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TeamViewer-Aktie: Ziele für 2022 & 2023 sehr ambitioniert?

Crash: Blick in den Abgrund Korrektur Börsencrash Aktiencrash
Foto: Getty Images

Die TeamViewer-Aktie (WKN: A2YN90) hat beim aktuellen Abverkauf noch immer keinen Endpunkt gefunden. Mit einem Aktienkurs von 12,80 Euro und einem Minus Anfang der Woche in Höhe von 3,4 % geht die Korrektur beziehungsweise der Crash einfach munter weiter. Wie tief es noch gehen kann? Das beschäftigt mit Sicherheit so manchen Investor.

Allerdings gibt es vor allem eines noch: Investoren und Analysten, die bei der TeamViewer-Aktie weitere potenzielle Belastungen sehen. Und damit den Abverkauf weiter anheizen.

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So wie nun eben auch zum Wochenanfang, wo es um die Wachstumsziele für die nächsten Jahre geht. Ob das eine weitere Belastung ist? Riskieren wir einen Blick auf die derzeitige Ausgangslage.

TeamViewer-Aktie: 2022 & 2023 ebenfalls ambitioniert?

Konkret ist es ein Analyst der UBS, der jetzt den Daumen für die TeamViewer-Aktie gesenkt und von einem neutralen Rating spricht. Und das trotz des Abverkaufs. Besonders bemerkenswerte Aussage hierbei: Die Wachstumsziele für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 und damit für die mittelfristige Prognose seien ebenfalls sehr ambitioniert.

Welche Ziele hat sich das Management des Tech-Akteurs gesteckt? Zum einen steht die Umsatzmilliarde für das Geschäftsjahr 2023 im Raum, die möglicherweise vor dem Aus stehen könnte. Zum anderen auch ein sich angleichendes Wachstum von Billings und Erlösen im kommenden Geschäftsjahr. Beides ist natürlich nicht kriegsentscheidend. Aber es wäre positiv gewesen.

Mit Blick auf die TeamViewer-Aktie ist diese Erkenntnis jedenfalls nicht so neu, wie man denken mag. Dass die Umsatzmilliarde in die Ferne gerückt ist, das scheint auch in Anbetracht des Abverkaufs bereits ausgemacht Sache. Bei einem Umsatz von ca. einer halben Milliarde Euro in diesem Jahr müsste das Wachstum in den nächsten zwei Jahren schließlich bei über 41 % liegen. Sowohl das Zurückschrauben der Prognose in diesem Jahr als auch ein langsameres Wachstum haben dieses Ziel zunichtegemacht.

Die Kernfrage scheint bei der TeamViewer-Aktie für mich daher nicht zu sein: Verlangsamt sich das Wachstum und sind die Ziele nicht haltbar? Nein, sondern: Ist ein langsameres Wachstum inzwischen ausreichend eingepreist?

Aktie könnte günstig sein

Inzwischen könnte die TeamViewer-Aktie jedenfalls in Regionen eintauchen, bei denen wir von einer günstigen Bewertung sprechen können. Durch den weiteren Abverkauf sank die Marktkapitalisierung jedenfalls auf 2,57 Mrd. Euro. Entsprechend liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei gerade einmal 5.

Ein sich verlangsamendes Wachstum könnte natürlich ein Problem sein. Aber: Wenigstens gibt es weiteres Wachstum bei der TeamViewer-Aktie. Zudem könnten neue Geschäftsmodelle, beziehungsweise die Erweiterung um eine datenschutzkonforme Schulversion das Wachstum erneut ankurbeln.

Es gibt daher einige Dinge, die man bei der Aktie dieses deutschen Tech-Unternehmens nicht mögen kann. Ich persönlich zähle beispielsweise die Verwendung des Marketing-Budgets für Sponsorings einer britischen Fußballmannschaft dazu. Wenn das Wachstum jedoch weitergeht, stehen die Chancen nicht schlecht dafür, dass der Pessimismus nicht ewig hält.

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Vincent besitzt Aktien von TeamViewer. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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