinen Umsatz um 36 % auf 58.822 Mio. Euro gesteigert. Das Ergebnis verbesserte sich von -2.135 auf 4.985 Mio. Euro.

Die aktuellen Lieferengpässe wirken sich negativ auf BASF aus. So fehlen teilweise Vorprodukte und die Autoindustrie fragt weniger Waren nach. Die hohen Energiepreise haben in China schon zu zeitweisen Stromabschaltungen und somit Produktionsunterbrechungen geführt. Dennoch zeigt die Gesamtjahresprognose, dass diese Probleme keinen zu negativen Einfluss auf BASF ausüben und wahrscheinlich 2022 an Wirkung verlieren.

BASF mit besseren Aussichten

Neben den sehr guten Ergebnissen hob BASF seinen Ausblick an. Der Umsatz wird nun im Gesamtjahr 2021 zwischen 76 bis 78 Mrd. Euro (zuvor 74 bis 77 Mrd. Euro) und der operative Gewinn zwischen 7,5 bis 8,0 Mrd. Euro (zuvor 7,0 bis 7,5 Mrd. Euro) erwartet. Damit würde der Konzern fast seine Rekordwerte aus dem Jahr 2012 erreichen.

BASF setzt vor allem auf China, um stärker zu wachsen und noch größer zu werden. Ende August 2021 wurde mit Shanshan das Gemeinschaftsunternehmen BASF Shanshan Battery Materials mit den Zielmärkten Elektrofahrzeuge, Unterhaltungselektronik und Energiespeicherung gegründet.

Fazit

In der Gesamtbetracht ist BASF weiterhin ein gut aufgestelltes und profitables Unternehmen. Aktuell sind die Aktien immer noch unterbewertet. Der Wert ist zwar keine Wachstums-, dafür aber eine solide Dividendenaktie.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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